Dunkles Konzil [Alle, SL]
- Liam Carpenter
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- Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Die Antwort von Diamond schien einige Punkte zu bestätigen, die Masamune schon vermutet hatte und zugleich überraschte sie den Japaner. Er runzelte leicht die Stirn, nickt dann aber dem Mann neben sich abschließend zu, um sich mit der Masse in den Halbkreis zu bewegen. Dort positionierte er sich nicht bei Meron, sondern in der Nähe von Magnus - wenn auch nicht gleich hinter ihm. Er wollte den Mann die ganze Zeit im Auge behalten und im Zweifelsfall eingreifen können.
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Liam zuckte unwillkürlich leicht zusammen als der Blick des Ältesten ihn traf. Er hatte zwar damit gerechnet, dass er heute Abend auf die eine oder andere Weise über das berichten würde was er mit Masamune zusammen erlebt hatte, doch die Kulisse und die allumfassende Aufmerksamkeit aller im Raum schüchterten ihn ehrlicherweise mindestens so sehr ein wie die Aura die von den drei Garou ausging.
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Der Aufruf traf Masamune unvorbereitet. Er war zu sehr fokussiert auf den fremden Mann, dass ihn die ‘Bitte’ des Ältesten der Garou komplett aus dem Konzept riss. Natürlich war er darauf vorbereitet gewesen, wie Liam auch, hier berichten zu müssen. Aber, dass die ganze Aufklärung den Beiden überlassen wurde, war ihm nicht in den Sinn gekommen. Und so raffte sich der Japaner, zog seine Kleidung zurecht, suchte den Blick von Liam und schritt vor ins Zentrum des Kreises. ------------------
Trotzdem zwang er sich gemeinsam mit Masamune vorzutreten. Immerhin musste er das nicht allein durchstehen.
"ʔu siʔab", begann er und hob dabei die Hände mit den geöffneten Handflächen. Ein respektvoller Gruß gegenüber einem Älteren in der Sprache seines Stammes.
„Ich bin Liam Carpenter. Ich habe mich bisher noch keiner Tradition angeschlossen.“
Dass er sich vorstellte galt vornehmlich den versammelten Magiern im Raum. Er ging davon aus, dass die drei Ältesten sehr genau wussten wer er war. Die Auswahl an Stammesmitgliedern unter den Magi war begrenzt. Auf genau… eins.
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Vielleicht hätte er sich vorher mit Liam absprechen sollen, welche Riten bei seinem Volk galten. Nun jedoch war es zu spät. Er tat seinem Freund die Bewegung der Hände gleich und verband dies mit einer Verbeugung aus seiner eigenen Tradition. Tief und zugleich aufrecht, wie sie den Ältesten gelten sollte - denjenigen, denen Respekt gebührte. “Vielen Dank für die Gelegenheit hier zu sprechen. Mein Name ist Kiyoshi Masamune. Ich bin Schüler von Meron von der Bruderschaft Akashas. Und ich war Zeuge jenes Duells, bei dem John ehrenhaft kämpfte und dann hinterrücks ermordet wurde. Ich bedauere Euren Verlust und versichere euch, dass hier nur die Wahrheit gesprochen wird.”
Doch dann überließ er Liam das Wort. Es war sein Volk. Daher war es angebracht ihn sprechen zu lassen. Er selbst hielt sich zunächst zurück und bekräftigte die Erzählung mit zustimmenden Gesten. ------------------
„Masamune und ich bemühen uns schon seit einer ganzen Weile darum Johns Ermordung auf den Grund zu gehen. Leider konnten wir wenig Erfolg verzeichnen, bis uns ein anonymer Hinweis zur Space Needle geführt hat. Dort konnten wir unbemerkt einem Gespräch beiwohnen. Johns Mörder traf dort seine Auftraggeberin. Eine Frau, die in eine Schattengestalt gehüllt auftrat und deren Stimme weder Masamune noch ich erkannt haben. Soweit wir sagen können, handelte es sich nicht um die Frau, die John während des Certamen bekämpft hat. Aus ihren Worten ging hervor, dass John…“
Er stockte kurz. Musste sich räuspern um den Knoten der Wut herunterzuwürgen der sich in seiner Kehle bildete.
„… John sterben musste, um Unfrieden und Chaos zu stiften und die Magiergemeinschaft zu entzweien. Weiterhin gab sie ihm Anweisung hier und heute einen zweiten Mord zu begehen. Das Ziel sollen sie sein, Mister Rudolpho, oder jemand aus ihrer Tradition.“
Sein Blick verhielt einen Moment auf dem Hermetiker.
„Leider wurden wir nach dem Gespräch entdeckt und wir konnten den Mann nicht überwältigen. Er ließ uns bewusstlos im Fahrstuhl der Space Needle zurück. Er sah aus wie Mister Magnus.“
Er formulierte seinen letzten Satz ganz bewusst, wie er ihn formulierte. Weil er nicht einen Funken von Erkennen in Magnus Gesicht hatte lesen können. Weder seine noch Masamunes Anwesenheit hatte ihm irgendeine Reaktion entlockt. Und das weckte einen Hauch von Zweifel daran, dass die Dinge waren, was er sie zu sein glaubte. Nach allem was er im Casino gesehen hatte, hielt er es nicht für unmöglich, dass der Mörder Magnus sein Gesicht gestohlen hatte und der Mann wirklich so ahnungslos war wie er erschien.
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Masamune hatte die ganze Zeit über immer wieder in das verwirrte Gesicht von Magnus geschaut. Dieser hatte nicht auf die Anderen geachtet, als er reinkam und vielleicht deshalb die Anwesenheit von Liam und Masamune nicht bemerkt gehabt. Nun war es jedoch an Masamune noch etwas aus seiner eigenen Erinnerung zu ergänzen. Im Gegensatz zu Liam war er bei der Beschuldigung offensiver.
“Bevor wir ausgeschaltet wurden, gelang es mir, einen kräftigen Schlag gegen Magnus zu setzen, der mit Sicherheit seine Konzentration gebrochen hätte. Ein Zauber, der seine Gestalt änderte, erscheint mir daher unwahrscheinlich, wenngleich nicht unmöglich. Und auch der Fokus, den er nutze, um seinen Zauber zu wirken, passt zu der Vergangenheit von Magnus: Das Gerät eines Ätheriten, der heute keiner mehr ist."
Der Blick des Japaners forderte Magnus heraus. Dann machte er eine kurze Pause und zögerte. Masamune schloss die Augen und atmete kurz durch. Schließlich offenbarte er das letzte Detail besagten Abends.
“Die Schattengestalt strahlte Macht aus. Und Magnus war an jenem Abend sehr unterwürfig. Er bezeichnete sie mehrfach als Herrin. Und sowohl der Mord an John, als auch der heute geplante Mord, wirkten auf mich, wie ein… Test. Sie waren Aufgaben, um ihr Schüler zu werden. Der Schüler einer … wenn mir die Vermutung gestattet ist… Nephandi."
Liam zuckte unwillkürlich leicht zusammen als der Blick des Ältesten ihn traf. Er hatte zwar damit gerechnet, dass er heute Abend auf die eine oder andere Weise über das berichten würde was er mit Masamune zusammen erlebt hatte, doch die Kulisse und die allumfassende Aufmerksamkeit aller im Raum schüchterten ihn ehrlicherweise mindestens so sehr ein wie die Aura die von den drei Garou ausging.
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Der Aufruf traf Masamune unvorbereitet. Er war zu sehr fokussiert auf den fremden Mann, dass ihn die ‘Bitte’ des Ältesten der Garou komplett aus dem Konzept riss. Natürlich war er darauf vorbereitet gewesen, wie Liam auch, hier berichten zu müssen. Aber, dass die ganze Aufklärung den Beiden überlassen wurde, war ihm nicht in den Sinn gekommen. Und so raffte sich der Japaner, zog seine Kleidung zurecht, suchte den Blick von Liam und schritt vor ins Zentrum des Kreises. ------------------
Trotzdem zwang er sich gemeinsam mit Masamune vorzutreten. Immerhin musste er das nicht allein durchstehen.
"ʔu siʔab", begann er und hob dabei die Hände mit den geöffneten Handflächen. Ein respektvoller Gruß gegenüber einem Älteren in der Sprache seines Stammes.
„Ich bin Liam Carpenter. Ich habe mich bisher noch keiner Tradition angeschlossen.“
Dass er sich vorstellte galt vornehmlich den versammelten Magiern im Raum. Er ging davon aus, dass die drei Ältesten sehr genau wussten wer er war. Die Auswahl an Stammesmitgliedern unter den Magi war begrenzt. Auf genau… eins.
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Vielleicht hätte er sich vorher mit Liam absprechen sollen, welche Riten bei seinem Volk galten. Nun jedoch war es zu spät. Er tat seinem Freund die Bewegung der Hände gleich und verband dies mit einer Verbeugung aus seiner eigenen Tradition. Tief und zugleich aufrecht, wie sie den Ältesten gelten sollte - denjenigen, denen Respekt gebührte. “Vielen Dank für die Gelegenheit hier zu sprechen. Mein Name ist Kiyoshi Masamune. Ich bin Schüler von Meron von der Bruderschaft Akashas. Und ich war Zeuge jenes Duells, bei dem John ehrenhaft kämpfte und dann hinterrücks ermordet wurde. Ich bedauere Euren Verlust und versichere euch, dass hier nur die Wahrheit gesprochen wird.”
Doch dann überließ er Liam das Wort. Es war sein Volk. Daher war es angebracht ihn sprechen zu lassen. Er selbst hielt sich zunächst zurück und bekräftigte die Erzählung mit zustimmenden Gesten. ------------------
„Masamune und ich bemühen uns schon seit einer ganzen Weile darum Johns Ermordung auf den Grund zu gehen. Leider konnten wir wenig Erfolg verzeichnen, bis uns ein anonymer Hinweis zur Space Needle geführt hat. Dort konnten wir unbemerkt einem Gespräch beiwohnen. Johns Mörder traf dort seine Auftraggeberin. Eine Frau, die in eine Schattengestalt gehüllt auftrat und deren Stimme weder Masamune noch ich erkannt haben. Soweit wir sagen können, handelte es sich nicht um die Frau, die John während des Certamen bekämpft hat. Aus ihren Worten ging hervor, dass John…“
Er stockte kurz. Musste sich räuspern um den Knoten der Wut herunterzuwürgen der sich in seiner Kehle bildete.
„… John sterben musste, um Unfrieden und Chaos zu stiften und die Magiergemeinschaft zu entzweien. Weiterhin gab sie ihm Anweisung hier und heute einen zweiten Mord zu begehen. Das Ziel sollen sie sein, Mister Rudolpho, oder jemand aus ihrer Tradition.“
Sein Blick verhielt einen Moment auf dem Hermetiker.
„Leider wurden wir nach dem Gespräch entdeckt und wir konnten den Mann nicht überwältigen. Er ließ uns bewusstlos im Fahrstuhl der Space Needle zurück. Er sah aus wie Mister Magnus.“
Er formulierte seinen letzten Satz ganz bewusst, wie er ihn formulierte. Weil er nicht einen Funken von Erkennen in Magnus Gesicht hatte lesen können. Weder seine noch Masamunes Anwesenheit hatte ihm irgendeine Reaktion entlockt. Und das weckte einen Hauch von Zweifel daran, dass die Dinge waren, was er sie zu sein glaubte. Nach allem was er im Casino gesehen hatte, hielt er es nicht für unmöglich, dass der Mörder Magnus sein Gesicht gestohlen hatte und der Mann wirklich so ahnungslos war wie er erschien.
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Masamune hatte die ganze Zeit über immer wieder in das verwirrte Gesicht von Magnus geschaut. Dieser hatte nicht auf die Anderen geachtet, als er reinkam und vielleicht deshalb die Anwesenheit von Liam und Masamune nicht bemerkt gehabt. Nun war es jedoch an Masamune noch etwas aus seiner eigenen Erinnerung zu ergänzen. Im Gegensatz zu Liam war er bei der Beschuldigung offensiver.
“Bevor wir ausgeschaltet wurden, gelang es mir, einen kräftigen Schlag gegen Magnus zu setzen, der mit Sicherheit seine Konzentration gebrochen hätte. Ein Zauber, der seine Gestalt änderte, erscheint mir daher unwahrscheinlich, wenngleich nicht unmöglich. Und auch der Fokus, den er nutze, um seinen Zauber zu wirken, passt zu der Vergangenheit von Magnus: Das Gerät eines Ätheriten, der heute keiner mehr ist."
Der Blick des Japaners forderte Magnus heraus. Dann machte er eine kurze Pause und zögerte. Masamune schloss die Augen und atmete kurz durch. Schließlich offenbarte er das letzte Detail besagten Abends.
“Die Schattengestalt strahlte Macht aus. Und Magnus war an jenem Abend sehr unterwürfig. Er bezeichnete sie mehrfach als Herrin. Und sowohl der Mord an John, als auch der heute geplante Mord, wirkten auf mich, wie ein… Test. Sie waren Aufgaben, um ihr Schüler zu werden. Der Schüler einer … wenn mir die Vermutung gestattet ist… Nephandi."
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Auf die Endung von Masamunes Worten kehrte für einen Moment Stille ein, während dieses Moments blickte Jaress zu Salish, welche nur nickte und wohl die unausgesprochene Frage des Ältesten damit zufriedenstellend beantwortete, denn der Blick des Mannes wandte sich nun fragend wieder in die Runde der Magier.
Die Reaktionen der einzelnen Magier fiel dabei doch unterschiedlich aus. Während Diamond das Wort Nephandi wohl erst einmal mit einem stoischen Ausdruck zur Kenntnis nahm, machte Ruby einen anderen Eindruck. Ihr Blick ging Ruckartig zu Diamond, der fast unmerklich nickte, bevor die Rothaarige mit langen Schritten aus der Halle eilte. Emerald schien sich nur versteift zu haben, blieb aber neben Diamon stehen. Den Blick auf Magnus und Rudolfo gerichtet.
Rorrim bewegte sich kein Stück, allerdings leuchteten seine goldenen Augen leicht heller auf, während die Worte gesprochen wurden. Elena war dabei kalt wie eh und je. Sie verschränkte lediglich die Arme vor dem Körper und legte ihre Aufmerksamkeit auf Rudolfo und Magnus. Merons Aufmerksamkeit schien währenddessen eher auf ihr selbst zu liegen. Sie hatte die Augen halb geschlossen und nur wer sehr nach bei ihr stand konnte hören, dass ihre Lippen leise Worte in einer alten Sprache flüsterten.
Auch die Aufmerksamkeit der Ekstatiker wandte sich den Hermetikern zu. Aber wirkliches Schockpotential schien die Erwähnung eines Nephandus nicht hervorzurufen. Der Dunkelhäutige Mann in Schwarz bekreuzigte sich allerdings schnell und schien ein lautloses Gebet zu sprechen. Niemand bewegte sich. Fast als wären alle vor Ehrfurcht, oder Langeweile, erstarrt.
Codys Haltung versteifte sich und sein Mund presste sich zusammen. Irgendwie ließ das den sonst solche Ruhe ausstrahlenden Mann nur noch größer wirken. Diese alarmierte Haltung schien sich auch auf seine Wirkung nach außen zu übertragen. Währenddessen hatte sich Anastasia für alles was hier geschah nicht zu interessieren. Sie hatte eine Nagelpfeile hervor geholt und schien sich eher auf ihre Nägel zu konzentrieren.
Währenddessen war Verenas Aufmerksamkeit vollkommen auf Rudolfo und Magnus gewechselt. „Ich denke es wird Zeit, dass ihr euch erklärt Magnus!“ Der Magus hatte sich während des Berichtes der beiden Jungmagi eher verwirrt, als wütend, oder schuldig gezeigt. So hob er nun auch eine Augenbraue und blickte zu Rudolfo, der lächelnd nickte und mit ihm nach vorne, in die Aufmerksamkeit trat. So auch Liam und Masamunes Plätze einnehmend.
Magnus neigte zuerst den Kopf gen der Ältesten, bevor er sich räusperte. „Mein Name ist Magnus von der Kabballa der Schattenspieler.“ Er deutete dabei auf Rudolpho. „Ich wurde wohl soeben beschuldigt mit einer NephandUS zusammen zu arbeiten und auch schuld am Tod von John zu sein, den ich, wie ich gestehe nur vom sehen her kannte.“ Sein Blick glitt zu Masamune hinüber. „Zuerst möchte ich aber einige Annahmen korrigieren, die gemacht wurden.“ Sein Blick wandte sich wieder den Ältesten zu. „Es stimmt, dass ich ein Ätherit und kein Hermetiker bin. Aber die Schattenspieler bestehen nun einmal nicht nur aus Hermetikern, sondern sind ein Zusammenschluss unterschiedlicher Traditionen. So haben wir auch Ekstatiker und sogar nicht Erwachte in unseren Reihen. Ich habe mich nie Selganor angeschlossen, da ich Meister Rudolfo bereits deutlich länger kenne.“
„Außerdem…“ sprang Rudolfo nun ein. „Machte unser junger Freund hier, sicher auch Unerfahrenheit, die fatale Fehlannahme, dass ein Zauber bricht, sobald man jemandes Konzentration ruiniert.“ Er trat etwas vor. Dabei machte er eine theatralische Handbewegung in Masamunes Richtung. „Bei Ritualen mag das sicherlich korrekt sein und vielleicht wäre sogar eine Gesichtsmaske gefallen, wie sie offensichtlich verwendet wurde.“ Der Rücken des Hermetikers drückte sich noch etwas mehr durch. „Allerdings wäre das natürlich nur der Fall, sollte der Träger dieser Maske auch derjenige sein der sie gewirkt hat. Es kann aber genauso gut ein Artefakt oder der Nephandus selbst gewesen sein, womit keinerlei Kraft in der Beobachtung liegt.“ Er hob dann den Zeigefinger. „Ich möchte die Beiden jungen Herren dabei keinesfalls der Lüge oder ähnlichem Bezichtigen. Ich denke nur das Unerfahrenheit schnell zu sehr unglücklichen Rückschlüssen führend können.
Magnus nickte dem Mann mit Zylinder noch einmal zu. „Ich danke euch Meister Rudolfo. Um noch einmal klar zu stellen. Ich habe weder Liam Carpenter noch Masamune Kyoshi bisher getroffen und habe auch noch keinen Kontakt mit einem Nephandus gehabt.“ Mit diesen Worten trat er zurück, während Rudolfo wohl noch nicht fertig war.
„Ich möchte aber anmerken, dass die Möglichkeit, dass wir es wirklich mit einem Nephandus zu tun haben durchaus besteht und sollte das so sein, es die Aufmerksamkeit aller Magi bedarf diesen zu finden und einem Gilgul zuzuführen.“ Er schien sich keinerlei Gedanken darüber zu machen, dass er das nächste Ziel eines Mordanschlags sein sollte.
„Genug davon!“ Der Älteste der Werwölfe knurrte gefährlich leise und war trotzdem bis in den letzten Winkel des Saals zu hören. Diese Worte schienen Mikasi und sein Rudel beinahe zu elektrisieren, denn sie erhoben sich und schienen sich zumindest darauf vorzubereiten Dinge in Fetzen zu reißen.
„All diese Worte und Phrasen sind schön und gut, helfen aber nicht dabei diesen Konflikt oder Johns Mord aufzuklären. Ich bin es leid Politik in diesem Ausmaß zu hören. Ich verlange einen Lösungsvorschlag!“
Das gutturale Knurren was auf diese Forderung folgte konnte jeder bis tief in die Magenkuhle spüren. Auch Verena schien zu spüren, dass die Situation und Stimmung in diesem Moment auf der Kippe stand. So kam sie Rudolfo zuvor, der bereits wieder ansetzte zu sprechen. „Verzeiht. Aber die Aufklärung Meister Rudolfos sind durchaus wichtige Details die bedacht werden sollten, genauso wie die Anwesenheit eines Nephandus in den Reihen der Unsrigen.“ Sie atmete einmal durch. „Ich bin sicher der mit der Meisten Erfahrung im Kampf gegen die Nephandi ist ebenfalls Meister Rudolfo. Ich bitte euch daher um etwas Zeit, damit wir diese Angelegenheit in unseren Kreisen klären können.“
Die kurze Stille die auf die Worte von Verena folgte war irgendwie bedrohlicher, als ein wildgewordenes Werwolfrudel. „Ich erwarte, dass man den…Nephandus? An uns ausliefert und seinen Helfershelfer ebenfalls!“
„Ich muss in dieser Hinsicht widersprechen, erhob nun überraschen Rorrim die mechanisch klingende Stimme. „Einen Nephandus einfach zu bestrafen und vielleicht zu töten, wird das Problem nur Verlagern, nicht aber lösen.“ Die Augen der drei Ältesten richteten sich auf den Maskierten. „Was soll das heißen?“ Accas Stimme war kalt und fordernd. „Das bedeutet, dass wenn man einen Nephandus gefangen nehmen kann, wir ihn für immer unschädlich machen müssen, was aber nicht durch seinen Tod erreicht wird.“ Die stoische Mimik des Ätheriten änderte sich nicht, wie auch. Er trug eine Maske und schien von den Garou tatsächlich unbeeindruckt.
Die Reaktionen der einzelnen Magier fiel dabei doch unterschiedlich aus. Während Diamond das Wort Nephandi wohl erst einmal mit einem stoischen Ausdruck zur Kenntnis nahm, machte Ruby einen anderen Eindruck. Ihr Blick ging Ruckartig zu Diamond, der fast unmerklich nickte, bevor die Rothaarige mit langen Schritten aus der Halle eilte. Emerald schien sich nur versteift zu haben, blieb aber neben Diamon stehen. Den Blick auf Magnus und Rudolfo gerichtet.
Rorrim bewegte sich kein Stück, allerdings leuchteten seine goldenen Augen leicht heller auf, während die Worte gesprochen wurden. Elena war dabei kalt wie eh und je. Sie verschränkte lediglich die Arme vor dem Körper und legte ihre Aufmerksamkeit auf Rudolfo und Magnus. Merons Aufmerksamkeit schien währenddessen eher auf ihr selbst zu liegen. Sie hatte die Augen halb geschlossen und nur wer sehr nach bei ihr stand konnte hören, dass ihre Lippen leise Worte in einer alten Sprache flüsterten.
Auch die Aufmerksamkeit der Ekstatiker wandte sich den Hermetikern zu. Aber wirkliches Schockpotential schien die Erwähnung eines Nephandus nicht hervorzurufen. Der Dunkelhäutige Mann in Schwarz bekreuzigte sich allerdings schnell und schien ein lautloses Gebet zu sprechen. Niemand bewegte sich. Fast als wären alle vor Ehrfurcht, oder Langeweile, erstarrt.
Codys Haltung versteifte sich und sein Mund presste sich zusammen. Irgendwie ließ das den sonst solche Ruhe ausstrahlenden Mann nur noch größer wirken. Diese alarmierte Haltung schien sich auch auf seine Wirkung nach außen zu übertragen. Währenddessen hatte sich Anastasia für alles was hier geschah nicht zu interessieren. Sie hatte eine Nagelpfeile hervor geholt und schien sich eher auf ihre Nägel zu konzentrieren.
Währenddessen war Verenas Aufmerksamkeit vollkommen auf Rudolfo und Magnus gewechselt. „Ich denke es wird Zeit, dass ihr euch erklärt Magnus!“ Der Magus hatte sich während des Berichtes der beiden Jungmagi eher verwirrt, als wütend, oder schuldig gezeigt. So hob er nun auch eine Augenbraue und blickte zu Rudolfo, der lächelnd nickte und mit ihm nach vorne, in die Aufmerksamkeit trat. So auch Liam und Masamunes Plätze einnehmend.
Magnus neigte zuerst den Kopf gen der Ältesten, bevor er sich räusperte. „Mein Name ist Magnus von der Kabballa der Schattenspieler.“ Er deutete dabei auf Rudolpho. „Ich wurde wohl soeben beschuldigt mit einer NephandUS zusammen zu arbeiten und auch schuld am Tod von John zu sein, den ich, wie ich gestehe nur vom sehen her kannte.“ Sein Blick glitt zu Masamune hinüber. „Zuerst möchte ich aber einige Annahmen korrigieren, die gemacht wurden.“ Sein Blick wandte sich wieder den Ältesten zu. „Es stimmt, dass ich ein Ätherit und kein Hermetiker bin. Aber die Schattenspieler bestehen nun einmal nicht nur aus Hermetikern, sondern sind ein Zusammenschluss unterschiedlicher Traditionen. So haben wir auch Ekstatiker und sogar nicht Erwachte in unseren Reihen. Ich habe mich nie Selganor angeschlossen, da ich Meister Rudolfo bereits deutlich länger kenne.“
„Außerdem…“ sprang Rudolfo nun ein. „Machte unser junger Freund hier, sicher auch Unerfahrenheit, die fatale Fehlannahme, dass ein Zauber bricht, sobald man jemandes Konzentration ruiniert.“ Er trat etwas vor. Dabei machte er eine theatralische Handbewegung in Masamunes Richtung. „Bei Ritualen mag das sicherlich korrekt sein und vielleicht wäre sogar eine Gesichtsmaske gefallen, wie sie offensichtlich verwendet wurde.“ Der Rücken des Hermetikers drückte sich noch etwas mehr durch. „Allerdings wäre das natürlich nur der Fall, sollte der Träger dieser Maske auch derjenige sein der sie gewirkt hat. Es kann aber genauso gut ein Artefakt oder der Nephandus selbst gewesen sein, womit keinerlei Kraft in der Beobachtung liegt.“ Er hob dann den Zeigefinger. „Ich möchte die Beiden jungen Herren dabei keinesfalls der Lüge oder ähnlichem Bezichtigen. Ich denke nur das Unerfahrenheit schnell zu sehr unglücklichen Rückschlüssen führend können.
Magnus nickte dem Mann mit Zylinder noch einmal zu. „Ich danke euch Meister Rudolfo. Um noch einmal klar zu stellen. Ich habe weder Liam Carpenter noch Masamune Kyoshi bisher getroffen und habe auch noch keinen Kontakt mit einem Nephandus gehabt.“ Mit diesen Worten trat er zurück, während Rudolfo wohl noch nicht fertig war.
„Ich möchte aber anmerken, dass die Möglichkeit, dass wir es wirklich mit einem Nephandus zu tun haben durchaus besteht und sollte das so sein, es die Aufmerksamkeit aller Magi bedarf diesen zu finden und einem Gilgul zuzuführen.“ Er schien sich keinerlei Gedanken darüber zu machen, dass er das nächste Ziel eines Mordanschlags sein sollte.
„Genug davon!“ Der Älteste der Werwölfe knurrte gefährlich leise und war trotzdem bis in den letzten Winkel des Saals zu hören. Diese Worte schienen Mikasi und sein Rudel beinahe zu elektrisieren, denn sie erhoben sich und schienen sich zumindest darauf vorzubereiten Dinge in Fetzen zu reißen.
„All diese Worte und Phrasen sind schön und gut, helfen aber nicht dabei diesen Konflikt oder Johns Mord aufzuklären. Ich bin es leid Politik in diesem Ausmaß zu hören. Ich verlange einen Lösungsvorschlag!“
Das gutturale Knurren was auf diese Forderung folgte konnte jeder bis tief in die Magenkuhle spüren. Auch Verena schien zu spüren, dass die Situation und Stimmung in diesem Moment auf der Kippe stand. So kam sie Rudolfo zuvor, der bereits wieder ansetzte zu sprechen. „Verzeiht. Aber die Aufklärung Meister Rudolfos sind durchaus wichtige Details die bedacht werden sollten, genauso wie die Anwesenheit eines Nephandus in den Reihen der Unsrigen.“ Sie atmete einmal durch. „Ich bin sicher der mit der Meisten Erfahrung im Kampf gegen die Nephandi ist ebenfalls Meister Rudolfo. Ich bitte euch daher um etwas Zeit, damit wir diese Angelegenheit in unseren Kreisen klären können.“
Die kurze Stille die auf die Worte von Verena folgte war irgendwie bedrohlicher, als ein wildgewordenes Werwolfrudel. „Ich erwarte, dass man den…Nephandus? An uns ausliefert und seinen Helfershelfer ebenfalls!“
„Ich muss in dieser Hinsicht widersprechen, erhob nun überraschen Rorrim die mechanisch klingende Stimme. „Einen Nephandus einfach zu bestrafen und vielleicht zu töten, wird das Problem nur Verlagern, nicht aber lösen.“ Die Augen der drei Ältesten richteten sich auf den Maskierten. „Was soll das heißen?“ Accas Stimme war kalt und fordernd. „Das bedeutet, dass wenn man einen Nephandus gefangen nehmen kann, wir ihn für immer unschädlich machen müssen, was aber nicht durch seinen Tod erreicht wird.“ Die stoische Mimik des Ätheriten änderte sich nicht, wie auch. Er trug eine Maske und schien von den Garou tatsächlich unbeeindruckt.
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Hifumi folgte aufmerksam dem Vortrag von Liam und Masamune.
Der anonyme Hinweis ließ sie kurz stocken. Ihres Wissens nach gab es keine gesichtslosen Millionen an Magi, aus deren Mitte ein anonymer Hinweis kommen könnte. Irgendeiner der heutigen Teilnehmer musste dahinterstecken - aber wer? Oder vielleicht auch Jubilee, die seit dem Certamen nicht mehr gesehen wurde? Heute würde sie das Rätsel wahrscheinlich nicht mehr lösen können, aber sie legte es in ihr Hinterstübchen ab.
Bei der Bemerkung, dass es sich bei der mysteriösen Schattenfrau nicht um Jubilee von den Euthanatos handelte, blickte sie kurz zu Elena. dann wieder nach vorne.
Beim Stichwort Nephandi blickte Hifumi erneut zu ihrer Lehrmeisterin, fragend.
Das Werwolfsknurren ließ sie unwillkürlich zusammenzucken und einen halben Schritt zurück machen.
Rudolfos Ausführungen zur Unschädlichmachung von Nephandi verstand sie. Elena hatte Hifumi schon einmal vor zwei Jahren erklärt, was es mit diesem 'Gilgul' auf sich hatte.
Der anonyme Hinweis ließ sie kurz stocken. Ihres Wissens nach gab es keine gesichtslosen Millionen an Magi, aus deren Mitte ein anonymer Hinweis kommen könnte. Irgendeiner der heutigen Teilnehmer musste dahinterstecken - aber wer? Oder vielleicht auch Jubilee, die seit dem Certamen nicht mehr gesehen wurde? Heute würde sie das Rätsel wahrscheinlich nicht mehr lösen können, aber sie legte es in ihr Hinterstübchen ab.
Bei der Bemerkung, dass es sich bei der mysteriösen Schattenfrau nicht um Jubilee von den Euthanatos handelte, blickte sie kurz zu Elena. dann wieder nach vorne.
Beim Stichwort Nephandi blickte Hifumi erneut zu ihrer Lehrmeisterin, fragend.
Das Werwolfsknurren ließ sie unwillkürlich zusammenzucken und einen halben Schritt zurück machen.
Rudolfos Ausführungen zur Unschädlichmachung von Nephandi verstand sie. Elena hatte Hifumi schon einmal vor zwei Jahren erklärt, was es mit diesem 'Gilgul' auf sich hatte.
"Auf jeden Winter wird unweigerlich ein Frühling folgen."
- Nichiren
- Nichiren
- Adrian Williams
- Beiträge: 177
- Registriert: Do 18. Sep 2025, 16:29
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Wo Hifumi einige Fragezeichen auf der Stirn hatte, wähnte sich Adrian in einem veritablen Nebel daraus. Er war in eine Diskussion zwischen Experten geraten, deren Vokabular an Fachbegriffen ihm nicht geläufig war. Die Körpersprache und Mimik der Anwesenden waren der beste Anhaltspunkt, den er hatte*. Es lagen schwere Vorwürfe in der Luft. Aber ob Magnus wirklich schuldig war, blieb fragwürdig. Die drei alten Natives machten dem jungen Magus allerdings sowieso weitaus mehr Sorgen. Dieses Knurren, diese Ausstrahlung, das war alles nicht normal, nicht natürlich. Wer waren die? Andere im Raum regten sich, wie auf ein verstecktes Zeichen. Adrian spannte sich an, sondierte den Raum nach Fluchtwegen. Wenn jetzt gleich Gewalt ausbrechen würde, wo würde er hin können?
- Quidel Bapoto
- Beiträge: 17
- Registriert: Mo 13. Okt 2025, 21:03
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Unwillkürlich nahm der halb Dunkelhäutige, halb Indigene Haltung an, als stünde er im Zentrum der Aufmerksamkeit bei einem 'Traditional' Wettstreit - doch stand er hier ganz am Rand. Seine Körpersprache zollte den First Nations, die solch einen großen Verlust erlitten hatten, Respekt. Innerlich war er zugleich eingeschüchtert. Sollte der Verantwortliche wirklich anwesend sein?! Schwer vorzustellen. Er wusste nicht, was er fühlen sollte. Sein Körper zeigte die spannungsgeladene Haltung eines Powwowtänzers, gleichzeitig versuchte er, in der Wand zu verschwinden samt seiner unscheinbaren Klamotten, die er trug. Er war neu in der Stadt, er war noch nicht lange erwacht - er wollte hier sein und wünschte sich in diesem Moment ganz weit weg.
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Natürlich hatte Rudolfo recht: Er war unerfahren - Masamune nickte ihm an dieser Stelle durchaus auch zustimmend zu. Und es konnte durchaus sein, dass - falls eine Gesichtsmaske verwendet wurde - der Hermetiker einen guten Punkt hatte. Dennoch wirkte es am Ende so, als würde Masamune etwas auf die Verteidigung von Magnus und dem Einspringen von Rudolfo erwidern wollen. Doch jedes Wort erstarb in dem Moment, als der Werwolf knurrte und seiner Forderung Raum verschaffte.
Aber der Alte verschaffte sich nicht nur Raum, sondern dem Japaner auch Zeit nachzudenken. *1 Zeit innere Ruhe in diesem unruhigen Moment zu suchen. 2* Zeit die Dinge unter einer Annahme zu beleuchten: Jener dass seine Anschuldigung gegenüber dem Magier an Rudolfos Seite falsch sein könnte.
Der Samurai drehte sich zu Acca und verneigte sich abermals.
"Wenn, wir für einen Moment annehmen, dass Liam und ich wirklich getäuscht worden sind und jemand Magnus Gesicht angenommen hat, möchte ich in dieser Runde noch ein Detail eröffnen, welches wichtig sein könnte. Ich muss jedoch sagen, dass es sich hierbei nur um eine Idee handelt und keine weitere Anschuldigung darstellt."
Masamune hob den Kopf, damit man ihn besser im Raum verstand, ohne die Stimme erheben zu müssen. Er wusste nicht genau, woher er die Kraft nahm das Zittern in der Stimme zu kontrollieren und Ruhe auszustrahlen, doch er blieb in einem gewissen Maße gefestigt.
"Unter dieser Annahme gab es genau eine Person, von der wir wissen, dass sie wusste, dass wir dort sein werden: Unser Informant, welcher uns jedweden Dialog im Vorfeld damit unterbrochen hatte, dass die Zeit drängte. Wir sollten hinauf auf die Space Needle, sonst würde es zu spät sein. Wir wissen also nicht, woher er die Information des Treffens hatte, nur, dass er nicht selbst ging, weil man seinem Wort nicht glauben würde."
Er machte eine kurze Pause, sah zu Liam. Dann wieder zu den Ältesten.
"Aber, er war derjenige, der wirklich gewusst hätte, dass er eine Maske brauchen würde, um uns eine potenzielle Lüge sehen zu lassen. Und... er hätte ebenso einen Grund gehabt uns am Leben zu lassen. Das ist eine Frage, die mich seit jenem Tag nicht loslässt: Warum hat er es nicht beendet? Ein Grund könnte sein, dass unser Tod zuviel Aufmerksamkeit auf ihn gezogen hätte und er seiner Herrin sein Scheitern an jenem Abend erklären hätte müssen. Aber unter der Annahme, dass es nicht Magnus war, den wir sahen, bleibt nur die eine Antwort... damit wir erzählen würden, was wir gesehen haben."
Sein Blick fiel kurz zu Anastasia. Entschuldigend für das, was er nun sagen würde.
"Wie ich sagte: Ich klage ihn nicht an, denn es gibt keine Beweise dafür. Und er hat heute auch keine Gelegenheit sich zu rechtfertigen, denn er ist nicht hier. Aber die Information muss bekannt werden: Unser Informant war Gambit."
-------------
Empathie:
Pool 4 | Diff 6 | WP
6, 6, 5, 3 => 3 Sux
Meditation (erschwert durch die Situation SK +2):
Pool 5 | Diff 8
9, 8, 6, 3, 1 => Rolled: 1 Sux
Aber der Alte verschaffte sich nicht nur Raum, sondern dem Japaner auch Zeit nachzudenken. *1 Zeit innere Ruhe in diesem unruhigen Moment zu suchen. 2* Zeit die Dinge unter einer Annahme zu beleuchten: Jener dass seine Anschuldigung gegenüber dem Magier an Rudolfos Seite falsch sein könnte.
Der Samurai drehte sich zu Acca und verneigte sich abermals.
"Wenn, wir für einen Moment annehmen, dass Liam und ich wirklich getäuscht worden sind und jemand Magnus Gesicht angenommen hat, möchte ich in dieser Runde noch ein Detail eröffnen, welches wichtig sein könnte. Ich muss jedoch sagen, dass es sich hierbei nur um eine Idee handelt und keine weitere Anschuldigung darstellt."
Masamune hob den Kopf, damit man ihn besser im Raum verstand, ohne die Stimme erheben zu müssen. Er wusste nicht genau, woher er die Kraft nahm das Zittern in der Stimme zu kontrollieren und Ruhe auszustrahlen, doch er blieb in einem gewissen Maße gefestigt.
"Unter dieser Annahme gab es genau eine Person, von der wir wissen, dass sie wusste, dass wir dort sein werden: Unser Informant, welcher uns jedweden Dialog im Vorfeld damit unterbrochen hatte, dass die Zeit drängte. Wir sollten hinauf auf die Space Needle, sonst würde es zu spät sein. Wir wissen also nicht, woher er die Information des Treffens hatte, nur, dass er nicht selbst ging, weil man seinem Wort nicht glauben würde."
Er machte eine kurze Pause, sah zu Liam. Dann wieder zu den Ältesten.
"Aber, er war derjenige, der wirklich gewusst hätte, dass er eine Maske brauchen würde, um uns eine potenzielle Lüge sehen zu lassen. Und... er hätte ebenso einen Grund gehabt uns am Leben zu lassen. Das ist eine Frage, die mich seit jenem Tag nicht loslässt: Warum hat er es nicht beendet? Ein Grund könnte sein, dass unser Tod zuviel Aufmerksamkeit auf ihn gezogen hätte und er seiner Herrin sein Scheitern an jenem Abend erklären hätte müssen. Aber unter der Annahme, dass es nicht Magnus war, den wir sahen, bleibt nur die eine Antwort... damit wir erzählen würden, was wir gesehen haben."
Sein Blick fiel kurz zu Anastasia. Entschuldigend für das, was er nun sagen würde.
"Wie ich sagte: Ich klage ihn nicht an, denn es gibt keine Beweise dafür. Und er hat heute auch keine Gelegenheit sich zu rechtfertigen, denn er ist nicht hier. Aber die Information muss bekannt werden: Unser Informant war Gambit."
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Empathie:
Pool 4 | Diff 6 | WP
6, 6, 5, 3 => 3 Sux
Meditation (erschwert durch die Situation SK +2):
Pool 5 | Diff 8
9, 8, 6, 3, 1 => Rolled: 1 Sux
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
Pu’an
- Liam Carpenter
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- Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Magnus Reaktion und Rudolphos Unterstützung gaben Liam in seiner Vorsicht recht. Manchmal war es eine gute Idee einer Intuition zu folgen und nicht direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Umso mehr überraschte ihn allerdings Masamunes Bereitschaft Mutmaßungen in den Raum zu stellen. Insbesondere über Gambit.
So eindeutig, wie der Samurai es erscheinen ließ, stellte sich für ihn diese Sache nicht da. Allein die Tatsache dass man möglicherweise beobachtet werden könnte mochte eine vorsichtige Person dazu bewegen dauerhaft in der Öffentlichkeit seine oder ihre Identität zu maskieren. Oder vielleicht war der Zauber der dazu verwendet wurde auch einfach nur sehr aufwendig, oder generell auf eine lange Dauer ausgelegt.
Den Begriff Gilgul hörte er heute zum ersten Mal und wusste ihn nicht recht einzuordnen, traute sich aber in der derzeitigen Situation nicht nachzuhaken. Die Ungeduld der Garou war beinahe greifbar. Was sie wollten waren antworten, keine zusätzlichen dummen Fragen von uninformierten Neuerwachten. Und er konnte das gut verstehen.
Also schwieg er für den Moment, solange ihn niemand direkt auf irgendetwas ansprach. Der Blick den er mit Masamune tauschte verriet allerdings sehr deutlich wie wenig er das Selbstbewusstsein nachvollziehen konnte mit dem dieser seine Schlüsse vortrug. Vielleicht war ihm irgendetwas entgangen dass der Samurai bemerkt oder geschlussfolgert hatte, weshalb er ihm auch nicht offen widersprach. Letztendlich wäre die Frage nach ihrem Informaten vermutlich ohnehin zur Sprache bekommen.
So eindeutig, wie der Samurai es erscheinen ließ, stellte sich für ihn diese Sache nicht da. Allein die Tatsache dass man möglicherweise beobachtet werden könnte mochte eine vorsichtige Person dazu bewegen dauerhaft in der Öffentlichkeit seine oder ihre Identität zu maskieren. Oder vielleicht war der Zauber der dazu verwendet wurde auch einfach nur sehr aufwendig, oder generell auf eine lange Dauer ausgelegt.
Den Begriff Gilgul hörte er heute zum ersten Mal und wusste ihn nicht recht einzuordnen, traute sich aber in der derzeitigen Situation nicht nachzuhaken. Die Ungeduld der Garou war beinahe greifbar. Was sie wollten waren antworten, keine zusätzlichen dummen Fragen von uninformierten Neuerwachten. Und er konnte das gut verstehen.
Also schwieg er für den Moment, solange ihn niemand direkt auf irgendetwas ansprach. Der Blick den er mit Masamune tauschte verriet allerdings sehr deutlich wie wenig er das Selbstbewusstsein nachvollziehen konnte mit dem dieser seine Schlüsse vortrug. Vielleicht war ihm irgendetwas entgangen dass der Samurai bemerkt oder geschlussfolgert hatte, weshalb er ihm auch nicht offen widersprach. Letztendlich wäre die Frage nach ihrem Informaten vermutlich ohnehin zur Sprache bekommen.
Re: Dunkles Konzil [Alle, SL]
Aus Anastasias Gesicht war jegliche Freundlichkeit und Leichtigkeit gewichen, als Masamune zu ihr hinüber sah. Ihre ganze Körperhaltung hatte sich versteift, was aber nur derjenige wahrnehmen konnte, welcher ziemlich direkt neben ihr stand, was gerade niemand war. Auch Cody hatte sich leicht versteift bei den Worten des Japaners. Vielleicht, weil er wusste was diese für Folgen haben konnten.
Die Folgen ließen auch nicht lange auf sich warten. Ein tiefes Knurren erfolgte aus allen drei Werwolfkehlen, als die Worte des Magus verklungen waren. Dieses Knurren, welches bisher nur aus der von Jaress gekommen war, machte auch klar, dass diese beiden Frauen ebenso wie Jaress Garou waren, die wahrscheinlich genauso gefährlich sein konnten. "Wir nehmen nichts an junger Magus." erhob nun Salish die Stimme. Man erwartete vielleicht eine gebrechliche Stimme, einer alten Frau, dafür war diese aber bedeutend kräftig und mit einem gefährlichen Knurren unterlegt, welches einem einen Schauer über den Rücken laufen lies.
Sie trat genauso wie Acca einen Schritt vor. "Es geht hier um den Tod einer der Euren und den Tod eines Stammesmitglieds und somit auch einem von uns!" Ihr unnachgiebiger Blick bohrte sich in Masamune. "Niemand in diesem Raum hat bisher gelogen. Es scheint also Unwissenheit und Uneinigkeit vorzuherrschen." Sie wischte ihre eigenen Worte mit einer energischen Handbewegung weg. "Deine Worte klingen so hohl, dass man daraus eine Trommel machen könnte." fuhr sie dann scharf fort. Du verpackst Anschuldigungen über deine Leute in Phrasen die nichts bedeuten! Wir kennen Gambit und deine Worte laden einen Verdacht auf ihn, auch wenn du sagst das du das nicht tust."
"Wenn ich kurz etwas dazu sagen dürfte?" Rudolfo trat wieder einen Schritt näher, und schien eine Erklärung vorbereitet zu haben, wurde aber von Acca mit einem Blick zum Schweigen gebracht, während die Stimme des Ältesten den Meister Abschnitt. "Ich verstehe nur, dass die Beobachtungen der Beiden Zeugen hier nichts wert sind, weil sie getäuscht wurden?" Die Knöchel seiner linken Hand traten weiß hervor, während er diese zur Faust ballte und sein Blick auf Liam liegen blieb. "Was ist deine Meinung dazu Liam Carpenter? Schließt du dich den Worten an?" Die Aufmerksamkeit aller drei Ältesten war nun auf den jungen Duwamisch konzentriert und sicher auch die der Meisten anderen Anwesenden.
Wer nicht gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit stand und Zeit hatte die Regungen der Übrigen Magier zu studieren konnte die wachsende Anspannung durchaus wahrnehmen. Sogar Elena versteifte sich leicht neben Hifumi und kniff die Augen leicht zusammen, während ihre Hände sich in ihren Spitzenhandschuhen verschränkten.
Verena ergriff die Hand von Jules, während dieser im Gegensatz zu den Meisten Anderen etwas ruhiger blieb. Emerald blickte besorgt zu Diamon, dessen Gesicht stoisch blieb, schließlich nickte er ihm aber zu. Der schlanke Athlet glitt lautlos durch die Reihen und blieb an der Seite eine imaginären Kreises stehen, der sich um Liam und Masamune gebildet hatte. Rorrim blieb wie erwartet einfach still stehen und lies keinerlei Anspannung erkennen. Carl und Trish zogen sich etwas weiter Richtung des Ausgangs zurück durch genau in diesem Moment eine weitere Gestalt trat. Gewandt in einen langen Mantel und mit einem konzentrierten Blick auf die Ältesten durchschritt sie ohne Zögern die Reihen der Magie. Erst unbemerkt, drehten sich dann doch einige Köpfe in die Richtung der Frau, die schließlich stehen geblieben war und den Auftritt vielleicht genossen hätte, wenn der Anlass nicht so ein unangenehmer für sie gewesen wäre.

Auch die drei Garou bemerkten die Frau. Auch in das junge Werwolfrudel kam plötzlich Bewegung und ein guturales Knurren erklang aus der Ecke, wo sich die Bekannten von Liam niedergelassen hatten. Besonders eine junge Frau schien schwer die Beherrschung halten zu können.
"Vielleicht ist hier ja jemand der noch an meiner Aussage Interesse bekundet, da die Katze jetzt ja ohnehin aus dem Sack zu sein scheint." erklang ihre Stimme etwas hohl.
Die Folgen ließen auch nicht lange auf sich warten. Ein tiefes Knurren erfolgte aus allen drei Werwolfkehlen, als die Worte des Magus verklungen waren. Dieses Knurren, welches bisher nur aus der von Jaress gekommen war, machte auch klar, dass diese beiden Frauen ebenso wie Jaress Garou waren, die wahrscheinlich genauso gefährlich sein konnten. "Wir nehmen nichts an junger Magus." erhob nun Salish die Stimme. Man erwartete vielleicht eine gebrechliche Stimme, einer alten Frau, dafür war diese aber bedeutend kräftig und mit einem gefährlichen Knurren unterlegt, welches einem einen Schauer über den Rücken laufen lies.
Sie trat genauso wie Acca einen Schritt vor. "Es geht hier um den Tod einer der Euren und den Tod eines Stammesmitglieds und somit auch einem von uns!" Ihr unnachgiebiger Blick bohrte sich in Masamune. "Niemand in diesem Raum hat bisher gelogen. Es scheint also Unwissenheit und Uneinigkeit vorzuherrschen." Sie wischte ihre eigenen Worte mit einer energischen Handbewegung weg. "Deine Worte klingen so hohl, dass man daraus eine Trommel machen könnte." fuhr sie dann scharf fort. Du verpackst Anschuldigungen über deine Leute in Phrasen die nichts bedeuten! Wir kennen Gambit und deine Worte laden einen Verdacht auf ihn, auch wenn du sagst das du das nicht tust."
"Wenn ich kurz etwas dazu sagen dürfte?" Rudolfo trat wieder einen Schritt näher, und schien eine Erklärung vorbereitet zu haben, wurde aber von Acca mit einem Blick zum Schweigen gebracht, während die Stimme des Ältesten den Meister Abschnitt. "Ich verstehe nur, dass die Beobachtungen der Beiden Zeugen hier nichts wert sind, weil sie getäuscht wurden?" Die Knöchel seiner linken Hand traten weiß hervor, während er diese zur Faust ballte und sein Blick auf Liam liegen blieb. "Was ist deine Meinung dazu Liam Carpenter? Schließt du dich den Worten an?" Die Aufmerksamkeit aller drei Ältesten war nun auf den jungen Duwamisch konzentriert und sicher auch die der Meisten anderen Anwesenden.
Wer nicht gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit stand und Zeit hatte die Regungen der Übrigen Magier zu studieren konnte die wachsende Anspannung durchaus wahrnehmen. Sogar Elena versteifte sich leicht neben Hifumi und kniff die Augen leicht zusammen, während ihre Hände sich in ihren Spitzenhandschuhen verschränkten.
Verena ergriff die Hand von Jules, während dieser im Gegensatz zu den Meisten Anderen etwas ruhiger blieb. Emerald blickte besorgt zu Diamon, dessen Gesicht stoisch blieb, schließlich nickte er ihm aber zu. Der schlanke Athlet glitt lautlos durch die Reihen und blieb an der Seite eine imaginären Kreises stehen, der sich um Liam und Masamune gebildet hatte. Rorrim blieb wie erwartet einfach still stehen und lies keinerlei Anspannung erkennen. Carl und Trish zogen sich etwas weiter Richtung des Ausgangs zurück durch genau in diesem Moment eine weitere Gestalt trat. Gewandt in einen langen Mantel und mit einem konzentrierten Blick auf die Ältesten durchschritt sie ohne Zögern die Reihen der Magie. Erst unbemerkt, drehten sich dann doch einige Köpfe in die Richtung der Frau, die schließlich stehen geblieben war und den Auftritt vielleicht genossen hätte, wenn der Anlass nicht so ein unangenehmer für sie gewesen wäre.
Auch die drei Garou bemerkten die Frau. Auch in das junge Werwolfrudel kam plötzlich Bewegung und ein guturales Knurren erklang aus der Ecke, wo sich die Bekannten von Liam niedergelassen hatten. Besonders eine junge Frau schien schwer die Beherrschung halten zu können.
"Vielleicht ist hier ja jemand der noch an meiner Aussage Interesse bekundet, da die Katze jetzt ja ohnehin aus dem Sack zu sein scheint." erklang ihre Stimme etwas hohl.