Wandertag [Liam, Cody (SL)]
- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Liam schwieg einen Moment. Nahm sich Zeit um Codys Erklärung zu durchdenken. Also war die Tatsache, dass sich beide Welten so ähnlich waren tatsächlich einer engen Verbindung geschuldet über die sie einander gegenseitig beeinflussten. Wie Spiegelbilder. Nur dass es nicht das eine Echte zu geben schien, sondern Veränderungen sich bedingten egal von welcher Seite aus man in den Spiegel blickte. Oder besser gesagt… durch den Schleier. Der Gedanke war befremdlich und zugleich faszinierend.
„Haben das Umbra und das Tellurische schon immer so nebeneinander existiert oder sind sie irgendwann mal aus ein und demselben Ursprung hervorgegangen?“
Er musste an ihre Schöpfungslegende denken. Als der Mond, der große Verwandler, die Welt veränderte.
Er nahm seinen Rucksack ab und angelte seine Trinkflasche heraus. Auch wenn sie hier im Umbra lediglich Reflexionen waren so blieb die Essenz einer Pflanze doch immer auf Wasser angewiesen, weshalb ihm das immer noch als geeignetes Geschenk erschien das er einem solchen Geist anbieten konnte. Er schraubte sie auf und stellte sie vor sich auf den Boden bevor er seine Kette abnahm und die geschnitzte Fasanenfigur umfasste.
Wenn Cody Lushootseed sprach dann konnte er verstehen wie Liam seine Ahnen und den großen Fasanengeist um Hilfe bat, bevor er sein linkes Auge und dann sein Herz kurz mit der Hand berührte. Dann benetzte er seine Finger mit Wasser um die Pflanzen vor ihnen damit zu beregnen.
„sƛ̕ax̌ʷdup c̓p̓alič. gʷəkʷaxʷac. Ich bringe Wasser als Geschenk und bitte euch darum uns den Weg freizugeben.“
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8, 5
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„Haben das Umbra und das Tellurische schon immer so nebeneinander existiert oder sind sie irgendwann mal aus ein und demselben Ursprung hervorgegangen?“
Er musste an ihre Schöpfungslegende denken. Als der Mond, der große Verwandler, die Welt veränderte.
Er nahm seinen Rucksack ab und angelte seine Trinkflasche heraus. Auch wenn sie hier im Umbra lediglich Reflexionen waren so blieb die Essenz einer Pflanze doch immer auf Wasser angewiesen, weshalb ihm das immer noch als geeignetes Geschenk erschien das er einem solchen Geist anbieten konnte. Er schraubte sie auf und stellte sie vor sich auf den Boden bevor er seine Kette abnahm und die geschnitzte Fasanenfigur umfasste.
Wenn Cody Lushootseed sprach dann konnte er verstehen wie Liam seine Ahnen und den großen Fasanengeist um Hilfe bat, bevor er sein linkes Auge und dann sein Herz kurz mit der Hand berührte. Dann benetzte er seine Finger mit Wasser um die Pflanzen vor ihnen damit zu beregnen.
„sƛ̕ax̌ʷdup c̓p̓alič. gʷəkʷaxʷac. Ich bringe Wasser als Geschenk und bitte euch darum uns den Weg freizugeben.“
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Cody beobachtete Liams Vorbereitungen sehr interessiert, sprach dabei weiter. "Nunja. Das ist eher ein Thema von Legenden und Geschichten, als wirkliches Wissen." begann er. "Es wird erzählt, dass in grauer Vorzeit die beiden Welten eigentlich eine Welt waren. Es also keinen Schleier gab. Aufgrund der hervorkommenden Technologie und der Spaltung der Menschen, soll sich dann irgendwann auch die Geisterwelt vom Tellurischen getrennt haben. Aber, ob das stimmt?" er zuckte mit den Schultern. Möglich. Aber genauso gut können das auch nur Geschichten sein."
Als Liam die Wort sprach und die Pflanze mit Wasser berührte spürte er plötzlich ein Kribbeln in den Fingern. Etwas reagierte auf die Berührung. Auf die Worte, auf seinen Geist. Etwas berührte seine Gedanken. Dann eine Stimme. "Wer bist du?" Die Stimme klang neugierig, rauschend, wie wenn Wind durch ein Blätterdach wehte und knarzig, wie wenn ein Stamm sich bewegt, welcher in der Sonne trocknete.
Währenddessen hielt Cody sich zurück und beobachtete seinen Schüler dabei.
Als Liam die Wort sprach und die Pflanze mit Wasser berührte spürte er plötzlich ein Kribbeln in den Fingern. Etwas reagierte auf die Berührung. Auf die Worte, auf seinen Geist. Etwas berührte seine Gedanken. Dann eine Stimme. "Wer bist du?" Die Stimme klang neugierig, rauschend, wie wenn Wind durch ein Blätterdach wehte und knarzig, wie wenn ein Stamm sich bewegt, welcher in der Sonne trocknete.
Währenddessen hielt Cody sich zurück und beobachtete seinen Schüler dabei.
- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Liam war überrascht wie flüssig ihm der Zauber hier von der Hand ging. Als er versucht hatte Anastasias Karte zu analysieren hatte er das Gefühl gehabt einen Kraftakt vollbringen zu müssen. Vielleicht war es der Ort. Vielleicht war es auch einfach die zunehmende Erfahrung. Jedenfalls fiel es ihm in diesem Moment deutlich leichter einen Zugang zu finden. Und tatsächlich bekam er auf seine Bitte eine Antwort.
Das Gefühl das etwas… jemand seinen Geist berührte war so ungewohnt, dass er beinahe davor zurückgeschreckt wäre. Doch er unterdrückte den Impuls und ließ das Empfinden zu, was den Eindruck der Bedrohlichkeit rasch zerstreute. Die Stimme war nicht bedrohlich. Sie klang neugierig. Interessiert. Eindrücke die wahrzunehmen ihn einen Moment kosteten. Weil die Stimme an sich so fremdartig war. Wie geformt aus dem Rauschen des Windes der durch die Blätter säuselte.
„Mein Name ist Liam. Mein Begleiter und ich sind Wanderer die gerne ihren Weg jenseits deiner Blätter und Zweige fortsetzen möchten. Würdest du uns bitte passieren lassen?“
Das hier war vermutlich nicht ganz das was die Leute meinten wenn sie sagten dass sie freundlich mit ihren Zimmerpflanzen sprachen. Nichts desto trotz hatte Höflichkeit noch niemandem geschadet und der Geist schien zumindest nicht feindselig zu sein.
Das Gefühl das etwas… jemand seinen Geist berührte war so ungewohnt, dass er beinahe davor zurückgeschreckt wäre. Doch er unterdrückte den Impuls und ließ das Empfinden zu, was den Eindruck der Bedrohlichkeit rasch zerstreute. Die Stimme war nicht bedrohlich. Sie klang neugierig. Interessiert. Eindrücke die wahrzunehmen ihn einen Moment kosteten. Weil die Stimme an sich so fremdartig war. Wie geformt aus dem Rauschen des Windes der durch die Blätter säuselte.
„Mein Name ist Liam. Mein Begleiter und ich sind Wanderer die gerne ihren Weg jenseits deiner Blätter und Zweige fortsetzen möchten. Würdest du uns bitte passieren lassen?“
Das hier war vermutlich nicht ganz das was die Leute meinten wenn sie sagten dass sie freundlich mit ihren Zimmerpflanzen sprachen. Nichts desto trotz hatte Höflichkeit noch niemandem geschadet und der Geist schien zumindest nicht feindselig zu sein.
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
"Liam...." Der Name des Magus erhielt durch die Stimme des Geistes noch einen besonderen Klang. Wobei sie diesmal nachdenklicher klang. Nicht mehr nur neugierig. "Wieso sollte ich euch durchlassen?" Die Blätter vor Liam raschelten. "Ihr gebt nichts...aber wollt etwas haben." stellte der Geist fest, ohne dabei unfreundlicher zu klingen. Er stellte offenbar nur fest.
Cody hielt sich indessen im Hintergrund und lies Liam seine eigenen Erfahrungen machen.
Cody hielt sich indessen im Hintergrund und lies Liam seine eigenen Erfahrungen machen.
- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Es war faszinierend seinen eigenen Namen auf diese Weise zu hören. So selbstverständlich und vertraut und doch… anders. Als hätte er eine zusätzliche Dimension bekommen die Liam noch nicht recht erfassen konnte.
„Ich wandere das erste Mal durch diese Lande und bin mit den Gepflogenheiten hier noch nicht vertraut. Du bist der erste deiner Art mit dem ich spreche. Was wäre denn in deinen Augen ein angemessener Dank für eine Passage?“
Er hatte keine rechte Vorstellung davon woran ein Pflanzengeist Interesse haben könnte abgesehen von den Dingen die Grundbedürfnisse von Pflanzen waren wie Wasser, Licht und Nährstoffe. Aber auch das schien hier im Umbra nur bedingt zuzutreffen. Schließlich gab es hier kein Wasser und es war immerwährende Nacht.
„Ich wandere das erste Mal durch diese Lande und bin mit den Gepflogenheiten hier noch nicht vertraut. Du bist der erste deiner Art mit dem ich spreche. Was wäre denn in deinen Augen ein angemessener Dank für eine Passage?“
Er hatte keine rechte Vorstellung davon woran ein Pflanzengeist Interesse haben könnte abgesehen von den Dingen die Grundbedürfnisse von Pflanzen waren wie Wasser, Licht und Nährstoffe. Aber auch das schien hier im Umbra nur bedingt zuzutreffen. Schließlich gab es hier kein Wasser und es war immerwährende Nacht.
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
"Licht." Das Wort des Geistes rauschte durch Liams Verstand, wie ein frischer Windstoß am morgen nach einem Gewitter. Auch, wenn Liam dieses Konzept vielleicht nicht ganz geläufig war, sprang Cody helfend ein.
"Ich vermute er möchte Quintessenz. Das ist mehr oder weniger das womit du Geister "bezahlst."" Er schmunzelte, machte aber nicht direkt Anstalten sich Liam zu nähern. "Für Geister ist es Lebensenergie und sie alle bestehen daraus. Es ist auch möglich Geister um Quintessenz zu bitten, aber glaub mir. Sie können ganz schön geizig sein. Hast du Quintessenz über, die du nutzen kannst?"
"Ich vermute er möchte Quintessenz. Das ist mehr oder weniger das womit du Geister "bezahlst."" Er schmunzelte, machte aber nicht direkt Anstalten sich Liam zu nähern. "Für Geister ist es Lebensenergie und sie alle bestehen daraus. Es ist auch möglich Geister um Quintessenz zu bitten, aber glaub mir. Sie können ganz schön geizig sein. Hast du Quintessenz über, die du nutzen kannst?"
- Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Tatsächlich ließ die Antwort Liam im ersten Moment ratlos zurück. Licht… was sollte das in diesem Kontext sein. Codys Erklärung brachte ihm schließlich ein bisschen mehr Klarheit, auch wenn er das Konzept von Quintessenz grundsätzlich immer noch ziemlich… schwer zu erfassen fand.
„Also erstens!“, hörte er Lontras Stimme neben sich die in bester Hochschulprofessorinnenmanier die kleinen Otterpfoten hinter dem Rückenverschränkt hatte und nun begann gemessenen Schrittes auf und ab zu gehen, als halte sie einem besonders begriffsstutzigem Schüler einen Vortrag.
„… haben wie niemals Quintessenz über. Und zweitens: Vor allem nicht einfach so. Aber…“
Sie machte eine wohlgewählte Pause.
„… wenn die Alternative bedeutet hier tagelang Wurzeln zu schlagen dann wäre ich… unter Protest… dazu bereit mich von einem Müüüüü Quintessenz… zu trennen.“
So wie sie es formulierte klang es entsetzlich dramatisch. Als hätte Cady sie gebeten ihr Erstgeborenes zu verkaufen.
„Keine Sorge, ich halte auch nichts von Verschwendung.“, antwortete er und wand sich dann wieder Cody zu.
„Ich denke schon. Wie… also… was muss ich machen?“
Er hatte keine Ahnung wie man Quintessenz weitergeben konnte.
„Also erstens!“, hörte er Lontras Stimme neben sich die in bester Hochschulprofessorinnenmanier die kleinen Otterpfoten hinter dem Rückenverschränkt hatte und nun begann gemessenen Schrittes auf und ab zu gehen, als halte sie einem besonders begriffsstutzigem Schüler einen Vortrag.
„… haben wie niemals Quintessenz über. Und zweitens: Vor allem nicht einfach so. Aber…“
Sie machte eine wohlgewählte Pause.
„… wenn die Alternative bedeutet hier tagelang Wurzeln zu schlagen dann wäre ich… unter Protest… dazu bereit mich von einem Müüüüü Quintessenz… zu trennen.“
So wie sie es formulierte klang es entsetzlich dramatisch. Als hätte Cady sie gebeten ihr Erstgeborenes zu verkaufen.
„Keine Sorge, ich halte auch nichts von Verschwendung.“, antwortete er und wand sich dann wieder Cody zu.
„Ich denke schon. Wie… also… was muss ich machen?“
Er hatte keine Ahnung wie man Quintessenz weitergeben konnte.
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Cody brummte. "Ich dachte das hättest du schon gelernt." er rieb sich nachdenklich das Kinn. "Dann müssen wir dir das beizeiten beibringen. Fürs erste. Hast du sie schonmal gesehen?"
"Ich kann sie mir auch nehmen." erklang die Stimme des Geistes rauschte wieder in Liams Gedanken. Woraufhin Lontra entschieden den Kopf schüttelte. "Oh nein Mr...Veganeropfer....das machen wir sicher nicht!" Liam dachte es nicht. Er sagte es nicht. Wahrscheinlich würden weder Cody noch den der Geist Lontras Worte gehört haben, aber ihre Gestalt war von Professor Otter zu "Ich beiß dir deinen primären Ast ab" Otter gewechselt. Sie sah immer noch sehr niedlich aus. Aber das war wohl schwer zu verhindern.
"Wenn du sie schonmal gesehen oder gefühlt hast, solltest du in der Lage sein sie in den Baum und somit dem Geist leiten zu können. Welchen Fokus benutzt du?" Codys Stimme klang ruhig und nicht aufgeregt oder enttäuscht zu Liam herüber. Lediglich erklärend.
"Ich kann sie mir auch nehmen." erklang die Stimme des Geistes rauschte wieder in Liams Gedanken. Woraufhin Lontra entschieden den Kopf schüttelte. "Oh nein Mr...Veganeropfer....das machen wir sicher nicht!" Liam dachte es nicht. Er sagte es nicht. Wahrscheinlich würden weder Cody noch den der Geist Lontras Worte gehört haben, aber ihre Gestalt war von Professor Otter zu "Ich beiß dir deinen primären Ast ab" Otter gewechselt. Sie sah immer noch sehr niedlich aus. Aber das war wohl schwer zu verhindern.
"Wenn du sie schonmal gesehen oder gefühlt hast, solltest du in der Lage sein sie in den Baum und somit dem Geist leiten zu können. Welchen Fokus benutzt du?" Codys Stimme klang ruhig und nicht aufgeregt oder enttäuscht zu Liam herüber. Lediglich erklärend.
- Liam Carpenter
- Beiträge: 516
- Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48
Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]
Liam musste sich ein Grinsen verkneifen. Die Reaktion war so… so Lontra-typisch dass sie ihn mit einem Gefühl von Zuneigung erfüllte.
Du bist vermutlich der einzige Mensch dem auch dann noch das Herz aufgeht, wenn du von einen aggressiven Otter bedroht wirst Liam Carpenter… kommentierte sein gesunder Menschverstand kopfschüttelnd.
Er dachte einen Moment über Codys Frage nach und nickte schließlich.
„Nicht meine eigene aber ich habe Quintessenz gesehen die an einen Gegenstand gebunden war. An eine von Anastasias Tarotkarten.“, erklärte er schließlich.
Brauchte dann einen Moment um den Begriff Fokus richtig zuzuordnen. Er war so… kurz und kalt für einen so umfangreichen persönlichen Prozess den das Wirken von Magik darstellte.
„Ich bitte die Geister meines Stammes um Hilfe. Für das was du beschreibst, würde ich den Mond bitten mich anzuleiten, denke ich. Der Mond ist der Ursprung. Der große Verwandler.“
Er wusste nicht wie gut Cody mit der Religion seines Stammes vertraut war.
Du bist vermutlich der einzige Mensch dem auch dann noch das Herz aufgeht, wenn du von einen aggressiven Otter bedroht wirst Liam Carpenter… kommentierte sein gesunder Menschverstand kopfschüttelnd.
Er dachte einen Moment über Codys Frage nach und nickte schließlich.
„Nicht meine eigene aber ich habe Quintessenz gesehen die an einen Gegenstand gebunden war. An eine von Anastasias Tarotkarten.“, erklärte er schließlich.
Brauchte dann einen Moment um den Begriff Fokus richtig zuzuordnen. Er war so… kurz und kalt für einen so umfangreichen persönlichen Prozess den das Wirken von Magik darstellte.
„Ich bitte die Geister meines Stammes um Hilfe. Für das was du beschreibst, würde ich den Mond bitten mich anzuleiten, denke ich. Der Mond ist der Ursprung. Der große Verwandler.“
Er wusste nicht wie gut Cody mit der Religion seines Stammes vertraut war.