Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]

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Mystiker
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Registriert: Do 28. Mär 2024, 18:01

Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]

Beitrag von Mystiker »

"Schlangenaugen..." Kele wiederholte das Wort nur langsam und als würde es ihre Kehle vergiften, wenn sie es nur aussprach. Dann sah sie Liam ernst an. "Ich hoffe es ist nicht das...aber...wenn es...vielleicht eine erste Verwandlung war....von einer...Schlange...dann..." ein Schauer durchfuhr den Körper der Garou. "Das würde nämlich bedeuten wir hätten ein Schlangennest in der Stadt...und das würde bedeuten, dass irgendwer seiner Aufgabe nicht nachkommt...was wiederum bedeutet...jemand..." sie winkte ab. "Hoffen wir einfach das es nicht so ist und es vielleicht Augen einer Echse waren. Das wäre immerhin faszinierend."

Dann hellte sich Blick etwas auf und die Anspannung verließ den Körper zumindest teilweise. "Quasi. Das Problem ist nicht mal das ihr das Umbra betretet...das Problem ist halt das ihr das ihr euch an den Caerns vergreift...und die Geister tötet. Oder um bei deiner Analogie zu bleiben. Ihr brecht die Tür auf, klaut das Tafelsilber, ermordet die Bewohner, schlagt beim rausgehen alle Fenster ein und tretet nochmal die Tür kaputt, bevor ihr wieder geht."

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Liam Carpenter
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Registriert: Fr 14. Mär 2025, 19:48

Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]

Beitrag von Liam Carpenter »

„Und in wie weit machen Echsenaugen die Situation jetzt besser?“
Es war offensichtlich, dass die Tatsache, dass er die Augen der Kreatur als Schlangenaugen beschrieb sie alarmierte. Aber er konnte ihren unzusammenhängenden Halbsätzen nicht folgen. Sicher war er sich letztendlich selbst nicht vollkommen. Nur dass die geschlitzten Pupillen ihn deutlich mehr an eine Schlange erinnerten als an eine Katze.

Etwas in ihm wollte heftig protestieren. Fühlte sich angegriffen von ihrer Generalisierung. Doch hielt den Impuls sehr nachdrücklich zurück. Er hatte ganz ähnliche Reaktionen viel zu oft gesehen:
Ich bin nicht wie alle Männer…
Nicht alle Weißen sind so…
Die eigene weiße Weste zu verteidigen war eine zutiefst menschliche Reaktion. Aber sie war eben auch immer ein Stück weit eine Verweigerung der Realität und ein Minimieren der Erfahrung Betroffener. Wenn er nicht einer von denjenigen sein wollte die das Tafelsilber klauten und die Türen eintraten, dann bedeutete sein Protest jetzt und hier gar nichts. Worte waren flexibel. Dehnbar. Vertrauen ließ sich nicht über Beteuerungen aufbauen, sondern über Taten.

„Darf ich ne richtig blöde Frage stellen?“
Ein schiefes lächeln wanderte über Liams Gesicht.

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