Zwischen Festhalten und Loslassen [Masamune, Madison]

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Madison Reid
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Re: Zwischen Festhalten und Loslassen [Masamune, Madison]

Beitrag von Madison Reid »

Maddy schwieg einen Moment und ließ Masamunes Erklärung in sich nachhallen. Ihr Blick wanderte wieder hinaus in den Garten, doch diesmal betrachtete sie ihn anders. Nicht nur die Bewegung der Blätter oder die Wärme, die sich in der Luft verlor. Sie versuchte sich bewusst zu machen, dass all das schon vorher da gewesen war - nur hatte sie es bisher nicht sehen können.

„Ein Band zwischen Ihrem Verstand und meinem...“, wiederholte sie leise in Gedanken versunken.

Ihre Stirn legte sich nachdenklich in Falten. Dann begann sich langsam ein Lächeln auf ihrem Gesicht auszubreiten. Zuerst war es zaghaft, aber die Unsicherheit verschwand zunehmend, bis es einem weiteren Staunen glich.

„Das heißt, Sie verändern gar nicht die Dinge um uns herum. Sie verändern, wie ich sie wahrnehme?“

Maddy ließ ihre Aufmerksamkeit noch einmal vorsichtig nach außen wandern. Vor wenigen Minuten hatte ihr genau dieses Neue noch Angst gemacht. Jetzt erwischte sie sich dabei, wie sie versuchte, möglichst viel davon festzuhalten.

„Das ist einfach unglaublich!“

Sie sah Masamune wieder an und in ihren Augen lag längst die nächste Frage.

„Können Sie dieses Band auch spüren? Also...nun ja.... mich auf der anderen Seite davon?“
Zuerst Kaffee. Die Welt retten wir später. (C.George)

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Masamune
Akashayana
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Re: Zwischen Festhalten und Loslassen [Masamune, Madison]

Beitrag von Masamune »

"Exakt. Ich verändere nur ihre Wahrnehmung. Das ist die wahre Welt... zumindest ein Aspekt ihrer Wahrheit. Die Wahrnehmung der Sphäre ist der erste Schritt zum Verständnis."

Seine Hand fuhr über eine dieser Wärmelinien über der Kohle, ohne sie wirklich zu berühren.

"Wenn ich sie wahrnehmen kann, kann ich sie dann auch ändern? Ja. Ich kann die Energie verstärken oder abschwächen. Ein Feuer entzünden, wo vorher nur Wärme war... oder es löschen, indem ich ihm die Hitze entziehe. Und wenn das Verständnis groß genug ist, dann braucht es nicht einmal mehr die vorhandene Energie, weil die Magie in der Lage ist sie selbst zu erschaffen."

Die Bewegung seiner Hand selbst war zu erkennen - oder vielmehr die Kinetik dahinter, als er sie einfach in die Sonne hielt.

"Nehmen wir das Licht. Wir sehen so viele Arten von Licht gar nicht. Magie kann sie für uns sichtbar machen. Und, wenn weiß, wie es bricht, kann ich es um mich herum lenken, um Sie sehen zu lassen, was hinter mir ist... aber mich nicht mehr. Ich bin noch da, werde aber nicht mehr vom Licht gebrochen."

Er lächelte und nahm die Hand wieder zurück.

"Funkwellen, Schall, Strahlung jeglicher Art. Und all das... ist nur eine der Sphären, die ich ihnen damals erklärt habe. Und nur in dieser einen Sphäre sind die Möglichkeiten unvorstellbar. Betrachten wir jetzt jede Sphäre für sich werden die Optionen, die wir haben schon unzählbar... aber... wenn wir dann anfangen die Sphären zu kombinieren. Wenn wir uns das vorstellen: Wir leben in einer Welt der unendlichen Möglichkeiten und wir Beide stehen noch weit am Anfang zu begreifen, was das wirklich bedeutet."

Sein Blick erfasste ihren, als Maddy ihre Frage stellte. Masamune versuchte die Tiefe ihrer Frage zu begreifen.

"Ja. Ich halte dieses Band aufrecht. Ich sehe sie auf die selbe Weise, wie sie mich sehen."

Seine Augen hielten den Blickkontakt. Er blickte tief in die ihren.

"... wollen sie... ... dieses Band sehen?"
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an

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