Driving home for Christmas … not
Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 13:12
Mateo sitzt allein in seinem Zimmer in Maple Hall. Es ist still, nur das leise Summen der Heizung und das rhythmische Blinken eines kleinen Sterns an der Wand durchbrechen die Ruhe. Ein Stück Weihnachtsdeko – nicht viel, nur dieser eine Stern, der wie ein Parol aus seiner Heimat wirkt. Er flackert wie der Stern von Bethlehem, als wolle er den Weg weisen. Doch Mateo weiß: Diesen Weg wird er nicht gehen. Nicht dieses Jahr. Und wenn er ehrlich ist, hat er sich von diesem Weg auch schon weit entefernt.
Er nimmt sein Handy, tippt auf „Nanay“. Das Freizeichen klingt vertraut, fast tröstlich. Dann klickt es.
„Hi, Nanay… ja, mir geht’s gut.“
Seine Stimme klingt ruhig, doch in ihm zieht sich etwas zusammen.
„Ich wollte euch sagen… ich komme dieses Jahr nicht nach Hause. Ich habe ein Projekt, das ich unbedingt fertig machen muss.“
Die Lüge rollt über seine Lippen, glatt, fast mühelos. Und genau das macht es schlimmer. Er fühlt sich schlecht dabei, merkt, wie das Lügen mittlerweile fast natürlich geworden ist. Früher hätte er gezögert, gestammelt. Jetzt klingt es fast wie Wahrheit.
„Ja, ich weiß, es ist das erste Mal, dass wir nicht zusammen sind, aber es geht nicht anders. Tatay geht’s hoffentlich gut? Ich denke viel an euch.“
Er streicht sich über die Stirn, als wolle er die Schuld wegwischen.
„Ich habe ein bisschen dekoriert. Nicht viel. Nur einen Stern. Er blinkt… wie der Parol zuhause. Weißt du, Nanay, er erinnert mich daran, wie wir ihn immer aufgehängt haben, damit er den Weg weist. Aber hier… hier weist er nur in die Stille.“
Er lacht kurz, ein Lachen, das nicht bis in seine Augen reicht.
„Nein, die Stille ist nicht negativ gemeint. Denk daran, dass Weihnachten uns lehrt, dass die Stille nicht leere ist, sondern zu uns von der Liebe Gottes spricht. Und ja, ich esse genug, keine Sorge. Ich habe Pancit Canton und Ei gekocht.“
Die Stimme seiner Mutter ist voller Wärme, voller Vertrauen. Und genau das bricht ihm das Herz.
„Ich bete jeden Tag. Für euch. Für Lola. Für uns alle.“
Seine Stimme wird leiser, fast ein Flüstern.
„Ich muss jetzt gehen. Frohe Weihnachten Ich vermisse euch.“
Die Stille auf der anderen Seite ist schwer und zugleich voller Liebe.
„Mag-ingat din po kayo…“
Mateo legt das Handy langsam zur Seite. Sein Blick bleibt auf dem blinkenden Stern. Er funkelt unbeirrt, als wüsste er nichts von Schuld oder Lüge. Ein Wegweiser, der ihn nach Hause führen könnte – wenn er nicht alles so kompliziert geworden wäre. Doch dieses Weihnachten fährt er nicht heim. Dieses Weihnachten bleibt er allein, mit einem Stern, der weiter blinkt, als wolle er ihn erinnern, dass der Weg noch da ist. Nur nicht heute und vielleicht auch nie wieder für ihn.
Er nimmt sein Handy, tippt auf „Nanay“. Das Freizeichen klingt vertraut, fast tröstlich. Dann klickt es.
„Hi, Nanay… ja, mir geht’s gut.“
Seine Stimme klingt ruhig, doch in ihm zieht sich etwas zusammen.
„Ich wollte euch sagen… ich komme dieses Jahr nicht nach Hause. Ich habe ein Projekt, das ich unbedingt fertig machen muss.“
Die Lüge rollt über seine Lippen, glatt, fast mühelos. Und genau das macht es schlimmer. Er fühlt sich schlecht dabei, merkt, wie das Lügen mittlerweile fast natürlich geworden ist. Früher hätte er gezögert, gestammelt. Jetzt klingt es fast wie Wahrheit.
„Ja, ich weiß, es ist das erste Mal, dass wir nicht zusammen sind, aber es geht nicht anders. Tatay geht’s hoffentlich gut? Ich denke viel an euch.“
Er streicht sich über die Stirn, als wolle er die Schuld wegwischen.
„Ich habe ein bisschen dekoriert. Nicht viel. Nur einen Stern. Er blinkt… wie der Parol zuhause. Weißt du, Nanay, er erinnert mich daran, wie wir ihn immer aufgehängt haben, damit er den Weg weist. Aber hier… hier weist er nur in die Stille.“
Er lacht kurz, ein Lachen, das nicht bis in seine Augen reicht.
„Nein, die Stille ist nicht negativ gemeint. Denk daran, dass Weihnachten uns lehrt, dass die Stille nicht leere ist, sondern zu uns von der Liebe Gottes spricht. Und ja, ich esse genug, keine Sorge. Ich habe Pancit Canton und Ei gekocht.“
Die Stimme seiner Mutter ist voller Wärme, voller Vertrauen. Und genau das bricht ihm das Herz.
„Ich bete jeden Tag. Für euch. Für Lola. Für uns alle.“
Seine Stimme wird leiser, fast ein Flüstern.
„Ich muss jetzt gehen. Frohe Weihnachten Ich vermisse euch.“
Die Stille auf der anderen Seite ist schwer und zugleich voller Liebe.
„Mag-ingat din po kayo…“
Mateo legt das Handy langsam zur Seite. Sein Blick bleibt auf dem blinkenden Stern. Er funkelt unbeirrt, als wüsste er nichts von Schuld oder Lüge. Ein Wegweiser, der ihn nach Hause führen könnte – wenn er nicht alles so kompliziert geworden wäre. Doch dieses Weihnachten fährt er nicht heim. Dieses Weihnachten bleibt er allein, mit einem Stern, der weiter blinkt, als wolle er ihn erinnern, dass der Weg noch da ist. Nur nicht heute und vielleicht auch nie wieder für ihn.