Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
Lyonell reichte Adrian einen Zettel und einen Stift, damit dieser seine Nummer notieren konnte. Papier und Stift im digitalen Zeitalter. Diese Beiden waren echt nicht im Heute angekommen.
"Rorrim ist derjenige, der in erster Linie das Sprachrohr der Ätheriten ist. Wahrscheinlich wirst du aber mit Selganor sprechen. Er ist der Vorsitzende der Gesellschaft in Seattle."
Sie nickte, als Adrian zu den Karten griff und dabei war sie umzudrehen. Mit jeder Karte kam ein anderes Bild zum Vorschein:
Ein Kreis, Ying und Yang, wobei das weiß die Form einer Welle hatte. "Die Bruderschaft Akashas. Kampfkünstler, mit dem Streben nach Harmonie in unserer chaotischen Welt. Meron ist die Mentorin hier in Seattle und hat seit einigen Jahren einen Schüler, einen waschechten Samurai, soweit ich weiß. Masahiro? Masaru? Ich komme nicht drauf."
Dann folgte ein weiterer Kreis mit jeweils einem Halbkreis in den Diagonalen. "Der Himmlische Chor. Sie glauben, dass unsere Kraft ein Geschenk einer göttlichen Instanz ist. Sie hören das Lied des Glaubens. Maevis ist nach dem Tod von Grace die Erste Stimme des Chors, aber noch sehr jung."
Die Karte die dann kam war ein Joker. "Wir hätten hier tiefer forschen müssen, um heraus zu finden, wohin dein Pfad dich geführt hätte. Zu denen, die dahinter stehen habe ich noch keinen Kontakt."
Das Maya-Symbol eines Vogels zeigte sich. "Die Traumsprecher. Schamanen. Indianisch, Afrikanisch... Maya... aber auch einige Asiatische Geistsprecher aus der Shito-Religion sind vorhanden. Meist sind die Traumsprecher eben indigen. Gambit ist der Anführer, aber wahrscheinlich wirst du eher mit Anastasia zu tun bekommen. Der Tod eines der ihren hat im letzten Jahr für Aufsehen gesorgt."
"Die Euthanatos. Magier von Schicksal und Tod. Karma und dem Rad. Elena ist die Vorsteherin." Die Erklärung folgte bei dem Ohm ähnlichen Symbol.
Dann zeigte sich etwas, was wie eine Blume aussehen mochte. "Die Mitglieder des Kult der Extase sind... Exentriker. Vor Allem Künstler. Maler, Musiker, Dichter."
"Wenn du einen klassischen Zauberer sucht, dann bist du hier richtig." Sie deutete auf die neue offene Karte. "Der Orden des Hermes ist kaum vertreten in Seattle, aber ihr Vorsteher ist ein wahrer Bühnenmagier alter Schule."
"Die Verbena. Hexen, Priester alter Götter, Diener der Natur. Sie sind die größte mir bekannte Gruppe in Seattle. Verana ist ihre Anführerin."
Dann folgte die letzte Karte: "Neben den Ätheriten sind die Virtuellen Adepten wohl die modernste Version alter Traditionen. Ihre Magie beruht auf Daten. Einst waren sie Technokraten, doch heute sind sie von ihnen abgekehrt. Sie unterhalten ein Netz von Boten."
"Rorrim ist derjenige, der in erster Linie das Sprachrohr der Ätheriten ist. Wahrscheinlich wirst du aber mit Selganor sprechen. Er ist der Vorsitzende der Gesellschaft in Seattle."
Sie nickte, als Adrian zu den Karten griff und dabei war sie umzudrehen. Mit jeder Karte kam ein anderes Bild zum Vorschein:
Ein Kreis, Ying und Yang, wobei das weiß die Form einer Welle hatte. "Die Bruderschaft Akashas. Kampfkünstler, mit dem Streben nach Harmonie in unserer chaotischen Welt. Meron ist die Mentorin hier in Seattle und hat seit einigen Jahren einen Schüler, einen waschechten Samurai, soweit ich weiß. Masahiro? Masaru? Ich komme nicht drauf."
Dann folgte ein weiterer Kreis mit jeweils einem Halbkreis in den Diagonalen. "Der Himmlische Chor. Sie glauben, dass unsere Kraft ein Geschenk einer göttlichen Instanz ist. Sie hören das Lied des Glaubens. Maevis ist nach dem Tod von Grace die Erste Stimme des Chors, aber noch sehr jung."
Die Karte die dann kam war ein Joker. "Wir hätten hier tiefer forschen müssen, um heraus zu finden, wohin dein Pfad dich geführt hätte. Zu denen, die dahinter stehen habe ich noch keinen Kontakt."
Das Maya-Symbol eines Vogels zeigte sich. "Die Traumsprecher. Schamanen. Indianisch, Afrikanisch... Maya... aber auch einige Asiatische Geistsprecher aus der Shito-Religion sind vorhanden. Meist sind die Traumsprecher eben indigen. Gambit ist der Anführer, aber wahrscheinlich wirst du eher mit Anastasia zu tun bekommen. Der Tod eines der ihren hat im letzten Jahr für Aufsehen gesorgt."
"Die Euthanatos. Magier von Schicksal und Tod. Karma und dem Rad. Elena ist die Vorsteherin." Die Erklärung folgte bei dem Ohm ähnlichen Symbol.
Dann zeigte sich etwas, was wie eine Blume aussehen mochte. "Die Mitglieder des Kult der Extase sind... Exentriker. Vor Allem Künstler. Maler, Musiker, Dichter."
"Wenn du einen klassischen Zauberer sucht, dann bist du hier richtig." Sie deutete auf die neue offene Karte. "Der Orden des Hermes ist kaum vertreten in Seattle, aber ihr Vorsteher ist ein wahrer Bühnenmagier alter Schule."
"Die Verbena. Hexen, Priester alter Götter, Diener der Natur. Sie sind die größte mir bekannte Gruppe in Seattle. Verana ist ihre Anführerin."
Dann folgte die letzte Karte: "Neben den Ätheriten sind die Virtuellen Adepten wohl die modernste Version alter Traditionen. Ihre Magie beruht auf Daten. Einst waren sie Technokraten, doch heute sind sie von ihnen abgekehrt. Sie unterhalten ein Netz von Boten."
- Adrian Williams
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
Adrian blickte Lyonell an, dann das Papier. Zuerst glaubte er, der gute Mann hätte ihm etwas gebracht um sich Notizen zu machen. Aber dann fiel ihm wieder ein, dass sie seine Nummer brauchten. Er schrieb sie auf und schob mit einem Nicken das Papier zu Lyonell zurück.
"Rorrim..." er zog das Smartphone aus der Tasche und machte sich darauf eine Notiz. "Sel... ganor..." er war sich sicher, die Namen sonst wieder zu vergessen. Auch wenn sie ziemlich ungewöhnlich waren.
"Okay... und wie viele Mitglieder hat diese Gesellschaft? Eher ein Dutzend oder einhundert, oder...?"
Aufmerksam und dankbar lauschte er den Erklärungen. Es fühlte sich gut an, etwas mehr Licht in diese neue Welt zu bringen. Sich besser verorten zu können da, wo man hinvermittelt wurde um zu verstehen, wie gut es wirklich passen mochte.
"Ein waschechter Samurai". Seine Augenbrauen wanderten hoch. "Wo hat sie den denn her? Ich dachte, die gibt es nicht mehr seit... keine Ahnung, zweihundert Jahren? Ist der so alt? Geht das?" er schaute von Amara zu Lyonell. Er wusste immerhin nun, dass er nichts wusste - um es mal etwas zuzuspitzen.
Gläubige an eine göttliche Instanz. Kein völlig absurder Gedanke mehr, aber der Zugang dazu war ihm fremd geworden. Traumsprecher, Geistsprecher? Er runzelte nur die Stirn, konnte sich nicht so richtig vorstellen, was diese Leute tun mochten oder glauben. Immerhin hatten verschiedene indigene Kulturen auch ganz verschiedene Weltanschauungen, oder?
Künstler, Maler, Musiker und Dichter als Magier... sicher, warum nicht? Kunst hatte auf viele Menschen ja wirklich eine Art magische Wirkung, auch auf ihn... aber was hieß schon "wirklich"?
Klassische Bühnenmagier waren also tatsächlich ein Ding. Sogar eine eigene Fraktion. "Also der... zersägt auf der Bühne Menschen aus dem Publikum und das passiert dann wirklich?" meine Güte kam er sich blöd vor, diese Fragen zu stellen.
Bei den Verbena lief es ihm ein wenig kalt den Rücken hinunter. Amara nannte sich nicht als Mitglied... sie hatte ja auch angedeutet, unabhängig von diesen Fraktionen zu sein, wenn er es richtig verstanden hatte.
Schließlich die virtuellen Adepten. Er atmete innerlich durch. "Das ist gut... Wissen Sie, ich hab noch so meine Probleme damit, dass die Technokraten in dieser Sache die Bösen sind. Dass Wissenschaft und Technik auf einmal irgendwie... so'n Zeichen moralischer Verkommenheit sind, verstehen Sie? Ich meine, der Glaube an Hexen und göttlichen Willen zum Beispiel... wie viele Menschen mussten deswegen sterben? Die Welt zu erforschen hat uns doch alles gebracht, was wir heute haben." er schaute sich auf der Suche nach Beweisen um. "Licht, Heizungen, Häuser... Medizin!" er zuckte mit den Schultern "Aber ich versteh natürlich auch, dass das nur die guten Seiten sind und man alles missbrauchen kann..."
"Rorrim..." er zog das Smartphone aus der Tasche und machte sich darauf eine Notiz. "Sel... ganor..." er war sich sicher, die Namen sonst wieder zu vergessen. Auch wenn sie ziemlich ungewöhnlich waren.
"Okay... und wie viele Mitglieder hat diese Gesellschaft? Eher ein Dutzend oder einhundert, oder...?"
Aufmerksam und dankbar lauschte er den Erklärungen. Es fühlte sich gut an, etwas mehr Licht in diese neue Welt zu bringen. Sich besser verorten zu können da, wo man hinvermittelt wurde um zu verstehen, wie gut es wirklich passen mochte.
"Ein waschechter Samurai". Seine Augenbrauen wanderten hoch. "Wo hat sie den denn her? Ich dachte, die gibt es nicht mehr seit... keine Ahnung, zweihundert Jahren? Ist der so alt? Geht das?" er schaute von Amara zu Lyonell. Er wusste immerhin nun, dass er nichts wusste - um es mal etwas zuzuspitzen.
Gläubige an eine göttliche Instanz. Kein völlig absurder Gedanke mehr, aber der Zugang dazu war ihm fremd geworden. Traumsprecher, Geistsprecher? Er runzelte nur die Stirn, konnte sich nicht so richtig vorstellen, was diese Leute tun mochten oder glauben. Immerhin hatten verschiedene indigene Kulturen auch ganz verschiedene Weltanschauungen, oder?
Künstler, Maler, Musiker und Dichter als Magier... sicher, warum nicht? Kunst hatte auf viele Menschen ja wirklich eine Art magische Wirkung, auch auf ihn... aber was hieß schon "wirklich"?
Klassische Bühnenmagier waren also tatsächlich ein Ding. Sogar eine eigene Fraktion. "Also der... zersägt auf der Bühne Menschen aus dem Publikum und das passiert dann wirklich?" meine Güte kam er sich blöd vor, diese Fragen zu stellen.
Bei den Verbena lief es ihm ein wenig kalt den Rücken hinunter. Amara nannte sich nicht als Mitglied... sie hatte ja auch angedeutet, unabhängig von diesen Fraktionen zu sein, wenn er es richtig verstanden hatte.
Schließlich die virtuellen Adepten. Er atmete innerlich durch. "Das ist gut... Wissen Sie, ich hab noch so meine Probleme damit, dass die Technokraten in dieser Sache die Bösen sind. Dass Wissenschaft und Technik auf einmal irgendwie... so'n Zeichen moralischer Verkommenheit sind, verstehen Sie? Ich meine, der Glaube an Hexen und göttlichen Willen zum Beispiel... wie viele Menschen mussten deswegen sterben? Die Welt zu erforschen hat uns doch alles gebracht, was wir heute haben." er schaute sich auf der Suche nach Beweisen um. "Licht, Heizungen, Häuser... Medizin!" er zuckte mit den Schultern "Aber ich versteh natürlich auch, dass das nur die guten Seiten sind und man alles missbrauchen kann..."
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
"Die Ätheriten und die Verbena sind die beiden stärksten Fraktionen in Seattle, soweit ich weiß. Nicht mehr als 10 jeweils, schätze ich."
Amara lachte leise, als er seine Vermutung äußerte.
"Nein, nein. Dafür müsste er ein Meister des Lebens oder der Zeit sein. Er ist Schüler. Daher denke ich, dass er kein 'echter' Samurai ist. Aber vielleicht fragst du ihn das selbst, wenn du ihn triffst."
Zumindest schloss Amara nicht aus, dass man so alt werden könnte, wenn Magie im Spiel ist. Aber was wohl der Preis dafür wäre? Dann grinste sie breit, als die Frage über den Bühnenmagier kam.
"Hmmm... könnte man sicher. Aber... ich denke er würde genausogut auf eine Bühne passen, wie er zu den Hermetikern passt. Er betreibt einen Zauberladen und verkauft ganz weltliche Dinge für Trickser. Aber im wahren Leben wirkt er eben... wahre Magie."
Sie schüttelte dann den Kopf. "Es geht nicht darum, dass Technik böse ist. Nur die Magier dahinter. Aber du wirst den Unterschied noch erkennen. Vieles von dem was du nennst ist aus dem Schoß der Traditionen erwachsen. Strom... Ich glaube am Ende sogar die Atomreaktion, bis ein Technokrat da eine Waffe draus gemacht hat. Es ist dieser feine Grad aus... Fortschritt aufgrund von Kreativität und Lenkung durch Fortschritt, der den Unterschied macht. Aber ich denke Selganor wird dir das noch genauer erklären können als ich."
Amara lachte leise, als er seine Vermutung äußerte.
"Nein, nein. Dafür müsste er ein Meister des Lebens oder der Zeit sein. Er ist Schüler. Daher denke ich, dass er kein 'echter' Samurai ist. Aber vielleicht fragst du ihn das selbst, wenn du ihn triffst."
Zumindest schloss Amara nicht aus, dass man so alt werden könnte, wenn Magie im Spiel ist. Aber was wohl der Preis dafür wäre? Dann grinste sie breit, als die Frage über den Bühnenmagier kam.
"Hmmm... könnte man sicher. Aber... ich denke er würde genausogut auf eine Bühne passen, wie er zu den Hermetikern passt. Er betreibt einen Zauberladen und verkauft ganz weltliche Dinge für Trickser. Aber im wahren Leben wirkt er eben... wahre Magie."
Sie schüttelte dann den Kopf. "Es geht nicht darum, dass Technik böse ist. Nur die Magier dahinter. Aber du wirst den Unterschied noch erkennen. Vieles von dem was du nennst ist aus dem Schoß der Traditionen erwachsen. Strom... Ich glaube am Ende sogar die Atomreaktion, bis ein Technokrat da eine Waffe draus gemacht hat. Es ist dieser feine Grad aus... Fortschritt aufgrund von Kreativität und Lenkung durch Fortschritt, der den Unterschied macht. Aber ich denke Selganor wird dir das noch genauer erklären können als ich."
- Adrian Williams
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
Zehn, nicht ein Dutzend oder Einhundert. Er machte ein belehrtes Gesicht, das "Okay" zu sagen schien. Er hatte sich ganz schön verschätzt. Auch auf ihre Erklärung zum Samurai nickte er verstehend. Auch wenn er nicht wirklich verstand. Ihm war ein bisschen mulmig zumute, bei dem Gedanken ihn zu treffen. Ein echter Samurai, ein Krieger aus einer fremden Kultur und Zeit, war irgendwie schwer einzuschätzen. Und ein unechter, der sich aber dafür hielt oder ausgab, nicht weniger. Und was ein Meister des Lebens oder der Zeit war, fragte er schon gar nicht mehr nach. Das würde sich irgendwann vermutlich ergeben.
Er ging noch kurz im Kopf durch, was es bedeuten mochte, Gadgets für Illusionisten zu verkaufen und im "wahren Leben wahre Magie" zu wirken, als Amara auf das Thema Technik einbog. Das traf sein Herz direkter und er grübelte über ihre Worte nach. Ein gemächliches Nicken. Was sie sagte, ergab Sinn. Aber welche Beweggründe und historischen Begebenheiten da mit einflossen, konnte man auf die Schnelle auch gar nicht erklären oder verstehen.
"Ja, wird wahrscheinlich das Beste sein, ich red mit ihm darüber." er guckte sie nachdenklich an. "Wissen Sie, wie er so ist? Muss ich auf etwas achten?"
Er ging noch kurz im Kopf durch, was es bedeuten mochte, Gadgets für Illusionisten zu verkaufen und im "wahren Leben wahre Magie" zu wirken, als Amara auf das Thema Technik einbog. Das traf sein Herz direkter und er grübelte über ihre Worte nach. Ein gemächliches Nicken. Was sie sagte, ergab Sinn. Aber welche Beweggründe und historischen Begebenheiten da mit einflossen, konnte man auf die Schnelle auch gar nicht erklären oder verstehen.
"Ja, wird wahrscheinlich das Beste sein, ich red mit ihm darüber." er guckte sie nachdenklich an. "Wissen Sie, wie er so ist? Muss ich auf etwas achten?"
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
Amara schüttelte den Kopf.
"Leider kann ich dir das nicht sagen. Ich habe nur Kontakt zu ihm über Rorrim. Er ist sehr... zurückhaltend, wenn es darum geht sich zu zeigen. Es tut mir leid, dass ich dir nicht mehr zu ihm sagen kann. Und Rorrim... nun... sagen wir einfach: Er hat verschiedene Charaktere."
Ein Lächeln stahl sich auf die Lippen der Voodo-Hexe.
Lyonell reichte auf ein Nicken seiner Frau hin einen weiteren Zettel an Adrian. Dieses Mal stand sogar war drauf. Eine Adresse.
"Dies ist der Treffpunkt der hiesigen Magier. Ein Ort an dem die Traditionen in Frieden zusammen kommen. Es ist eine Bar, besuch sie doch einfach mal. Vielleicht triffst du ja jemanden von uns... ganz zufällig."
Sie schaute nochmal hoch.
"Hast du noch weitere Fragen, mein Junge? Sonst würde ich dieses Treffen gerne beenden. Ich... bin erschöpt."
"Leider kann ich dir das nicht sagen. Ich habe nur Kontakt zu ihm über Rorrim. Er ist sehr... zurückhaltend, wenn es darum geht sich zu zeigen. Es tut mir leid, dass ich dir nicht mehr zu ihm sagen kann. Und Rorrim... nun... sagen wir einfach: Er hat verschiedene Charaktere."
Ein Lächeln stahl sich auf die Lippen der Voodo-Hexe.
Lyonell reichte auf ein Nicken seiner Frau hin einen weiteren Zettel an Adrian. Dieses Mal stand sogar war drauf. Eine Adresse.
"Dies ist der Treffpunkt der hiesigen Magier. Ein Ort an dem die Traditionen in Frieden zusammen kommen. Es ist eine Bar, besuch sie doch einfach mal. Vielleicht triffst du ja jemanden von uns... ganz zufällig."
Sie schaute nochmal hoch.
"Hast du noch weitere Fragen, mein Junge? Sonst würde ich dieses Treffen gerne beenden. Ich... bin erschöpt."
- Adrian Williams
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- Registriert: Do 18. Sep 2025, 16:29
Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
"Er hat verschiedene Charaktere?" Das klang ein bisschen beunruhigend. "So wie Dr. Jeckyll und Mr. Hyde?"
Sein neugieriger Blick wurde gebrochen, als Lyonell ihm den Zettel mit der Adresse darauf hinschob. "Hm?" machte er und las ihn kurz.
"Ah eine Bar. Okay... klar, ich schau mal vorbei. Ohne Begleitung." Das letzte fügte er ohne Not hinzu. Es waren seine eigenen Gedanken, die ihn zunächst jemanden hatten einplanen lassen wollen. Nach einem Augenblick stahl sich ein unsicheres Grinsen auf sein Gesicht. "Zufällig... genau."
Dann hob er abwehrend die Hände. "Nein nein... ich... klar, ich hab wahrscheinlich eine Million Fragen. Aber die fallen mir erst später ein. Danke... ich... also ich weiß noch nicht, was ich von alldem halten soll. Aber trotzdem danke, dass Sie's mir erzählt haben und... gezeigt! Das war... beeindruckend." Er presste es hervor um nicht einfach nur "Wow" oder "Boa" hervorzustammeln, wie das überwältigte Kind, als das er sich gerade fühlte. "Ich hab auch schon genug von Ihrer Zeit beansprucht mit den ganzen Fragen. Danke für Ihre Geduld." er nickte auch Lyonell zu. "Und danke für die Donuts und den Drink."
Er sammelte sich und seine Sachen zusammen. "Wenn... sich jetzt keiner bei mir meldet... ist es okay, wenn ich noch mal herkomme?"
Sein neugieriger Blick wurde gebrochen, als Lyonell ihm den Zettel mit der Adresse darauf hinschob. "Hm?" machte er und las ihn kurz.
"Ah eine Bar. Okay... klar, ich schau mal vorbei. Ohne Begleitung." Das letzte fügte er ohne Not hinzu. Es waren seine eigenen Gedanken, die ihn zunächst jemanden hatten einplanen lassen wollen. Nach einem Augenblick stahl sich ein unsicheres Grinsen auf sein Gesicht. "Zufällig... genau."
Dann hob er abwehrend die Hände. "Nein nein... ich... klar, ich hab wahrscheinlich eine Million Fragen. Aber die fallen mir erst später ein. Danke... ich... also ich weiß noch nicht, was ich von alldem halten soll. Aber trotzdem danke, dass Sie's mir erzählt haben und... gezeigt! Das war... beeindruckend." Er presste es hervor um nicht einfach nur "Wow" oder "Boa" hervorzustammeln, wie das überwältigte Kind, als das er sich gerade fühlte. "Ich hab auch schon genug von Ihrer Zeit beansprucht mit den ganzen Fragen. Danke für Ihre Geduld." er nickte auch Lyonell zu. "Und danke für die Donuts und den Drink."
Er sammelte sich und seine Sachen zusammen. "Wenn... sich jetzt keiner bei mir meldet... ist es okay, wenn ich noch mal herkomme?"
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
"Oh. Ich denke es würde den Spaß nehmen dir zu viel zu verraten. Aber keine Sorge... er wird nicht zu Mr. Hyde. Zumindest nicht, wenn du ihm keinen Grund gibst."
Sie richtete sich wieder auf. Langsam. Angestrengt. Erschöpft. Lyonell nickte Adrian zu und öffnete die Türe.
"Es ist meine Aufgabe. Die Loa befehlen und ich folge ihrem Ruf. Sie werden sich melden. Aber, falls es dir die Sicherheit gibt: Du weist, wo ich zu finden bin. Allerdings: Wenn sie sich melden ist meine Aufgabe mit dir beendet. Ich bin mir nicht sicher, ob sich unsere Wege anschließend noch einmal kreuzen werden, mein Junge."
Sie reichte ihm die alte Hand.
"Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute. Behalt dein Herz am rechten Fleck... und... wenn das Schicksal ruft, gib ihm eine Chance."
Sie richtete sich wieder auf. Langsam. Angestrengt. Erschöpft. Lyonell nickte Adrian zu und öffnete die Türe.
"Es ist meine Aufgabe. Die Loa befehlen und ich folge ihrem Ruf. Sie werden sich melden. Aber, falls es dir die Sicherheit gibt: Du weist, wo ich zu finden bin. Allerdings: Wenn sie sich melden ist meine Aufgabe mit dir beendet. Ich bin mir nicht sicher, ob sich unsere Wege anschließend noch einmal kreuzen werden, mein Junge."
Sie reichte ihm die alte Hand.
"Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute. Behalt dein Herz am rechten Fleck... und... wenn das Schicksal ruft, gib ihm eine Chance."
- Adrian Williams
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Re: Schicksalsfaden [Adrian, Amara]
Na das waren ja Aussichten. Wenn du ihm keinen Grund gibst.
Adrian folgte dem gewiesenen Weg zur Tür und nahm Amaras Hand. Es war alles noch sehr neu, Magie, Amara, Lyonell. Aber trotzdem klopfte eine gewisse Schwere an sein Herz, als sie mit solcher Endgültigkeit davon sprach, dass sie einander nicht wiedersehen würden. Er entschied sich, diese Schwere wegzuscheuchen.
"Man sieht sich immer zweimal im Leben." er schmunzelte. "Vielen Dank für... Das hier." er schaute über den makaber eingerichteten Keller. "Ich habe das Gefühl, dass ihr Eingreifen für mich noch sehr viel wert sein wird. Wenn Sie mal etwas brauchen, bin ich sicher, dass Sie mich finden werden." er deutete auf Lyonell "Sie haben ja auch meine Nummer."
Zu ihrer letzten Bemerkung nickte er ernst. Er würde es versuchen.
Damit stieg er aus dem Keller des Donutladens empor wie ein antiker Held, der dem Hades entkommen ist um in eine völlig normal wirkende Welt zurückzukehren. Vielleicht würde er diesem Schein nie wieder genau so glauben können wie zuvor.
Adrian folgte dem gewiesenen Weg zur Tür und nahm Amaras Hand. Es war alles noch sehr neu, Magie, Amara, Lyonell. Aber trotzdem klopfte eine gewisse Schwere an sein Herz, als sie mit solcher Endgültigkeit davon sprach, dass sie einander nicht wiedersehen würden. Er entschied sich, diese Schwere wegzuscheuchen.
"Man sieht sich immer zweimal im Leben." er schmunzelte. "Vielen Dank für... Das hier." er schaute über den makaber eingerichteten Keller. "Ich habe das Gefühl, dass ihr Eingreifen für mich noch sehr viel wert sein wird. Wenn Sie mal etwas brauchen, bin ich sicher, dass Sie mich finden werden." er deutete auf Lyonell "Sie haben ja auch meine Nummer."
Zu ihrer letzten Bemerkung nickte er ernst. Er würde es versuchen.
Damit stieg er aus dem Keller des Donutladens empor wie ein antiker Held, der dem Hades entkommen ist um in eine völlig normal wirkende Welt zurückzukehren. Vielleicht würde er diesem Schein nie wieder genau so glauben können wie zuvor.