"Und?" Elena blickte Hifumi einfach kalt an. "Du bist eine Chakravanti. Beantworte dir deine Fragen im Gespräch mit ihr selbst. Beobachte, Analysiere und Bilde dir eine fundierte Meinung. Das ist was wir jederzeit und überall tun müssen, um das Rad zu schützen. Wenn du selbst dieser einfachen Aufgabe nicht gewachsen bist wie willst du dann dieser heiligen Aufgabe nachkommen?"
Die Euthanatos, die Hifumi gegenüber stand nickte leicht bei ihrem weiteren Antworten. "Inwieweit das Konzil überhaupt eine Gelegenheit war ist im Nachhinein nicht leicht zu beurteilen. Sicher hätten die Beiden Jungs sich besser verkaufen können. Aber dafür waren sie einfach zu unerfahren. Das die Erfahrenen Magi, insbesondere Rudolfo das nicht einfach hinnehmen, ohne eine wahren Beweis...war offensichtlich. Das ein Nephandus, der sich schon länger in Seattle aufzuhalten scheint, sich so einfach von zwei Rookies überführen lässt ist...nunja..." sie machte eine leichte wegwischende Handbewegung und schüttelte kurz den Kopf.
"Nein, der Nephandus hat diese ganze Sache, inklusive des Konzils, geplant. Masamune und Liam sind ihm oder ihr einfach auf dem Leim gegangen und haben wahrscheinlich exakt das getan was der Nephandus wollte. Womit er möglicherweise nicht gerechnet hat, ist das Yubilée wieder aufgetaucht ist und das gibt uns vielleicht den Entscheidenden Vorteil. Aber, bevor wir dort weiter machen, wirst du erst einmal die andere Aufgabe erledigen."
Nachlese auf Japanisch [Hifumi, Elena, SL]
Re: Nachlese auf Japanisch [Hifumi, Elena, SL]
"Es ist eine Sache, ein Gespräch zu improvisieren, weil es nicht anders geht.
Es ist eine andere, unnötig völlig unvorbereitet hineinzustolpern. Das Gegenüber unabsichtlich zu verärgern, weil man etwas sagt das als unterschwelliger Seitenhieb gelesen werden kann. Ihm das Gefühl zu geben die Zeit zu stehlen, indem man völlig verblödete Fragen zu Dingen stellt, die jeder interessierten Jungmagierin schon im Vorfeld bekannt sein sollten."
Sie erwiderte den kalten Blick.
"Zumal an dem Kontakt zu Maevis viel hängt. Mit dir will sie nichts zu tun haben. Auf unsere beiden Jungdetektive können wir uns nicht verlassen - zumal sie durch die Anschuldigungen auf dem Konzil ohnehin schon viel Aufmerksamkeit auf sich und Mißtrauen gegen sich gezogen haben, falls Maevis mit der Nephanda zu tun hat."
Hifumi atmete tief durch.
"Wenn du mir sonst nichts verraten willst - verrate mir zumindest, worüber du dich mit Maevis überworfen hast, und was sie an unserer Tradition stört. Weil das sind beides garantiert Punkte, nach denen sie mich ausforschen und löchern wird. Und es würde auch kein gutes Licht auf dich werfen, wenn deine Schülerin über diese beiden völlig erwartbaren Punkte völlig planlos ist und nur rumstammeln kann, nachdem sie extra ein Gespräch mit Maevis angeleiert hat."
Es ist eine andere, unnötig völlig unvorbereitet hineinzustolpern. Das Gegenüber unabsichtlich zu verärgern, weil man etwas sagt das als unterschwelliger Seitenhieb gelesen werden kann. Ihm das Gefühl zu geben die Zeit zu stehlen, indem man völlig verblödete Fragen zu Dingen stellt, die jeder interessierten Jungmagierin schon im Vorfeld bekannt sein sollten."
Sie erwiderte den kalten Blick.
"Zumal an dem Kontakt zu Maevis viel hängt. Mit dir will sie nichts zu tun haben. Auf unsere beiden Jungdetektive können wir uns nicht verlassen - zumal sie durch die Anschuldigungen auf dem Konzil ohnehin schon viel Aufmerksamkeit auf sich und Mißtrauen gegen sich gezogen haben, falls Maevis mit der Nephanda zu tun hat."
Hifumi atmete tief durch.
"Wenn du mir sonst nichts verraten willst - verrate mir zumindest, worüber du dich mit Maevis überworfen hast, und was sie an unserer Tradition stört. Weil das sind beides garantiert Punkte, nach denen sie mich ausforschen und löchern wird. Und es würde auch kein gutes Licht auf dich werfen, wenn deine Schülerin über diese beiden völlig erwartbaren Punkte völlig planlos ist und nur rumstammeln kann, nachdem sie extra ein Gespräch mit Maevis angeleiert hat."
"Auf jeden Winter wird unweigerlich ein Frühling folgen."
- Nichiren
- Nichiren
Re: Nachlese auf Japanisch [Hifumi, Elena, SL]
"Es ist eine Sache unnötig in ein Gespräch hineinzustolpern, aber eine ganz andere dies mit dem Wissen zu tun, dass man unvorbereitet ist und improvisieren muss, weil die Mentorin der Meinung ist, dass diese Übung der Schülerin gut tut." Der Kalte Blick von Elena änderte sich dabei nicht. Sie behielt Hifumi im Blick und senkte dabei noch ein wenig die Augenlider, was den Blick noch etwas eisiger wirken lies. "Wenn du über all dies Bescheid weißt, was du nicht tun willst, dann weißt du auch was du vermeiden solltest."
Sie legte leicht den Kopf schief "Es stimmt das von diesem Kontakt viel abhängt. Aber für dich. Nicht für mich. Sie ist mit meinem Weg den ich gehe um das Rad am Laufen zu halten, da sie strikte Pazifistin ist, lehnt sie einige Praktiken ab die ich als durchaus als angebracht erachte. Darüber ist eine Diskussion leider nicht sonderlich fruchtbar."
Ihr schlanker, in schwarze Spitzenseide gehüllter Finger, deutete auf Hifumi. "Sieh es als Training in Deduktion, Gesprächsführung und Personenanalyse. Dazu zählt nicht nur das Gespräch mit Maevis, sondern auch das Gespräch zwischen uns beiden. Es ist die Vorbereitung auf das Gespräch mit einer Informantin. Nur...ohne das du direkt alle Informationen auf dem Silbertablett serviert bekommst."
Die Euthanatos wandte sich den Orchideen zu und beugte sich zu diesen hinunter. Roch daran, bevor sie sich erneut aufrichtete. "Es stimmt. Einen Nephandus zu erkennen oder gar zu enttarnen liegt noch außerhalb deiner Fähigkeiten. Sowohl magisch, als auch in weltlichen Dingen. Aber in Anbetracht das dies eher eine Annäherung darstellt, wird sie dich kaum offen angreifen." Elena griff in ihre Handtasche und holte ein kleines Messer hervor. Nicht viel länger als ein kleines Schneidmesser in der Küche. Vielleicht sechs Zentimeter Klingenlänge. Zumindest von außen gesehen. Die Scheide war in dunkelblauen Samt gehüllt und darauf waren silberne Verzierungen, die im Endeffekt eine Schlange bildeten, deren Maul sich zur Spitze hin öffnete. "Dies. Sollte die allerdings für alle Fälle helfen zu überleben und sie eventuelle zu töten, sollte sie die Nephanda sein."
Sie überreichte Hifumi die Klinge , so dass sie den Griff ergreifen konnte. Sicher war die Klinge nicht für den direkten Kampf geeignet, wenn man kein wirklich geübter Messerkämpfer war. Aber um jemanden unbemerkt zu erstechen, sicherlich eine tödliche Waffe. "Achte darauf dich nicht selbst zu schneiden. Die Klinge selbst ist aus Obsidian und wird daher in Metalldetektoren nicht erkannt. Sie ist brüchig aber scharf genug um so ziemlich alles zu zerschneiden."
Sie legte leicht den Kopf schief "Es stimmt das von diesem Kontakt viel abhängt. Aber für dich. Nicht für mich. Sie ist mit meinem Weg den ich gehe um das Rad am Laufen zu halten, da sie strikte Pazifistin ist, lehnt sie einige Praktiken ab die ich als durchaus als angebracht erachte. Darüber ist eine Diskussion leider nicht sonderlich fruchtbar."
Ihr schlanker, in schwarze Spitzenseide gehüllter Finger, deutete auf Hifumi. "Sieh es als Training in Deduktion, Gesprächsführung und Personenanalyse. Dazu zählt nicht nur das Gespräch mit Maevis, sondern auch das Gespräch zwischen uns beiden. Es ist die Vorbereitung auf das Gespräch mit einer Informantin. Nur...ohne das du direkt alle Informationen auf dem Silbertablett serviert bekommst."
Die Euthanatos wandte sich den Orchideen zu und beugte sich zu diesen hinunter. Roch daran, bevor sie sich erneut aufrichtete. "Es stimmt. Einen Nephandus zu erkennen oder gar zu enttarnen liegt noch außerhalb deiner Fähigkeiten. Sowohl magisch, als auch in weltlichen Dingen. Aber in Anbetracht das dies eher eine Annäherung darstellt, wird sie dich kaum offen angreifen." Elena griff in ihre Handtasche und holte ein kleines Messer hervor. Nicht viel länger als ein kleines Schneidmesser in der Küche. Vielleicht sechs Zentimeter Klingenlänge. Zumindest von außen gesehen. Die Scheide war in dunkelblauen Samt gehüllt und darauf waren silberne Verzierungen, die im Endeffekt eine Schlange bildeten, deren Maul sich zur Spitze hin öffnete. "Dies. Sollte die allerdings für alle Fälle helfen zu überleben und sie eventuelle zu töten, sollte sie die Nephanda sein."
Sie überreichte Hifumi die Klinge , so dass sie den Griff ergreifen konnte. Sicher war die Klinge nicht für den direkten Kampf geeignet, wenn man kein wirklich geübter Messerkämpfer war. Aber um jemanden unbemerkt zu erstechen, sicherlich eine tödliche Waffe. "Achte darauf dich nicht selbst zu schneiden. Die Klinge selbst ist aus Obsidian und wird daher in Metalldetektoren nicht erkannt. Sie ist brüchig aber scharf genug um so ziemlich alles zu zerschneiden."
Re: Nachlese auf Japanisch [Hifumi, Elena, SL]
Hifumi nickte. "Ich verstehe. Das Ziel ist mehr die Übung - weniger Maevis selbst.
Und es hilft mir schon einmal, zu wissen dass sie strikte Pazifistin ist. Und dass sie mich auf das Thema des Tötens ansprechen wird." Sie rieb sich über die Gebetsperlenkette an ihrem Handgelenk. "Als Seelsorgerin habe ich das Handwerkszeug, um darauf empathisch reagieren zu können. Und das theologische Rüstzeug, um über Leben und Tod diskutieren zu können."
Die junge Japanerin nahm die Klinge mit schwitzigen Händen entgegen, betrachtete dabei aber mehr die aufwändigen Verzierungen als die Waffe selbst.
"Also etwas wie ein Shiv. Ich habe davon bei der Gefängnisseelsorge gehört. Aber sehr viel hochwertiger." Ihr Blick glitt nochmals über die linke und rechte Schulter nach unerwünschten Zuhörern, ehe sie die Waffe in die Scheide steckte und in ihrer Strandtasche verschwinden ließ.
"Ist die Klinge magisch? Wenn ja, dann sollte ich sie daheim näher untersuchen. Und mich darauf einstellen, dass wenn Metalldetektoren sie nicht entdecken - sie dafür umso sichtbarer für Maevis magische Sinne ist."
Und es hilft mir schon einmal, zu wissen dass sie strikte Pazifistin ist. Und dass sie mich auf das Thema des Tötens ansprechen wird." Sie rieb sich über die Gebetsperlenkette an ihrem Handgelenk. "Als Seelsorgerin habe ich das Handwerkszeug, um darauf empathisch reagieren zu können. Und das theologische Rüstzeug, um über Leben und Tod diskutieren zu können."
Die junge Japanerin nahm die Klinge mit schwitzigen Händen entgegen, betrachtete dabei aber mehr die aufwändigen Verzierungen als die Waffe selbst.
"Also etwas wie ein Shiv. Ich habe davon bei der Gefängnisseelsorge gehört. Aber sehr viel hochwertiger." Ihr Blick glitt nochmals über die linke und rechte Schulter nach unerwünschten Zuhörern, ehe sie die Waffe in die Scheide steckte und in ihrer Strandtasche verschwinden ließ.
"Ist die Klinge magisch? Wenn ja, dann sollte ich sie daheim näher untersuchen. Und mich darauf einstellen, dass wenn Metalldetektoren sie nicht entdecken - sie dafür umso sichtbarer für Maevis magische Sinne ist."
"Auf jeden Winter wird unweigerlich ein Frühling folgen."
- Nichiren
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