Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Mateo zog die Jacke enger um die Schultern, während er den Weg zum Dojo einschlug. Die Straßen waren noch von den Resten der Feiertage geprägt – Lichterketten, die müde flackerten, und vereinzelte Fenster, hinter denen Kerzen brannten. Doch in ihm war keine festliche Ruhe, sondern ein leises Grübeln, das ihn nicht losließ.
Die Nachricht. Sie war einfach dagewesen, in seinem Zimmer, ohne dass er hatte sehen können, wie sie dort hingekommen war. Kein Geräusch, kein Hinweis. Nur diese Worte, die ihn seitdem beschäftigten. Wer war „G.“? Ein Name, ein Kürzel, ein Schatten? Und Kiyoshi-san und Liam hatte sie auch bekommen. Vielleicht würde es bald Antworten geben, vielleicht auch einfach nur neue Fragen.
Er dachte an Liam, an die kurze Nachricht, die er ihm geschrieben hatte. Mateo hoffte, dass sein Freund auch kommen würde. Und doch spürte er, wie die Unruhe in ihm wuchs.
Der kalte Wind trug den Geruch von Schnee und Rauch mit sich, und Mateo atmete tief ein, als wolle er die Zweifel damit fortblasen. Aber sie blieben. War es Zufall, dass die Nachricht gerade jetzt gekommen war? Oder war es ein gezielter Schritt, ein Zeichen, dass die Dinge sich verdichteten?
Sein Blick wanderte zum Himmel, wo die Wolken schwer über der Stadt hingen. Ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht. Bald würde er im Dojo stehen, Sensei Koyoshi sehen, und vielleicht auch Liam. Vielleicht würden sie gemeinsam einen Weg finden, endlich die Rätsel zu entwirren.
Doch bis dahin blieb er allein mit seinen Gedanken – und mit der Frage, ob wirklich Antworten warteten, oder nur weitere Geheimnise.
Die Nachricht. Sie war einfach dagewesen, in seinem Zimmer, ohne dass er hatte sehen können, wie sie dort hingekommen war. Kein Geräusch, kein Hinweis. Nur diese Worte, die ihn seitdem beschäftigten. Wer war „G.“? Ein Name, ein Kürzel, ein Schatten? Und Kiyoshi-san und Liam hatte sie auch bekommen. Vielleicht würde es bald Antworten geben, vielleicht auch einfach nur neue Fragen.
Er dachte an Liam, an die kurze Nachricht, die er ihm geschrieben hatte. Mateo hoffte, dass sein Freund auch kommen würde. Und doch spürte er, wie die Unruhe in ihm wuchs.
Der kalte Wind trug den Geruch von Schnee und Rauch mit sich, und Mateo atmete tief ein, als wolle er die Zweifel damit fortblasen. Aber sie blieben. War es Zufall, dass die Nachricht gerade jetzt gekommen war? Oder war es ein gezielter Schritt, ein Zeichen, dass die Dinge sich verdichteten?
Sein Blick wanderte zum Himmel, wo die Wolken schwer über der Stadt hingen. Ein müdes Lächeln huschte über sein Gesicht. Bald würde er im Dojo stehen, Sensei Koyoshi sehen, und vielleicht auch Liam. Vielleicht würden sie gemeinsam einen Weg finden, endlich die Rätsel zu entwirren.
Doch bis dahin blieb er allein mit seinen Gedanken – und mit der Frage, ob wirklich Antworten warteten, oder nur weitere Geheimnise.
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Kalt, Verregnet. Keine Spur von weiße Weihnachten.
In der Stadt wurden Weihnachtsparaden abgehalten. Die Parks und Einkaufszentren waren geschmückt. Die Spaceneedle beleuchtet. Sogar die Bote auf dem Puget Sound waren in farbigen Lichtern unterwegs.
Und mitten in diesem Trouble lag das Dojo von Masamune. Gedämmtes Licht. Keine Deko. Keine Weihnachtsstimmung.
Die Türe war offen. Er selbst stand auf der Matte und trainierte - heute mit der Naginata. Die Waffe drehte sich um den Körper, der Körper drehte sich auf der Matte. Selbst das Klingeln der Glocke an der Türe änderte Nichts daran. Wie immer, wenn jemand eintrat, brachte Masamune erst die Kata zuende und drehte sich dann zur Verbeugung zum Spiegel, ehe er sich dem Gast zuwendete.
Wer wohl zuerst da war? Matteo? Liam? Beide zusammen?
In der Stadt wurden Weihnachtsparaden abgehalten. Die Parks und Einkaufszentren waren geschmückt. Die Spaceneedle beleuchtet. Sogar die Bote auf dem Puget Sound waren in farbigen Lichtern unterwegs.
Und mitten in diesem Trouble lag das Dojo von Masamune. Gedämmtes Licht. Keine Deko. Keine Weihnachtsstimmung.
Die Türe war offen. Er selbst stand auf der Matte und trainierte - heute mit der Naginata. Die Waffe drehte sich um den Körper, der Körper drehte sich auf der Matte. Selbst das Klingeln der Glocke an der Türe änderte Nichts daran. Wie immer, wenn jemand eintrat, brachte Masamune erst die Kata zuende und drehte sich dann zur Verbeugung zum Spiegel, ehe er sich dem Gast zuwendete.
Wer wohl zuerst da war? Matteo? Liam? Beide zusammen?
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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- Liam Carpenter
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Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Er hatte nach Mateos Nachricht in aller Eile zusammengepackt und sich mit dem Auto zurück in die Stadt gemacht. Die Weihnachtsfest war eine willkommene Gelegenheit ein paar Tage mit seiner Familie zu verbringen. Auch wenn sie selbst nicht feierten war doch jeder von Pflichten wie Arbeit oder Uni entbunden und das Öffnete Raum für ein gemeinsames miteinander.
Umso besorgter fiel die Reaktion aus als er so holterdiepolter zurück nach Seattle aufgebrochen war. Er hatte eine ziemlich fadenscheinige Ausrede erfunden. Ein Freund… Familienstreit… Seelentröster… Seine Mutter hatte ihm natürlich nicht geglaubt. Aber sie hatte ihn trotzdem ohne Nachfrage gehen lassen.
Die Straßen waren leer. Er fuhr viel zu schnell. Trotzdem hatte er den Eindruck, dass er Ewigkeiten unterwegs gewesen war als er in eine Seitenstraße einbog, sich in einen viel zu engen Parkplatz manövrierte und den Motor ersterben ließ. Er atmete einmal tief durch. Die ganze Situation beunruhigte ihn mehr als er sich eingestehen wollte. Bereits die Umstände die ihm die Nachricht in die Hände gespielt hatten hinterließen ein flaues Gefühl in seinem Magen.
Er öffnete die Tür und Schlug den Kragen hoch. Kalter Sprühregen trieb ihm ins Gesicht und ließ ihn frösteln. Zum Glück war es bis zum Dojo nur eine Straßenecke. Er schüttelte die Ärmel seiner Jacke ab bevor er durch die unverschlossene Tür ins Innere trat. Immerhin… war er mit dieser ganzen Sache nicht allein.
„Hey. Frohes Fest und so. Ist Mateo schon da?“
Er sah sich um. Keine Deko. Kein Mateo. Nur Masamune der sich gerade auf der Matte zu ihm umdrehte.
Umso besorgter fiel die Reaktion aus als er so holterdiepolter zurück nach Seattle aufgebrochen war. Er hatte eine ziemlich fadenscheinige Ausrede erfunden. Ein Freund… Familienstreit… Seelentröster… Seine Mutter hatte ihm natürlich nicht geglaubt. Aber sie hatte ihn trotzdem ohne Nachfrage gehen lassen.
Die Straßen waren leer. Er fuhr viel zu schnell. Trotzdem hatte er den Eindruck, dass er Ewigkeiten unterwegs gewesen war als er in eine Seitenstraße einbog, sich in einen viel zu engen Parkplatz manövrierte und den Motor ersterben ließ. Er atmete einmal tief durch. Die ganze Situation beunruhigte ihn mehr als er sich eingestehen wollte. Bereits die Umstände die ihm die Nachricht in die Hände gespielt hatten hinterließen ein flaues Gefühl in seinem Magen.
Er öffnete die Tür und Schlug den Kragen hoch. Kalter Sprühregen trieb ihm ins Gesicht und ließ ihn frösteln. Zum Glück war es bis zum Dojo nur eine Straßenecke. Er schüttelte die Ärmel seiner Jacke ab bevor er durch die unverschlossene Tür ins Innere trat. Immerhin… war er mit dieser ganzen Sache nicht allein.
„Hey. Frohes Fest und so. Ist Mateo schon da?“
Er sah sich um. Keine Deko. Kein Mateo. Nur Masamune der sich gerade auf der Matte zu ihm umdrehte.
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Von hinten war eine Stimme zu hören. „Ja, ich bin auch da.“
Masamune konnte sehen, wie Mateo eintrat, bevor sich die Tür hinter Liam schließen konnte, den Regen von den Schultern schüttelte und sich am Eingang die Schuhe auszog. Sein Blick war ernst, aber zugleich lag ein leises Lächeln darin – die Freude, beide wiederzusehen, trotz der Schwere, die ihn begleitete.
Er wandte sich Masamune zu, verneigte sich respektvoll. „Sensei Kiyoshi.“
Dann trat er zu Liam, legte kurz die Arme um ihn, eine Umarmung, die mehr sagte als Worte.
Mateo legte seinen Rucksack und die Jacke ab, griff hinein und holte zwei Geschenktaschen hervor. Er stellte sie auf die Bank neben der Matte, sein Blick hellte sich ein wenig auf. „Frohe Weihnachten,“ sagte er ruhig, und in seiner Stimme lag ein warmer Ton, der den nüchternen Raum für einen Moment mit Festlichkeit füllte.
In seinem Inneren spürte Mateo die Spannung der letzten Stunden. Die Nachricht, die ihn erreicht hatte, das Rätsel um „G.“, die Fragen, die sich verdichteten – all das beschäftigte ihn. Doch hier, im Dojo, mit Liam und Sensei Kiyoshi, war auch ein Gefühl von Ruhe. Ein Kreis, in dem er nicht allein war, in dem sie gemeinsam Antworten suchen konnten.
Er atmete tief durch, ließ den Blick über die schlichte Halle schweifen. Keine Deko, keine Lichter, nur das gedämpfte Licht und die Präsenz der beiden Menschen, die ihm wichtig waren. Und doch, dachte er, vielleicht war genau das die richtige Stimmung.
Masamune konnte sehen, wie Mateo eintrat, bevor sich die Tür hinter Liam schließen konnte, den Regen von den Schultern schüttelte und sich am Eingang die Schuhe auszog. Sein Blick war ernst, aber zugleich lag ein leises Lächeln darin – die Freude, beide wiederzusehen, trotz der Schwere, die ihn begleitete.
Er wandte sich Masamune zu, verneigte sich respektvoll. „Sensei Kiyoshi.“
Dann trat er zu Liam, legte kurz die Arme um ihn, eine Umarmung, die mehr sagte als Worte.
Mateo legte seinen Rucksack und die Jacke ab, griff hinein und holte zwei Geschenktaschen hervor. Er stellte sie auf die Bank neben der Matte, sein Blick hellte sich ein wenig auf. „Frohe Weihnachten,“ sagte er ruhig, und in seiner Stimme lag ein warmer Ton, der den nüchternen Raum für einen Moment mit Festlichkeit füllte.
In seinem Inneren spürte Mateo die Spannung der letzten Stunden. Die Nachricht, die ihn erreicht hatte, das Rätsel um „G.“, die Fragen, die sich verdichteten – all das beschäftigte ihn. Doch hier, im Dojo, mit Liam und Sensei Kiyoshi, war auch ein Gefühl von Ruhe. Ein Kreis, in dem er nicht allein war, in dem sie gemeinsam Antworten suchen konnten.
Er atmete tief durch, ließ den Blick über die schlichte Halle schweifen. Keine Deko, keine Lichter, nur das gedämpfte Licht und die Präsenz der beiden Menschen, die ihm wichtig waren. Und doch, dachte er, vielleicht war genau das die richtige Stimmung.
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
"Guten Tag", sagte Masamune, der mit 'Frohe Weihnachten' wenig anfangen konnte. Zu kurz war er hier. Zu wenig hatte er selbst das Fest in der Heimat gefeiert - wo es ganz Anders genutzt wurde, als hier. Es ist kein religiöser Feiertag, sondern eher eine kommerzielle und romantische Gelegenheit, vergleichbar mit dem westlichen Valentinstag für Paare, mit Lichterketten, speziellen Abendessen (oft KFC!) und Geschenken für Liebste. Aber ohne Liebste...
Der Japaner stellte die Naginata neben die Samurai-Rüstung, nachdem er auf Mateo gedeutet hatte.
"Guten Abend." sagte er ein zweites Mal. Beim Anblick des Geschenkes hob er eine Braue - Geschenke für die Liebste oder den Liebsten; er verwarf den Gedanken und besann sich darauf, dass Weihnachten hier etwas... Anders war.
"Dankeschön. Ich habe leider Nichts dergleichen. Das Treffen... ist sehr überraschend."
Dann kam er zum Mattenrand und setzte sich vor die Bank in den Seiza. Auf dem Tresen stand eine Räucherschale und hüllte den Raum in beruhigende Düfte. Nicht weihnachtlich, aber es trug zu der entspannten Atmosphäre bei, auch, wenn das Treffen an sich keinen entspannten Rahmen hatte.
Der Japaner stellte die Naginata neben die Samurai-Rüstung, nachdem er auf Mateo gedeutet hatte.
"Guten Abend." sagte er ein zweites Mal. Beim Anblick des Geschenkes hob er eine Braue - Geschenke für die Liebste oder den Liebsten; er verwarf den Gedanken und besann sich darauf, dass Weihnachten hier etwas... Anders war.
"Dankeschön. Ich habe leider Nichts dergleichen. Das Treffen... ist sehr überraschend."
Dann kam er zum Mattenrand und setzte sich vor die Bank in den Seiza. Auf dem Tresen stand eine Räucherschale und hüllte den Raum in beruhigende Düfte. Nicht weihnachtlich, aber es trug zu der entspannten Atmosphäre bei, auch, wenn das Treffen an sich keinen entspannten Rahmen hatte.
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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- Liam Carpenter
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Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
„Frohe Weihnachten.“, begrüßte er Mateo und erwiderte die Umarmung dabei ganz selbstverständlich. Er hatte keine Vorbehalte dagegen Freunden egal welchen Geschlechts gegenüber Zuneigung auszudrücken. Tatsächlich freute ihn die vertraute Geste.
Er zog Schuhe und Jacke aus und gesellte sich dann zu den anderen Beiden neben die Matte wo Mateo gerade zwei Geschenktüten aus dem Rucksack holte.
„Das ist ja super lieb, danke!“
Er verzichtete ganz bewusst darauf sich für seine eigene Geschenkelosigkeit zu rechtfertigen. So wie er Mateo kannte war die größte Freude die er ihm machen konnte sich einfach darüber zu freuen.
„Darf ich reingucken?“
Er betrachtete die Tüte neugierig einen Moment bevor Masamunes Kommentar über die Kurzfristigkeit des Zusammentreffens ihn zurück zum eigentlichen Grund ihres Hierseins brachte. Er kramte die Nachricht von „G“ aus der Hosentasche und legte sie zwischen ihnen auf die Bank.
„Die war in meiner Jackentasche. Ich kann nicht sagen wann und wo oder wer mir das zugesteckt hat.“
Er zog Schuhe und Jacke aus und gesellte sich dann zu den anderen Beiden neben die Matte wo Mateo gerade zwei Geschenktüten aus dem Rucksack holte.
„Das ist ja super lieb, danke!“
Er verzichtete ganz bewusst darauf sich für seine eigene Geschenkelosigkeit zu rechtfertigen. So wie er Mateo kannte war die größte Freude die er ihm machen konnte sich einfach darüber zu freuen.
„Darf ich reingucken?“
Er betrachtete die Tüte neugierig einen Moment bevor Masamunes Kommentar über die Kurzfristigkeit des Zusammentreffens ihn zurück zum eigentlichen Grund ihres Hierseins brachte. Er kramte die Nachricht von „G“ aus der Hosentasche und legte sie zwischen ihnen auf die Bank.
„Die war in meiner Jackentasche. Ich kann nicht sagen wann und wo oder wer mir das zugesteckt hat.“
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Mateo machte eine wegwischende Bewegung mit der Hand, sein Lächeln war ruhig und warm. „Kein Problem, Sensei Kiyoshi, ich erwarte keine Geschenke zurück. Es ist nur eine Kleinigkeit.“ Dann wandte er sich zu Liam, der neugierig auf die Tüte blickte. „Ja, Liam, du darfst hineinschauen.“
Als Liam die Figurine herausnahm, sah er zwei Kois – einen in einem hellen Gelb, den anderen in einem sanften Blau. Sie schwammen ineinander, ihre Formen verschlungen, fast wie ein lebendiges Yin und Yang. Mateo beobachtete den Moment, und in ihm regte sich ein stilles Gefühl von Zufriedenheit. Wenn Masamune schaut, wird er dort einen schwarzen Fächer finden, auf dem kunstvoll das neue Logo des Dojos in weiß eingenäht war.
„Es kam auch für mich überraschend,“ sagte Mateo dann, seine Stimme etwas ernster. „Den Zettel habe ich zwischen meinen Büchern gefunden. Ich bin mir sicher, dass er vorher nicht dort war. Danach habe ich euch beide sofort informiert.“
Als Liam die Figurine herausnahm, sah er zwei Kois – einen in einem hellen Gelb, den anderen in einem sanften Blau. Sie schwammen ineinander, ihre Formen verschlungen, fast wie ein lebendiges Yin und Yang. Mateo beobachtete den Moment, und in ihm regte sich ein stilles Gefühl von Zufriedenheit. Wenn Masamune schaut, wird er dort einen schwarzen Fächer finden, auf dem kunstvoll das neue Logo des Dojos in weiß eingenäht war.
„Es kam auch für mich überraschend,“ sagte Mateo dann, seine Stimme etwas ernster. „Den Zettel habe ich zwischen meinen Büchern gefunden. Ich bin mir sicher, dass er vorher nicht dort war. Danach habe ich euch beide sofort informiert.“
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Der Samurai öffnete das Geschenk und betrachtete es. Er Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Dann erhob er sich, hielt den geschlossenen Fächer in Matteos Richtung und verbeugte sich tief. "Vielen Dank, Matteo-san." Schließlich ging er zum Tresen und öffnete den Fächer. Sorgsam und ordentlich stellte er ihn dort ab. Ein Blickfang für Besucher.
Dann griff Masamune in sein Oberteil.
"Meiner lag einfach an meiner Türe"
Er holte einen Zettel heraus, der mit japanischen Schriftzeichen beschrieben war. Diesen legte er zu dem Anderen
"Derjenige beherrscht Japanisch... aber... er schreibt nicht oft. Die Kaligraphie ist... ausbaufähig. Drauf steht: 'Solltet ihr Beweise für den Fall um Johns Tod suchen trefft mich um 23 Uhr am [Tag wird noch festgelegt] an der Space Needle'"
Er schaute in die beiden Gesichter.
"Ich habe eine Vermutung wer G. sein könnte. Le Guin... er ist etwa zur selben Zeit erwacht, als ich auch erwachte. Wir lernten uns auf dem Konvent kennen und er half mir indirekt gegen den Werwolf zu kämpfen. Zudem passt die Space Needle. Das ist der Ort seines Erwachens. Er könnte Motive haben uns zu helfen... oder auch... gegen uns zu sein. Das könnte genauso eine Falle sein. Aber... ich bin der Meinung wir sollten das Risiko eingehen."
Dann griff Masamune in sein Oberteil.
"Meiner lag einfach an meiner Türe"
Er holte einen Zettel heraus, der mit japanischen Schriftzeichen beschrieben war. Diesen legte er zu dem Anderen
"Derjenige beherrscht Japanisch... aber... er schreibt nicht oft. Die Kaligraphie ist... ausbaufähig. Drauf steht: 'Solltet ihr Beweise für den Fall um Johns Tod suchen trefft mich um 23 Uhr am [Tag wird noch festgelegt] an der Space Needle'"
Er schaute in die beiden Gesichter.
"Ich habe eine Vermutung wer G. sein könnte. Le Guin... er ist etwa zur selben Zeit erwacht, als ich auch erwachte. Wir lernten uns auf dem Konvent kennen und er half mir indirekt gegen den Werwolf zu kämpfen. Zudem passt die Space Needle. Das ist der Ort seines Erwachens. Er könnte Motive haben uns zu helfen... oder auch... gegen uns zu sein. Das könnte genauso eine Falle sein. Aber... ich bin der Meinung wir sollten das Risiko eingehen."
Täuschung und Schein gleichen dem Traum und die Erleuchtung dem Erwachen daraus. Wer träumt, weiß nicht, dass er träumt. Nur der Erwachte weiß, dass er geträumt hat.
Pu’an
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- Liam Carpenter
- Beiträge: 478
- Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Auch Liam machte sich über die Tüte her und drehte die Fischfigur mit einem Lächeln auf dem Gesicht in den Händen um sie von allen Seiten anzusehen.
„Die ist ja wunderschön. Vielen Dank!“
Sie erinnerte ihn irgendwie sofort an ihren gemeinsamen Ausflug. Behutsam setzte er sie in die Tüte zurück. Dann umarmte er Mateo noch einmal spontan, bevor seine Miene wieder ernster wurde und er zum Thema zurückkehrte.
„Was ist mit Gambit? Anastasias Mentor?“
Das war seine erste und einzige Assoziation mit dem Buchstaben „G“ gewesen. Er wusste nicht viel über ihn. Aber vielleicht hatte er Gründe sich der ganzen Situation nicht selbst anzunehmen. Die politischen Verstrickungen der Magiergesellschaft waren für ihn immer noch sehr undurchschaubar.
„Ich bin deiner Meinung. Wir sollten das Risiko eingehen.“
Er hatte in seinen eigenen Bemühungen kaum etwas erreicht. Ob Falle oder nicht, das hier konnte die Gelegenheit seine endlich wirkliche Fortschritte zu machen.
„Die ist ja wunderschön. Vielen Dank!“
Sie erinnerte ihn irgendwie sofort an ihren gemeinsamen Ausflug. Behutsam setzte er sie in die Tüte zurück. Dann umarmte er Mateo noch einmal spontan, bevor seine Miene wieder ernster wurde und er zum Thema zurückkehrte.
„Was ist mit Gambit? Anastasias Mentor?“
Das war seine erste und einzige Assoziation mit dem Buchstaben „G“ gewesen. Er wusste nicht viel über ihn. Aber vielleicht hatte er Gründe sich der ganzen Situation nicht selbst anzunehmen. Die politischen Verstrickungen der Magiergesellschaft waren für ihn immer noch sehr undurchschaubar.
„Ich bin deiner Meinung. Wir sollten das Risiko eingehen.“
Er hatte in seinen eigenen Bemühungen kaum etwas erreicht. Ob Falle oder nicht, das hier konnte die Gelegenheit seine endlich wirkliche Fortschritte zu machen.
Re: Und hinter dem 26. Türchen ist: Der Arbeitskreis John (Masamune, Liam, Mateo)
Mateo freute sich über die Reaktionen von Sensei Kiyoshi und Liam. Das Lächeln des Samurai, die Umarmung von Liam – es war ein Moment, der ihm Wärme gab, trotz der Schwere des Themas. Er erwiderte Liams Umarmung fest und ehrlich.
Dann wandte er sich wieder den beiden zu, sein Blick fragend, aber offen. „Sensei Kiyoshi… Liam… wer sind Le Guin und Gambit genau?“ Er senkte leicht den Kopf, fast entschuldigend. „Verzeiht, aber es gibt immer noch viele hier, von denen ich nicht einmal gehört habe. Wenn Le Guin ein kürzlich Erwachter ist – wäre es dann nicht unwahrscheinlich, dass er schon so viel mehr herausgefunden hat als wir? Waren die beiden beim Konzil anwesend?“
Mateo ließ die Fragen im Raum stehen, seine Augen wanderten zwischen den beiden hin und her. In ihm regte sich eine Mischung aus Neugier und Vorsicht. Er wollte verstehen, wollte die Namen mit Gesichtern und Geschichten füllen, damit sie nicht nur Schatten in diesem Spiel waren.
Nach einem Moment sprach er weiter, seine Stimme fester, mit einem Hauch von Nachdruck: „Und ja… das Risiko scheint es wert. Wenn es eine Falle wäre, dann hätte man uns nicht Nachrichten zugesteckt. Man hätte einfach Bomben teleportieren können. Wenn jemand weiß, wo wir alle zu finden sind und auch, dass wir nach John forschen, dann braucht man uns nicht zur Space Needle zu lotsen. Das hier ist weniger gefährlich als sich in eine Organisation einzuschleusen, die einen Krieg starten will.“
Er schaute bei den letzten Worten kurz in Richtung des Samurai.
Dann wandte er sich wieder den beiden zu, sein Blick fragend, aber offen. „Sensei Kiyoshi… Liam… wer sind Le Guin und Gambit genau?“ Er senkte leicht den Kopf, fast entschuldigend. „Verzeiht, aber es gibt immer noch viele hier, von denen ich nicht einmal gehört habe. Wenn Le Guin ein kürzlich Erwachter ist – wäre es dann nicht unwahrscheinlich, dass er schon so viel mehr herausgefunden hat als wir? Waren die beiden beim Konzil anwesend?“
Mateo ließ die Fragen im Raum stehen, seine Augen wanderten zwischen den beiden hin und her. In ihm regte sich eine Mischung aus Neugier und Vorsicht. Er wollte verstehen, wollte die Namen mit Gesichtern und Geschichten füllen, damit sie nicht nur Schatten in diesem Spiel waren.
Nach einem Moment sprach er weiter, seine Stimme fester, mit einem Hauch von Nachdruck: „Und ja… das Risiko scheint es wert. Wenn es eine Falle wäre, dann hätte man uns nicht Nachrichten zugesteckt. Man hätte einfach Bomben teleportieren können. Wenn jemand weiß, wo wir alle zu finden sind und auch, dass wir nach John forschen, dann braucht man uns nicht zur Space Needle zu lotsen. Das hier ist weniger gefährlich als sich in eine Organisation einzuschleusen, die einen Krieg starten will.“
Er schaute bei den letzten Worten kurz in Richtung des Samurai.