Weisheiten zur Nachtruhe [Masamune, Kistune (SL)]

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Mystiker
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Re: Weisheiten zur Nachtruhe [Masamune, Kistune (SL)]

Beitrag von Mystiker »

Das Lächeln wurde weniger breit, blieb aber still auf dem Gesicht Kitsunes. Sie breitete die Arme feierlich aus. "Keine Suche kann ohne Veränderung enden. Egal, ob erfolgreich oder nicht. Wir haben einen Schritt getan. Nun darfst du aber weder stehen bleiben, noch weiter eilen. Hast führt zu Versuchung und diese zu Verderben."

Die Fuchsfrau erhob sich wieder und faltete die Hände vor dem Körper zusammen, was zusammen mit den neuen langen Ärmern des Kleides, diese auch verdeckte. Sie trat neben den Tisch und schüttelte mit dem Kopf. "Das weiß ich nicht. Ich erinnere mich auch nicht an mehr aus den früheren Inkarnationen. Das ist auch nicht unbedingt der Sinn dieser Suchen." Sie zuckte mit den Schultern. "Und wer du einst warst kann auch nicht teil meiner Erinnerungen sein." Sie sah ihn mütterlich von oben an, als würde sie ein Kind belehren, aber nicht von oben herab, sondern liebevoll. "Alle Inkarnationen die vor dir kamen, warst nicht du, sondern ein Magus der zu mir passte. Nicht einmal meine Gestalt muss diese hier gewesen sein."

Ihr Blick glitt dann zum Fenster und schmunzelte, als die Sonne ihre ersten Strahlen hindurch warf. "Dafür...guckst du vielleicht am Besten auf die Uhr?"

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Masamune
Akashayana
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Re: Weisheiten zur Nachtruhe [Masamune, Kistune (SL)]

Beitrag von Masamune »

Der Samurai nickte auf die Erklärung hin und schien fast ein wenig enttäuscht, dass Kitsune und er nicht gemeinsam reinkarnierten. Das war etwas, was in seinem Kopf so sehr Sinn ergeben hatte und irgendwo auch eine schöne Vorstellung gewesen war. Vielleicht hatte sie ja auch Unrecht in dieser Sache. Immerhin wusste sie nicht mehr, wie sie selber zugab. Es gab da noch soviel zu ergründen. So viel zu verstehen.

"Du hast Recht", sagte er schließlich. "Ich sollte mich ausruhen."

Aber von Schlafen konnte keine Rede sein. Masamune kehrte ins Dojo zurück und setzte sich den Rest der Nacht meditierend auf die Matte. Nach der Suche fühlte er sich erstaunlich frisch und voller Energie. Und wenn er jetzt schlafen würde, würde sein Rhythmus für einige Tage im Arsch sein. Daher beschloss er schlicht Ruhe zu finden und dann zur regulären Zeit zu beginnen.


Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an

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