Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Es war das erste Training nach dem Konzil. Masamune war deutlich früher als abgesprochen im Dojo und hatte bereits mit seinen Übungen angefangen. Seit dem Zusammentreffen auf der Space Needle trainierte der Samurai noch verbissener als sonst, aber selbst das war kein Vergleich zu heute. In jedem Schlag zeigte sich der Frust. In jeder Bewegung der Zweifel. Es war als müsste er all das hinaus lassen, um beim Gespräch mit Meron zum Gleichgewicht zurück zu finden, dass sie ihm beibrachte. Doch es half Nichts. Dieses Konzil hatte seinen Frieden zu sehr aufgewühlt.
Die Beleidigung, die Erkenntnis den Nephandi aufgelaufen zu sein. Die Dinge, die gesagt und getan wurden. Die Dinge, die nicht gesagt und nicht getan wurden.
Als die Trainingsstunde begann, war Masamune gerade dabei einen Boxsack - im wahrsten Sinne des Wortes - mit Do-Techniken zu verprügeln.
Die Beleidigung, die Erkenntnis den Nephandi aufgelaufen zu sein. Die Dinge, die gesagt und getan wurden. Die Dinge, die nicht gesagt und nicht getan wurden.
Als die Trainingsstunde begann, war Masamune gerade dabei einen Boxsack - im wahrsten Sinne des Wortes - mit Do-Techniken zu verprügeln.
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
Pu’an
Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Während Masamune auf den Boxsack einschlug und diesen malträtierte beobachtete Meron ihn von der Tür des Raumes aus. In ihrem Dojo gab es natürlich auch für so etwas raum. Sie ließ ihren Schüler seinen Frust an dem Gegenstand auslassen und lies so auch den Beginn der Stunde etwas nach hinten fallen. Schließlich aber ergriff sie das Wort. "Deine Technik ist schlechter geworden, seit dem letzten Mal."
Die Stimme der Afroamerikanerin durchschnitt die Wut und den Zweifel in Masamunes Kopf wie ein Schwert das den Nebel teilte. Er merkte, dass mehr hinter den Worten lag, als nur die Stimme Merons. Die Worte trugen den Abdruck ihres ruhigen Geistes mit sich. Sie unterdrückten seine Gefühle nicht. Wischten sie nur kurz beiseite, damit die Worte ihn erreichten. Mehr nicht.
Meron trug an diesem Tag einen schneeweißen Gi mit einem ebenso weißen Gürtel. Trotzdem war sie natürlich Barfuß. Ihre braunen Augen hatten den Samurai vor ihr fixiert.
Die Stimme der Afroamerikanerin durchschnitt die Wut und den Zweifel in Masamunes Kopf wie ein Schwert das den Nebel teilte. Er merkte, dass mehr hinter den Worten lag, als nur die Stimme Merons. Die Worte trugen den Abdruck ihres ruhigen Geistes mit sich. Sie unterdrückten seine Gefühle nicht. Wischten sie nur kurz beiseite, damit die Worte ihn erreichten. Mehr nicht.
Meron trug an diesem Tag einen schneeweißen Gi mit einem ebenso weißen Gürtel. Trotzdem war sie natürlich Barfuß. Ihre braunen Augen hatten den Samurai vor ihr fixiert.
Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Merons Worte erreichten Masamune. Und sie bewirkten, was sie bewirkten sollten. Er war nicht nur hier, um über die Ereignisse vor und während des Konzils zu sprechen. Er war gekommen, weil er Hilfe dabei brauchte seinen Geist zu beruhigen. Das wurde ihm in dem Moment klar, als Meron sprach. Seine Faust verharrte auf dem Boxsack.
Ohne zu antworten, atmete der Samurai aus. Eine Geste der Erleichterung und der Dankbarkeit. Es war als hätten ihre Worte den dringend notwendigen Stromschlag bei einem Herzkammerflimmern ausgelöst. Ein Flimmern, dass nicht seinen Körper sondern seinen Verstand beeinträchtigt hatte.
Masamune hielt inne und nahm die Grundhaltung an. Absolute Basics. Jene Bewegungen, die er schon verinnerlicht hatte und die ihn erdeten, weil er nicht mehr nachdenken musste. Er nahm sich vollends zurück und erlaubte damit auch seinen Gedanken zurück zu treten. Dann wiederholte er die letzte Kata. Ruhiger. Gefestigter... Besser, wenn gleich noch immer Luft nach oben war. *
Erst jetzt drehte sich Masamune um und verbeugte sich tief. Das "Training" zuvor hatte ihn zum Schwitzen gebracht, aber immerhin wirkte er jetzt ein wenig klarer.
"Danke, Sifu. Und... verzeiht. Ich hätte diesen Schritt inzwischen alleine gehen können müssen. Ich habe noch viel zu lernen."
Er war streng mit sich selber, weil er wusste, dass er so zu einem Besseren selbst finden würde.
im Kontrast zu ihr trug er einen schwarzen Gi über seine helle Haut. Ying und Yang. Jeder für sich und auch zusammen.
"Ich hoffe ihr habt euch erholen können?"
----------------
Meditation:
Pool 5 | Diff 6
9, 7, 4, 3, 3 => 2 Sux
Do:
Pool 6 | Diff 6 | WP
8, 7, 6, 2, 1, 1 => 2 Sux
Ohne zu antworten, atmete der Samurai aus. Eine Geste der Erleichterung und der Dankbarkeit. Es war als hätten ihre Worte den dringend notwendigen Stromschlag bei einem Herzkammerflimmern ausgelöst. Ein Flimmern, dass nicht seinen Körper sondern seinen Verstand beeinträchtigt hatte.
Masamune hielt inne und nahm die Grundhaltung an. Absolute Basics. Jene Bewegungen, die er schon verinnerlicht hatte und die ihn erdeten, weil er nicht mehr nachdenken musste. Er nahm sich vollends zurück und erlaubte damit auch seinen Gedanken zurück zu treten. Dann wiederholte er die letzte Kata. Ruhiger. Gefestigter... Besser, wenn gleich noch immer Luft nach oben war. *
Erst jetzt drehte sich Masamune um und verbeugte sich tief. Das "Training" zuvor hatte ihn zum Schwitzen gebracht, aber immerhin wirkte er jetzt ein wenig klarer.
"Danke, Sifu. Und... verzeiht. Ich hätte diesen Schritt inzwischen alleine gehen können müssen. Ich habe noch viel zu lernen."
Er war streng mit sich selber, weil er wusste, dass er so zu einem Besseren selbst finden würde.
im Kontrast zu ihr trug er einen schwarzen Gi über seine helle Haut. Ying und Yang. Jeder für sich und auch zusammen.
"Ich hoffe ihr habt euch erholen können?"
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Meditation:
Pool 5 | Diff 6
9, 7, 4, 3, 3 => 2 Sux
Do:
Pool 6 | Diff 6 | WP
8, 7, 6, 2, 1, 1 => 2 Sux
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Meron beobachtete das Kata ihres Schülers ohne etwas zu sagen und lies auch nach seinen Worten noch einige Sekunden der Stille folgen. Mit langsamen Schritten ging sie um ihren Schüler herum und verschränkte dabei die Arme hinter dem Rücken. Dabei war sie kerzengerade aufgerichtet. Die Bewegungen flüssig und doch kraftvoll. "Du hast recht. Du stehst noch am Anfang deines Weges. Gut das du dich daran wieder erinnerst hast. Schienst du es doch für eine kurze Zeit vergessen zu haben."
Sie blieb wieder vor ihm stehen. Im Gegensatz zu ihm hatte sie diesmal keine Verbeugung vor ihm vollführt. Auch kein Nicken des Sensai um einen Schüler zu grüßen. "Das Ziel ist es diesen Schritt nicht gehen zu müssen." ergänzte sie.
Immerhin die Stimme Merons war nicht mehr heiser, sondern wieder wie gewohnt. Trotzdem ging sie nicht direkt auf seine Frage ein, die ihren Gesundheitszustand zum Ziel hatte. Stattdessen ging sie einer der Wände, an der verschiedene Kung Fu Waffen hingen und auch ein Ständer stand aus dem mehrere Schwertgriffe heraus ragten. Sie ergriff einen davon und holte die Waffe hervor, die tatsächlich gar kein Schwert war und auch traditionelle Waffe aus dem Kung Fu. Es war eine Metallstange, die scheinbar nur in den obersten fünf Zentimetern eine scharfe Klinge auswies. Ansonsten aber stumpf zu sein schien. Dafür hatte sie einen metallenen Haken an der Seite, der zwar ebenso nicht scharf erschien, aber sicher einen Sinn hatte.
Während sie zu ihm zurück kam wog sie die Waffe in der Hand und lies sie einige Male um ihr Handgelenk wirbeln. "Dein Stolz und deine Ehre haben dich in diesen Zustand gebracht. Wenn du dich von Worten allein aus dem Gleichgewicht bringen lässt, wie einfach fällt es dann erst einem wahren Feind deine Balance zu brechen?"
Sie überreichte ihm die Jitte, die erstaunlich schwer war. Vermutlich war der Metallstab der das Herz der Waffe bildete massiv. "Um zu lernen wirst du deine Schwerter bis auf weiteres nicht mehr ziehen. Statt dessen wirst du mit dieser Waffe trainieren." Merons Blick war unnachgiebig und es war ziemlich ersichtlich das sie keinerlei Widerspruch erwartete.
Sie blieb wieder vor ihm stehen. Im Gegensatz zu ihm hatte sie diesmal keine Verbeugung vor ihm vollführt. Auch kein Nicken des Sensai um einen Schüler zu grüßen. "Das Ziel ist es diesen Schritt nicht gehen zu müssen." ergänzte sie.
Immerhin die Stimme Merons war nicht mehr heiser, sondern wieder wie gewohnt. Trotzdem ging sie nicht direkt auf seine Frage ein, die ihren Gesundheitszustand zum Ziel hatte. Stattdessen ging sie einer der Wände, an der verschiedene Kung Fu Waffen hingen und auch ein Ständer stand aus dem mehrere Schwertgriffe heraus ragten. Sie ergriff einen davon und holte die Waffe hervor, die tatsächlich gar kein Schwert war und auch traditionelle Waffe aus dem Kung Fu. Es war eine Metallstange, die scheinbar nur in den obersten fünf Zentimetern eine scharfe Klinge auswies. Ansonsten aber stumpf zu sein schien. Dafür hatte sie einen metallenen Haken an der Seite, der zwar ebenso nicht scharf erschien, aber sicher einen Sinn hatte.
Während sie zu ihm zurück kam wog sie die Waffe in der Hand und lies sie einige Male um ihr Handgelenk wirbeln. "Dein Stolz und deine Ehre haben dich in diesen Zustand gebracht. Wenn du dich von Worten allein aus dem Gleichgewicht bringen lässt, wie einfach fällt es dann erst einem wahren Feind deine Balance zu brechen?"
Sie überreichte ihm die Jitte, die erstaunlich schwer war. Vermutlich war der Metallstab der das Herz der Waffe bildete massiv. "Um zu lernen wirst du deine Schwerter bis auf weiteres nicht mehr ziehen. Statt dessen wirst du mit dieser Waffe trainieren." Merons Blick war unnachgiebig und es war ziemlich ersichtlich das sie keinerlei Widerspruch erwartete.
Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Masamune runzelte die Stirn, als sie sagte, dass er vergessen zu haben schien, dass er noch immer viel zu lernen hatte. Die Frage, die in seinem Blick lag, verstärkte sich noch weiter, als sie den Gruß ausließ. Doch Masamune sagte Nichts, wartete ab. Ließ das folgende über sich ergehen. Was dann folgte, war kein Widerspruch. Er schluckte seinen Stolz herunter.
Stattdessen nahm der Samurai die Jitte an sich. Ein Stock... den die japanische Polizei in der Edo-Zeit genutzt hatte. Nicht die Waffe eines Kriegers. Dennoch verbeugte er sich vor Meron bei der Übergabe. "Ja, Sensai."
Dann kniete er sich nieder, legte die Jitte erst vor sich ab, dann sein Schwert. Aus seinem Haar löste er das Band, welches seinen Zopf hielt und knotete damit das Katana an der Scheide fest, sodass er es nicht mehr ziehen konnte. Vor dem Aufstehen, steckte er die Klinge wieder an den Gürtel, die Jitte im Anschluss.
"Wenn ich euch durch meine Taten oder Worte beleidigt oder erzürnt habe, tut es mir leid, Sensai. Das lag nicht in meiner Absicht. Es waren nicht die Worte der Gaoru allein. Es war... ... einfach Alles. Die Erkenntnis einem solchen Schwindel aufgelaufen zu sein. Die Erinnerung an mein Versagen an der Space Needle. Und dann erst die Worte. Aber ihr habt Recht... ... ich muss besser sein, als das."
Stattdessen nahm der Samurai die Jitte an sich. Ein Stock... den die japanische Polizei in der Edo-Zeit genutzt hatte. Nicht die Waffe eines Kriegers. Dennoch verbeugte er sich vor Meron bei der Übergabe. "Ja, Sensai."
Dann kniete er sich nieder, legte die Jitte erst vor sich ab, dann sein Schwert. Aus seinem Haar löste er das Band, welches seinen Zopf hielt und knotete damit das Katana an der Scheide fest, sodass er es nicht mehr ziehen konnte. Vor dem Aufstehen, steckte er die Klinge wieder an den Gürtel, die Jitte im Anschluss.
"Wenn ich euch durch meine Taten oder Worte beleidigt oder erzürnt habe, tut es mir leid, Sensai. Das lag nicht in meiner Absicht. Es waren nicht die Worte der Gaoru allein. Es war... ... einfach Alles. Die Erkenntnis einem solchen Schwindel aufgelaufen zu sein. Die Erinnerung an mein Versagen an der Space Needle. Und dann erst die Worte. Aber ihr habt Recht... ... ich muss besser sein, als das."
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Meron verschränkte wieder die Arme hinter dem Rücken und verließ den Trainingsraum. Ihre Schritte waren langsam, flüssig und nachdenklich, während sie den kurzen Weg in Richtung ihres Zen Gartens zurück legte. Aber Merons Stimme erhob sich bereits, bevor sie diesen erreichten. "Ich verspüre weder Zorn noch Wut auf dich oder deine Taten. Es ist eher Enttäuschung über deine Entwicklung." Die Akascha lies die Worte kurz wirken, bevor sie fortfuhr.
"Und das beschränkt sich nicht allein auf das was beim Konzil geschah. Du bist jung und hitzköpfig." Es mochte wie eine Entschuldigung für seinen derzeitigen Zustand klingen, aber die Worte waren mehr eine Begründung. Nicht die Art von Worten die dies entschuldigten. "Ich habe dich als Schüler angenommen, weil du vielversprechend schienst. Aber was ich heute sehe ist enttäuschend." Ihre Worte waren weiterhin ruhig und ohne Zorn ausgesprochen, aber trotzdem schienen tiefer zu gehen, als sie vielleicht sollten.
"Das was du genutzt hast um auf den Boxsack einzuprügeln war nicht einmal deine eigene hochgehaltene Kampfkunst, geschweige denn Do, welches ich dich gelehrt habe. Du hast deine Fortschritte im Verständnis der Erkenntnisse des Do wieder vergessen." Sie erreichten den Zen Garten, welcher an diesem Tag ohne jegliche Muster war. Der Kies in dem die Muster sonst dargestellt waren, schien nun vollständig glatt gehakt und Meron machte keine direkten Anstalten die Trainingsfläche zu betreten. "Die Frage die sich mir gestellt hat ist..." sie wandte sich zu Masamune um. "Willst du ein Schüler der Akascha sein. Oder ein Schüler des himmlischen Choirs?"
"Und das beschränkt sich nicht allein auf das was beim Konzil geschah. Du bist jung und hitzköpfig." Es mochte wie eine Entschuldigung für seinen derzeitigen Zustand klingen, aber die Worte waren mehr eine Begründung. Nicht die Art von Worten die dies entschuldigten. "Ich habe dich als Schüler angenommen, weil du vielversprechend schienst. Aber was ich heute sehe ist enttäuschend." Ihre Worte waren weiterhin ruhig und ohne Zorn ausgesprochen, aber trotzdem schienen tiefer zu gehen, als sie vielleicht sollten.
"Das was du genutzt hast um auf den Boxsack einzuprügeln war nicht einmal deine eigene hochgehaltene Kampfkunst, geschweige denn Do, welches ich dich gelehrt habe. Du hast deine Fortschritte im Verständnis der Erkenntnisse des Do wieder vergessen." Sie erreichten den Zen Garten, welcher an diesem Tag ohne jegliche Muster war. Der Kies in dem die Muster sonst dargestellt waren, schien nun vollständig glatt gehakt und Meron machte keine direkten Anstalten die Trainingsfläche zu betreten. "Die Frage die sich mir gestellt hat ist..." sie wandte sich zu Masamune um. "Willst du ein Schüler der Akascha sein. Oder ein Schüler des himmlischen Choirs?"
Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
'Enttäuschung'.
Dieses eine Wort, traf, wie ein Katana, welches ungeblockt seine Brust aufschlitzte. Er wollte etwas erwidern, doch es fiel ihm Nichts ein, um gegen die Schwere anzukommen, die Meron hinterließ. Er fühlte sich, als würde er fallen - mit jedem ihrer Worte tiefer in ein immer dunkler werdendes Loch. Sie... hatte schlicht recht.
Und dann folgte die Frage. Er war Meron bis hierher gefolgt, ohne auf die Umgebung zu achten. Zu sehr war Masamune dabei die Tiefe zu begreifen, die ihre Worte hatten; den Grund dahinter zu verstehen. Ein Schüler des Chors?!
"Ich... nein... ... diese... Frage hat sich mir nie gestellt. Ich bin zu euch gekommen, Sifu, weil ich Teil der Bruderschaft sein will. Mein Training mit Maevis... der Ursprung fasziniert mich einfach. Es fällt mir leichter darauf einzulassen, als..."
Masamune stoppte, als wäre ihm gerade etwas klar geworden.
"... aber der leichte Weg ist nicht immer der Richtige. Und... ich habe nicht daran gedacht, dass ich euch damit hintergehen könnte."
Ein tiefer Atemzug folgte. Dann verbeugte sich Masamune tief, ohne sich wieder aufzurichten.
"... es tut mir leid, dass ich euch enttäuscht habe. Und... es tut mir leid, dass ich euren Lehren nicht vertraut habe. Bitte gebt mir die Möglichkeit aus meinen Fehlern zu lernen und ein besserer Schüler zu werden."
Dieses eine Wort, traf, wie ein Katana, welches ungeblockt seine Brust aufschlitzte. Er wollte etwas erwidern, doch es fiel ihm Nichts ein, um gegen die Schwere anzukommen, die Meron hinterließ. Er fühlte sich, als würde er fallen - mit jedem ihrer Worte tiefer in ein immer dunkler werdendes Loch. Sie... hatte schlicht recht.
Und dann folgte die Frage. Er war Meron bis hierher gefolgt, ohne auf die Umgebung zu achten. Zu sehr war Masamune dabei die Tiefe zu begreifen, die ihre Worte hatten; den Grund dahinter zu verstehen. Ein Schüler des Chors?!
"Ich... nein... ... diese... Frage hat sich mir nie gestellt. Ich bin zu euch gekommen, Sifu, weil ich Teil der Bruderschaft sein will. Mein Training mit Maevis... der Ursprung fasziniert mich einfach. Es fällt mir leichter darauf einzulassen, als..."
Masamune stoppte, als wäre ihm gerade etwas klar geworden.
"... aber der leichte Weg ist nicht immer der Richtige. Und... ich habe nicht daran gedacht, dass ich euch damit hintergehen könnte."
Ein tiefer Atemzug folgte. Dann verbeugte sich Masamune tief, ohne sich wieder aufzurichten.
"... es tut mir leid, dass ich euch enttäuscht habe. Und... es tut mir leid, dass ich euren Lehren nicht vertraut habe. Bitte gebt mir die Möglichkeit aus meinen Fehlern zu lernen und ein besserer Schüler zu werden."
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Die Afroamerikanerin besah ihren Schüler mit unbewegten Gesicht und schließlich schüttelte sie erneut enttäuscht den Kopf. "Du sprachst von nicht ausgeschöpften Potential. Dein Avatar habe dich darauf hingewiesen. Was glaubst du wieso du dieses Potential nicht ausnutzen konntest, obwohl du deiner präferierten Sphäre gefolgt bist?"
Sie machte keine Anstalten Masamune ein Zeichen zu geben sich wieder aufzurichten. "Auch ich fühle mich nicht mit der Sphäre der Gedanken am wohlsten. Aber ich habe herausgefunden, dass die einzige Möglichkeit Do zu meistern ist, auch die Sphäre der Gedanken zu meistern. "Solange du die Kampfkunst die du beherrscht nicht als unzureichend anerkennst, wirst du Do niemals meistern." Mit diesen Worten wandte sie sich wieder der Schule zu. "Als erstes wirst du das Muster Rekreieren, welches auf dem Trainingsplatz fehlt. Dann sehen wir weiter."
Mit diesen Worten, die nicht versöhnlich, aber auch nicht ablehnend klangen lies Meron ihren Schüler vorerst mit seinen Gedanken allein.
Sie machte keine Anstalten Masamune ein Zeichen zu geben sich wieder aufzurichten. "Auch ich fühle mich nicht mit der Sphäre der Gedanken am wohlsten. Aber ich habe herausgefunden, dass die einzige Möglichkeit Do zu meistern ist, auch die Sphäre der Gedanken zu meistern. "Solange du die Kampfkunst die du beherrscht nicht als unzureichend anerkennst, wirst du Do niemals meistern." Mit diesen Worten wandte sie sich wieder der Schule zu. "Als erstes wirst du das Muster Rekreieren, welches auf dem Trainingsplatz fehlt. Dann sehen wir weiter."
Mit diesen Worten, die nicht versöhnlich, aber auch nicht ablehnend klangen lies Meron ihren Schüler vorerst mit seinen Gedanken allein.
Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
"Ich weiß nicht, was sie damit gemeint hat. Ich weiß nicht, welches Potenzial ich nicht in der Lage bin auszunutzen. Daher... kann ich euch die Frage nicht beantworten, Sifu."
Bevor er etwas zu der Aussage über seine Kampfkunst und Do erwidern konnte, hatte sie sich auch schon umgedreht und war im Gehen. Nicht ohne ihm eine Aufgabe da zu lassen. Dies war keine direkte Antwort auf seine Bitte - aber auch kein weiteres Abweisen. Er verstand es, als das was es war: Eine Gelegenheit.
"Danke, Sifu."
Erst als Meron weg war, richtete sich Masamue auf. Er schaute ihr eine Weile hinterher und versank in Gedanken, über das, was gerade passiert war. So hatte er sich das Treffen nicht vorgestellt. Und die Aussagen von Meron schmerzten mehr, als er zugeben wollte. Er war wütend über sich selbst, Über das Konzil. Die Spaceneedle... seine Vermessenheit. Und diese Wut lähmte ihn. Meron hatte recht. Das Muster musste neu gezeichnet werden - und damit meinte sie nicht das auf dem Boden.
Masamune suchte einen Rechen und nahm diesen an sich. Es gab mehrere zur Auswahl, aber er griff zu jenem, welcher nicht mehr war, als ein Rundholz an einer Stange - nicht geeignet um Muster zu ziehen. Er wusste, dass er diesen in den kommenden Tagen öfter benutzen würde, als jedes andere Werkzeug in dem Sandgarten-Pflege-Sortiment.
Als Masamune später fertig war, würde man Nichts als einen glatten Boden vorfinden.
Am nächsten Tag kam er wieder - ohne Termin mit Meron, aber mit einem Zeitfenster, in dem der Garten nicht benötigt wurde. Am Ende war wieder nur der glatte Boden vor Ort. Nicht die Spur einer Zeichnung.
Wer den Samurai in den folgenden Tagen beobachte konnte den Grund dafür schnell erkennen: Er zog Stunde, um Stunde den Boden glatt, schritt über den Sand, nur um dann wieder neu zu beginnen. Immer wieder glitt sein Blick zu dem anderen Werkzeug, aber dann zertrat er den glatten Boden abermals. Und mit jedem Mal, distanzierte er sich gedanklich immer weiter von seiner Wut. Er legte sie ab, nur um dann beim nächsten Versuch den Boden zu glätten den Rechen etwas genauer zu führen - zufriedener mit dem Ergebnis zu sein. Aber es dauerte mehrere Wochen, bis er sich endlich bereit fühlte überhaupt den Ansatz zu wagen die Do-Muster auf den Boden zu bringen.
----
Abends, wenn er dann Zuhause war, betrachtete er lange das gebundene Schwert unter dem Bild seines Vaters. Er hatte nicht nur Meron enttäuscht, sondern auch alles, was er früher gelernt hatte. Das Schwert erinnerte ihn an diese Schande. Es gab nur zweit Wege aus dieser Situation heraus: Seppuku war das eine - vollkommen inakzeptabel, zumindest Momentan. Das Andere war Meron zu beweisen, dass er doch würdig war. Also folgte Masamune auch daheim ihrer Anweisung: Er zog die Jitte und übte diese zu führen - bekannte Katas, aber auch Techniken, die ihm im Umgang mit der ungewohnten Waffe sinnvoll erschienen. Hin und wieder nahm er auch einen seiner Schüler dazu, um das neu erlernte zu testen - den Haken, Möglichkeiten das Gewicht zu nutzen.
----
Aus den Tagen, die er am Anfang vermutet hatte, waren Wochen geworden. Erst dann griff er nach einem anderen Rechen. Masamune übte Kreise zu ziehen, zog sie wieder glatt und begann erneut. Nicht einer der Kreise war ansatzweise gut genug. Und wieder begann sich Frustration breit zu machen. Dieses Mal jedoch machte er sich bewusst, dass dies Teil des Weges war. Er war kein Meister des Jui Jitsu geworden, nur weil er es wollte. Er hatte üben müssen... immer und immer wieder. Frust und Wut hatten ihn überhaupt erst hierher gebracht. Das würde enden müssen.
Daher gab es auch in den kommenden Wochen nachdem Masamune weg war Nichts zu sehen.
Bevor er etwas zu der Aussage über seine Kampfkunst und Do erwidern konnte, hatte sie sich auch schon umgedreht und war im Gehen. Nicht ohne ihm eine Aufgabe da zu lassen. Dies war keine direkte Antwort auf seine Bitte - aber auch kein weiteres Abweisen. Er verstand es, als das was es war: Eine Gelegenheit.
"Danke, Sifu."
Erst als Meron weg war, richtete sich Masamue auf. Er schaute ihr eine Weile hinterher und versank in Gedanken, über das, was gerade passiert war. So hatte er sich das Treffen nicht vorgestellt. Und die Aussagen von Meron schmerzten mehr, als er zugeben wollte. Er war wütend über sich selbst, Über das Konzil. Die Spaceneedle... seine Vermessenheit. Und diese Wut lähmte ihn. Meron hatte recht. Das Muster musste neu gezeichnet werden - und damit meinte sie nicht das auf dem Boden.
Masamune suchte einen Rechen und nahm diesen an sich. Es gab mehrere zur Auswahl, aber er griff zu jenem, welcher nicht mehr war, als ein Rundholz an einer Stange - nicht geeignet um Muster zu ziehen. Er wusste, dass er diesen in den kommenden Tagen öfter benutzen würde, als jedes andere Werkzeug in dem Sandgarten-Pflege-Sortiment.
Als Masamune später fertig war, würde man Nichts als einen glatten Boden vorfinden.
Am nächsten Tag kam er wieder - ohne Termin mit Meron, aber mit einem Zeitfenster, in dem der Garten nicht benötigt wurde. Am Ende war wieder nur der glatte Boden vor Ort. Nicht die Spur einer Zeichnung.
Wer den Samurai in den folgenden Tagen beobachte konnte den Grund dafür schnell erkennen: Er zog Stunde, um Stunde den Boden glatt, schritt über den Sand, nur um dann wieder neu zu beginnen. Immer wieder glitt sein Blick zu dem anderen Werkzeug, aber dann zertrat er den glatten Boden abermals. Und mit jedem Mal, distanzierte er sich gedanklich immer weiter von seiner Wut. Er legte sie ab, nur um dann beim nächsten Versuch den Boden zu glätten den Rechen etwas genauer zu führen - zufriedener mit dem Ergebnis zu sein. Aber es dauerte mehrere Wochen, bis er sich endlich bereit fühlte überhaupt den Ansatz zu wagen die Do-Muster auf den Boden zu bringen.
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Abends, wenn er dann Zuhause war, betrachtete er lange das gebundene Schwert unter dem Bild seines Vaters. Er hatte nicht nur Meron enttäuscht, sondern auch alles, was er früher gelernt hatte. Das Schwert erinnerte ihn an diese Schande. Es gab nur zweit Wege aus dieser Situation heraus: Seppuku war das eine - vollkommen inakzeptabel, zumindest Momentan. Das Andere war Meron zu beweisen, dass er doch würdig war. Also folgte Masamune auch daheim ihrer Anweisung: Er zog die Jitte und übte diese zu führen - bekannte Katas, aber auch Techniken, die ihm im Umgang mit der ungewohnten Waffe sinnvoll erschienen. Hin und wieder nahm er auch einen seiner Schüler dazu, um das neu erlernte zu testen - den Haken, Möglichkeiten das Gewicht zu nutzen.
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Aus den Tagen, die er am Anfang vermutet hatte, waren Wochen geworden. Erst dann griff er nach einem anderen Rechen. Masamune übte Kreise zu ziehen, zog sie wieder glatt und begann erneut. Nicht einer der Kreise war ansatzweise gut genug. Und wieder begann sich Frustration breit zu machen. Dieses Mal jedoch machte er sich bewusst, dass dies Teil des Weges war. Er war kein Meister des Jui Jitsu geworden, nur weil er es wollte. Er hatte üben müssen... immer und immer wieder. Frust und Wut hatten ihn überhaupt erst hierher gebracht. Das würde enden müssen.
Daher gab es auch in den kommenden Wochen nachdem Masamune weg war Nichts zu sehen.
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
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Re: Die Suche hat gerade erst begonnen [Masamune, Meron (SL)]
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
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