Das Gefühl war schwer zu beschreiben. Ein bisschen wie fallen, nur ohne den Eindruck von Bewegung. Gleichzeitig aber auch zu dimensionslos um einen Eindruck von Schweben oder Schwerelosigkeit zu erzeugen. Einfach ganz und gar fremdartig. Es hielt nicht lang genug an um ihm die Magen umzudrehen. Aber der plötzliche Verlust jeglicher Orientierung im Raum hatte das Potential seinen Körper zu unerfreulichen Reaktionen zu veranlassen. So blieb es bei einem flauen Gefühl und einem Moment des Schwindels.
„Wie orientierst du dich hier?“
Für Liam ließ sich gerade so eben noch oben und unten identifizieren. Aber auch nur weil er das Gefühl von Grund unter den Füßen hatte und Codys Körper in die selbe Richtung ausgerichtet war wie seiner.
Wandertag [Liam, Cody (SL)]
- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Cody sah sich um, dann lächelte er. "Nunja. Hier kommt die Geistersphäre noch einmal zum Einsatz. Konzentrier dich noch einmal aufs sehen." "Und versau es diesmal nicht! Ich helf dir!" Lontras Worte waren wie immer ehrlich und auf den Punkt. Aber auch irgendwie anfeuernd. Die Otterdame hatte sich neben Liam aufgerichtet und schwebte auf Kopfhöhe neben seinem Kopf.
Als Liam die Augen nach der Konzentration wieder öffnete hatte sich die Umgebung beinahe vollkommen verändert. Vor ihnen und um sie herum spannte sich ein filigran wirkendes Netz aus weiß leuchtenden Pfaden die teils übereinander und untereinander her führten. Sie schienen nur aus Licht zu bestehen aber es schien auch irgendwie kein Ziel zu geben. Es sah aus wie ein überdimensionales Spinnennetz, nur ohne die mathematische Genialität eines Netzes. Es war chaotisch...oder Liam konnte einfach nicht die Ordnung darin erkennen.
"Willkommen auf den Airten. Den Mondpfaden wie einige sie auch nennen." begrüßte ihn Cody noch einmal. "Über diese Wege können hunderte oder tausende Kilometer in wenigen Minuten oder Stunden überbrückt werden. Komm. Wir gehen." Mit diesen Worten betrat Cody einen der weißen Wege. Diese waren unterschiedlich breit und der den Cody gewählt hatte war gerade mal etwa 70 Zentimeter breit...schätzte Liam. So genau war das nicht abzuschätzen, weil sämtliche Vergleiche fehlten. Was aber auf jeden Fall auffiel war das es kein Geländer gab und die Schwärze um sie herum schien eher wie ein Abgrund.
"Siehst du! Ich kann das doch!" erklang wieder Lontras Stimme, die nun wieder auf Liams Schulter saß.
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Als Liam die Augen nach der Konzentration wieder öffnete hatte sich die Umgebung beinahe vollkommen verändert. Vor ihnen und um sie herum spannte sich ein filigran wirkendes Netz aus weiß leuchtenden Pfaden die teils übereinander und untereinander her führten. Sie schienen nur aus Licht zu bestehen aber es schien auch irgendwie kein Ziel zu geben. Es sah aus wie ein überdimensionales Spinnennetz, nur ohne die mathematische Genialität eines Netzes. Es war chaotisch...oder Liam konnte einfach nicht die Ordnung darin erkennen.
"Willkommen auf den Airten. Den Mondpfaden wie einige sie auch nennen." begrüßte ihn Cody noch einmal. "Über diese Wege können hunderte oder tausende Kilometer in wenigen Minuten oder Stunden überbrückt werden. Komm. Wir gehen." Mit diesen Worten betrat Cody einen der weißen Wege. Diese waren unterschiedlich breit und der den Cody gewählt hatte war gerade mal etwa 70 Zentimeter breit...schätzte Liam. So genau war das nicht abzuschätzen, weil sämtliche Vergleiche fehlten. Was aber auf jeden Fall auffiel war das es kein Geländer gab und die Schwärze um sie herum schien eher wie ein Abgrund.
"Siehst du! Ich kann das doch!" erklang wieder Lontras Stimme, die nun wieder auf Liams Schulter saß.
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- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Als er die Augen öffnete und in das Netz aus Pfaden blickte, dass sich im Raum um sie herum ausbreitete fühlte Liam sich für einen Moment furchtbar klein. Das dimensionslose Schwarz schien sich plötzlich in die Unendlichkeit zu erstrecken. Und überall um sie herum kreuzten und passierten sich die Fäden dieses gigantischen Gespinstes. Der Anblick war… auf eine beängstigende Art und Weise schön. Das Gefühl erinnerte ihn sehr an das was er empfand, wenn er in die bodenlose Tiefe des Meeres hinabblickte. Nur dass diese Tiefe hier Struktur hatte.
Er folgte Cody auf den Pfad der sich angesichts der Schwärze unter ihnen wesentlich schmaler anfühlte als er tatsächlich war. 70 Zentimeter waren mehr als genug um sicher darauf zu laufen. Trotzdem setzte sein Herz einen Schlag aus und es dauerte einen Moment bis er von einem zögerlichen Vortasten zu einem selbstbewussten Schritt zurückgefunden hatte.
~ Ich bin mir sicher du warst auch nicht das Problem. ~, ließ er Lontra wissen. Diesbezüglich waren sie sich vermutlich einig.
„Wohin gehen wir denn?“, erkundigte er sich danach bei Cody. Die Worte wieder laut aussprechend, während er das Gespräch mit Lontra im Stillen geführt hatte.
Er folgte Cody auf den Pfad der sich angesichts der Schwärze unter ihnen wesentlich schmaler anfühlte als er tatsächlich war. 70 Zentimeter waren mehr als genug um sicher darauf zu laufen. Trotzdem setzte sein Herz einen Schlag aus und es dauerte einen Moment bis er von einem zögerlichen Vortasten zu einem selbstbewussten Schritt zurückgefunden hatte.
~ Ich bin mir sicher du warst auch nicht das Problem. ~, ließ er Lontra wissen. Diesbezüglich waren sie sich vermutlich einig.
„Wohin gehen wir denn?“, erkundigte er sich danach bei Cody. Die Worte wieder laut aussprechend, während er das Gespräch mit Lontra im Stillen geführt hatte.
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
"Jahaaa! Ich bin eigentlich nie das Problem. Das Problem ist....ja was weiß ich denn...auf jeden Fall nicht ich!" Lontra war in ihren Überzeugungen nicht selbst das Problem zu sein immerhin äußerst Meinungsfest.
Währenddessen hatte Cody seinen Gang nicht verlangsamt, erklärte aber weiter. "Wir reisen jetzt erst einmal zu seinem Knotenpunkt an dem du Meditieren kannst, um das Paradox aus deinem Körper zu entfernen. Im Anschluss werden wir zu einem alten Heiligtum der Traumsänger reisen." Cody war einfach kein ausschweifender Erklärer. Er brachte einfache Fakten auf den Tisch.
Während Sie dem Lichtband unter ihren Füßen folgten war es für Liam extrem schwer Zeit und zurückgelegte Entfernung einschätzen zu können. Etwas was er auf seinen Wanderungen durch die Nationalparks eigentlich ganz gut gelernt hatte. Aber das Umbra schien einfach seine eigenen Regeln zu haben die er noch lernen musste. Aber während er noch staunte und sich umsah bildeten sich Bunte schlieren um ihn herum. Grün, gelb, Rot, violett, Purpur. Die fast durchsichtigen Farbbänder trieben scheinbar in einem unsichtbaren und unspürbaren Wind um ihn herum. Sie verwirbelten sich ineinander und ließen dadurch in sich selbst verschiedene Muster erscheinen.
Währenddessen hatte Cody seinen Gang nicht verlangsamt, erklärte aber weiter. "Wir reisen jetzt erst einmal zu seinem Knotenpunkt an dem du Meditieren kannst, um das Paradox aus deinem Körper zu entfernen. Im Anschluss werden wir zu einem alten Heiligtum der Traumsänger reisen." Cody war einfach kein ausschweifender Erklärer. Er brachte einfache Fakten auf den Tisch.
Während Sie dem Lichtband unter ihren Füßen folgten war es für Liam extrem schwer Zeit und zurückgelegte Entfernung einschätzen zu können. Etwas was er auf seinen Wanderungen durch die Nationalparks eigentlich ganz gut gelernt hatte. Aber das Umbra schien einfach seine eigenen Regeln zu haben die er noch lernen musste. Aber während er noch staunte und sich umsah bildeten sich Bunte schlieren um ihn herum. Grün, gelb, Rot, violett, Purpur. Die fast durchsichtigen Farbbänder trieben scheinbar in einem unsichtbaren und unspürbaren Wind um ihn herum. Sie verwirbelten sich ineinander und ließen dadurch in sich selbst verschiedene Muster erscheinen.
- Liam Carpenter
- Beiträge: 561
- Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Das Wandern entlang des Mondpfades war desorientierend. Er konnte weder die zurückgelegte Entfernung, noch die vergangene Zeit einschätzen. Woran auch immer Cody derlei Dinge festmachte konnte er beim besten Willen nicht sagen. Die bunten Farbbänder die sich um ihn herum in der Luft manifestierten trugen ihr übliches zu seiner absoluten Faszination und seiner absoluten Orientierungslosigkeit bei. Sie waren wunderschön anzusehen, brachten seine Sinne aber noch zusätzlich durcheinander. Er musste sich wirklich bemühen mit Cody Schritt zu halten und versuchte sich deshalb primär auf dessen Rücken zu konzentrieren.
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Sich auf Codys Rücken zu konzentrieren war bei diesem glücklicherweise nicht sonderlich schwer, war dieser doch durch die Größe des Traumsängers äußerst gut ausgeprägt. Trotzdem schien der Rücken Codys immer wieder vor Liams Augen zu verschwimmen und in den Farbbändern unterzugehen. Bis er plötzlich eine große Hand auf seiner Schulter spürte und dann Codys Stimme hörte. "Hoho...vorsicht. Du wärst beinahe von der Airte gefallen." Nachdem Liam geblinzelt hatte, schienen auch die Farbbänder sich zurück gezogen zu haben und erst jetzt merkte er, dass sein Fuß über der Schwärze hing. Zwar gab es "unter" ihm noch weitere leuchtende Pfade, aber wo er gelandet wäre und wie tief der Fall hätte sein können war unmöglich zu sagen, weil jede Entfernungs-, oder Größeneinschätzung hier versagte.
"Komm wir sind da. Du hast dich von den Looren verwirren lassen." Er legte Liam dann den Arm um die Schultern und zog ihn vom Abgrund weg wieder auf den leuchtenden Pfad. Dann geschah etwas, womit Liam nicht direkt gerechnet hatte, denn die Schwärze vor ihnen explodierte in einem Leuchten aus reinem Weiß und der Boden unter Liams Füßen änderte sich genau wie die Luft um ihn herum. Plötzlich war er von frischer Luft umgeben, die den Geruch von frischem Gras und Schnee mit sich trug. Als Liams Augen sich daran gewöhnt hatten nicht mehr geflashbangt zu sein, strich sein Blick über ein Feld aus grünem Gras gespickt mit weißen Sprenkeln, welches Blumenfelder oder Schnee hätte sein können. Denn die Luft hier war klirrend kalt, so dass der Atem vor Liams Gesicht Wölkchen bildete. In der Ferne sah er Gebirgsmassive, die sich um diesen grünen Fleck Leben in die Höhe zogen. Sie waren richtig und er war sich sehr sicher eines davon war der Mount Everest. Wie hoch sie waren konnte er gar nicht sagen, aber er merkte das er schwerer amen musste. Die Luft schien hier signifikant dünner zu sein, als er es gewohnt war. Und doch fiel es ihm gar nicht so schwer sich daran anzupassen. Durch das Tauchen war er es gewohnt mit weniger Luft auszukommen und die Kälte kam ihm auch bekannt vor, wenn er auch selten diesen Wind unter Wasser gehabt hatte.
Cody trat neben ihn und lächelte breit. Er saugte die Luft tief ein, bevor er ausatmend fortfuhr. "Ahhh...schön mal wieder hier zu sein." sein Finger deutete weiter vor sie, wo sich eine hölzerne Konstruktion, die wie ein asiatischer Tempel wirkte, nur dass er vollkommen offen war und nur eine Plattform und ein Dach auf mächtigen Säulen zu sein schien. Die Wände schienen aus an roten Bändern befestigten Papierstreifen zu bestehen, die sich im Wind bewegten. "Und? Gefällt es dir?" fragte Cody, offenbar schon wissend, dass das hier nach Liams Geschmack sein könnte.
"Komm wir sind da. Du hast dich von den Looren verwirren lassen." Er legte Liam dann den Arm um die Schultern und zog ihn vom Abgrund weg wieder auf den leuchtenden Pfad. Dann geschah etwas, womit Liam nicht direkt gerechnet hatte, denn die Schwärze vor ihnen explodierte in einem Leuchten aus reinem Weiß und der Boden unter Liams Füßen änderte sich genau wie die Luft um ihn herum. Plötzlich war er von frischer Luft umgeben, die den Geruch von frischem Gras und Schnee mit sich trug. Als Liams Augen sich daran gewöhnt hatten nicht mehr geflashbangt zu sein, strich sein Blick über ein Feld aus grünem Gras gespickt mit weißen Sprenkeln, welches Blumenfelder oder Schnee hätte sein können. Denn die Luft hier war klirrend kalt, so dass der Atem vor Liams Gesicht Wölkchen bildete. In der Ferne sah er Gebirgsmassive, die sich um diesen grünen Fleck Leben in die Höhe zogen. Sie waren richtig und er war sich sehr sicher eines davon war der Mount Everest. Wie hoch sie waren konnte er gar nicht sagen, aber er merkte das er schwerer amen musste. Die Luft schien hier signifikant dünner zu sein, als er es gewohnt war. Und doch fiel es ihm gar nicht so schwer sich daran anzupassen. Durch das Tauchen war er es gewohnt mit weniger Luft auszukommen und die Kälte kam ihm auch bekannt vor, wenn er auch selten diesen Wind unter Wasser gehabt hatte.
Cody trat neben ihn und lächelte breit. Er saugte die Luft tief ein, bevor er ausatmend fortfuhr. "Ahhh...schön mal wieder hier zu sein." sein Finger deutete weiter vor sie, wo sich eine hölzerne Konstruktion, die wie ein asiatischer Tempel wirkte, nur dass er vollkommen offen war und nur eine Plattform und ein Dach auf mächtigen Säulen zu sein schien. Die Wände schienen aus an roten Bändern befestigten Papierstreifen zu bestehen, die sich im Wind bewegten. "Und? Gefällt es dir?" fragte Cody, offenbar schon wissend, dass das hier nach Liams Geschmack sein könnte.