Kele sah Liam ernst an. In ihrem Blick war weniger Verständnis, als Härte zu erkennen. "Also sind sie wie alle Menschen, Gruppen und so, ja?" Sie schüttelte mit dem Kopf. "Willkommen im Leben Liam! Glaub ja nicht das es anderswo besser wäre. Garou und Geister sind teils noch Geheimnistuerischer. Bestimmte Geister sprechen nur in Rätseln und um sie zu verstehen musst du deine Gehirnwindungen echt anstrengen. Menschen sind von Natur aus darauf aus für sich einen Vorteil heraus zu schlagen. Vertrauen kann tödlich enden, egal in welcher Gesellschaft man sich befindet. Es ist leider nicht alles Friede, Freude Eierkuchen, auch wenn ich mir das manchmal wünschen würde."
Ihre Stimme war dunkler geworden. Der Raue Ton raspelte die dünne Schicht der Menschlichkeit, welche Kele trug einfach von ihrem eigentlichen Wesen, welches sie war, herunter. Darunter kam ein Monster hervor. Ein Raubtier, dass überleben wollte und es mit allen Mitteln tun würde. Nicht, dass Liam eine Gefahr war, aber sie setzte sich trotzdem auf und in ihren Augen konnte Liam wieder den Garou sehen, der ihn bei ihrer ersten Begegnung fast zerfleischt hätte.
"Ob du etwas damit zu tun haben willst, oder nicht, ist vollkommen egal. DU bist jetzt ein Teil dieser Magiergesellschaft. Das heißt entweder du arrangierst dich damit, lernst darin zu navigieren oder du gehst unter und stirbst!" Sie hatte sich erhoben und den Tee auf den Tisch gestellt. Sie beugte sich über ihn wie ein finsterer Rachegott. Die Aggressivität und der Zorn der Garou troff aus jeder ihrer Poren. Beinahe hatte Liam das Gefühl, dass er die Tropfen spüren konnte. Dabei war Keles Stimme nicht erhoben, dass machte es aber nur noch bedrohlicher. "Und, wenn du stirbst und dadurch meinen Alpha unglücklich machen solltest, dann komme ich selbst die in die ewigen Jagdgründe nach und reiße deinen Geist solange in Stücke, bis NICHTS mehr davon übrig ist, verstanden?"
Nach diesen Worten schien der Zorn wieder zu verrauchen und sie atmete durch. Noch immer stand sie vor ihm und stemmte jetzt ihre Hände in ihre Hüften, bevor sie ihr Haar wieder zurück auf den Rücken warf und sich nach ihrem Tee umdrehte. "Ich glaube das liegt daran, dass die Meisten es schlicht gar nicht wissen. Wir töten ja auch die Meisten, die es versuchen oder jagen sie weg." sie zuckte mit den Schultern und lies sich wieder auf das Sofa plumpsen. "Der Grund ist, dass in jedem Caern ein Geist wohnt, der an diesen gebunden ist. Nehmt ihr jetzt Energie, dann schwächt ihr diesen Geist und damit den Schutz des Ortes vor dem Wyrm. Das kann soweit gehen, bis der Geist stirbt und der Caern ungeschützt daliegt." Ihre Stimme hatte wieder ihren normalen Ton angenommen. Diese dünne Schicht des Menschen war wieder da. Aber, wenn man sie einmal hatte reißen sehen, dann vergaß man nicht so schnell, dass diese andere Seite existierte.
Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
- Liam Carpenter
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Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
Es kostete ihn eine Menge Willenskraft angesichts ihres Ausbruchs nicht die Flucht zu ergreifen. Stemmte sich gegen einen tief verankerter Instinkt der ihn aufforderte doch bitte um sein Leben zu rennen.
Er rannte nicht. Aber viel hatte nicht gefehlt.
„Wir sind absolut einer Meinung was das nicht sterben angeht.“, antwortete er und bemühte sich dabei um einen ruhigen Ton. Irgendwie zweifelte er nicht daran, dass sie den Teil mit dem Geist in Stücke reißen nicht nur sinnbildlich gemeint hatte. Verrückt wie schnell er sich letztendlich doch mit der Existenz solche Möglichkeiten abgefunden hatte.
„Ansonsten sehe ich die Dinge offensichtlich anderes als du. Gerade weil ich ein Teil davon bin werde ich mich ganz bestimmt nicht damit abfinden und mich auch ganz sicher nicht damit arrangieren. Auch wenn dabei früher oder später ganz sicher Jemandem auf die Füße treten werde. Denn wenn jeder so denkt, dann wird sich nie etwas zum Besseren verändern. Dann werden wir alle immer nur versuchen das Spiel zu gewinnen anstatt endlich damit aufzuhören so beschissene Spiele zu spielen. Und natürlich ist das naiv. Ich bin weder blind noch taub Kele. Dass ich mich bei Boing ans Werkstor gekettet habe, hat überhaupt keine Rolle gespielt. Aber dass meinetwegen zwei, oder drei andere das mit mir getan haben. DAS spielt eine Rolle. Und wenn aus zwei, oder drei irgendwann hunderte werden. DANN fangen Dinge an sich zu bewegen. Aber irgendjemand muss den ersten Schritt machen. Irgendjemand muss aufstehen und zu diesem Tor gehen. Und ich werde nicht derjenige sein der sich umdreht und so tut als wären all die beschissenen Spiele um mich herum Naturgesetze mit denen ich mich abfinden und arrangieren muss. Einen Scheißdreck muss ich.“
Je länger er sprach umso leidenschaftlicher wurde seine Stimme. Sie war nicht die Einzige die eine emotionale Reden halten konnte. Auch wenn seine weniger einschüchternd, dafür aber nicht weniger wütend, war. Er war wütend. Manchmal auf die ganze Welt. Darauf, dass täglich 2 Millionen Tiere unter grauenvollen Bedingungen geschlachtet wurden. Darauf, dass über 100 Millionen Tonnen Plastik die Ozeane vermüllten. Darauf dass keiner aus diesem ganzen Kreis ach so mächtiger Magiewirker etwas unternommen hatte nachdem John gestorben war. Aber die Antwort darauf war nicht sich damit abzufinden und sich innerhalb der Grenzen zu bewegen die andere für einen festgelegt hatten. Manche Dinge waren es einfach wert dafür ein Risiko einzugehen.
Auch er musste sich ganz bewusst von diesem Ärger distanzieren. Einen Schluck Tee und ein Durchatmen später hatte er sich wieder gefasst. Konnte ihr wieder mit der nötigen Aufmerksamkeit zuhören.
„Danke dass du das mit mir teilst.“
Auch wenn er ihr nicht zu einhundert Prozent folgen konnte wurde ihm doch klar, dass es um etwas für die Werwölfe sehr Essentielles ging.
„Wer oder was ist der Wyrm?“
Er hatte den begriff noch nie gehört konnte sich aber aus dem Zusammenhang ableiten dass die Garou ihn in irgendeiner Form als Feind oder Gegner betrachteten, wenn sie sich davor schützen mussten.
Er rannte nicht. Aber viel hatte nicht gefehlt.
„Wir sind absolut einer Meinung was das nicht sterben angeht.“, antwortete er und bemühte sich dabei um einen ruhigen Ton. Irgendwie zweifelte er nicht daran, dass sie den Teil mit dem Geist in Stücke reißen nicht nur sinnbildlich gemeint hatte. Verrückt wie schnell er sich letztendlich doch mit der Existenz solche Möglichkeiten abgefunden hatte.
„Ansonsten sehe ich die Dinge offensichtlich anderes als du. Gerade weil ich ein Teil davon bin werde ich mich ganz bestimmt nicht damit abfinden und mich auch ganz sicher nicht damit arrangieren. Auch wenn dabei früher oder später ganz sicher Jemandem auf die Füße treten werde. Denn wenn jeder so denkt, dann wird sich nie etwas zum Besseren verändern. Dann werden wir alle immer nur versuchen das Spiel zu gewinnen anstatt endlich damit aufzuhören so beschissene Spiele zu spielen. Und natürlich ist das naiv. Ich bin weder blind noch taub Kele. Dass ich mich bei Boing ans Werkstor gekettet habe, hat überhaupt keine Rolle gespielt. Aber dass meinetwegen zwei, oder drei andere das mit mir getan haben. DAS spielt eine Rolle. Und wenn aus zwei, oder drei irgendwann hunderte werden. DANN fangen Dinge an sich zu bewegen. Aber irgendjemand muss den ersten Schritt machen. Irgendjemand muss aufstehen und zu diesem Tor gehen. Und ich werde nicht derjenige sein der sich umdreht und so tut als wären all die beschissenen Spiele um mich herum Naturgesetze mit denen ich mich abfinden und arrangieren muss. Einen Scheißdreck muss ich.“
Je länger er sprach umso leidenschaftlicher wurde seine Stimme. Sie war nicht die Einzige die eine emotionale Reden halten konnte. Auch wenn seine weniger einschüchternd, dafür aber nicht weniger wütend, war. Er war wütend. Manchmal auf die ganze Welt. Darauf, dass täglich 2 Millionen Tiere unter grauenvollen Bedingungen geschlachtet wurden. Darauf, dass über 100 Millionen Tonnen Plastik die Ozeane vermüllten. Darauf dass keiner aus diesem ganzen Kreis ach so mächtiger Magiewirker etwas unternommen hatte nachdem John gestorben war. Aber die Antwort darauf war nicht sich damit abzufinden und sich innerhalb der Grenzen zu bewegen die andere für einen festgelegt hatten. Manche Dinge waren es einfach wert dafür ein Risiko einzugehen.
Auch er musste sich ganz bewusst von diesem Ärger distanzieren. Einen Schluck Tee und ein Durchatmen später hatte er sich wieder gefasst. Konnte ihr wieder mit der nötigen Aufmerksamkeit zuhören.
„Danke dass du das mit mir teilst.“
Auch wenn er ihr nicht zu einhundert Prozent folgen konnte wurde ihm doch klar, dass es um etwas für die Werwölfe sehr Essentielles ging.
„Wer oder was ist der Wyrm?“
Er hatte den begriff noch nie gehört konnte sich aber aus dem Zusammenhang ableiten dass die Garou ihn in irgendeiner Form als Feind oder Gegner betrachteten, wenn sie sich davor schützen mussten.
Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
Kele verzog bei Liams flammender Rede keine Miene. "Wenn du meinst, dass du dir den Kopf einrennen willst, halte ich dich nicht auf." Der Ton ihrer Stimme hatte sich etwas gemäßigt, aber ein leises unterschwelliges Knurren war geblieben. "Ich habe so viele Welpen gesehen, die genauso gedacht haben wie du. Aber irgendwann setzt dann doch die Realisation ein, dass gewisse Dinge eben sind, wie sie sind." sie zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung wie deine neue Familie funktioniert, aber ich wette das sich das nicht so unterscheidet."
Sie trank erneut einen Schluck Tee. "Der Wyrm ist Teil der Triade. Als Gaia die Welt erschaffen hate, hat sie drei Konzepte geschaffen. Das Wyld, ist ungeformte Macht, Energie und Möglichkeiten. Die Weberin ist diejenige, die dem Wyld Form und Struktur verleiht. Alles was erschaffen wird, ist ein Ausdruck der Weberin. Sei es diese Tasse, der Tee darin, oder dein Sofa." sie hielt kurz inne. "Der Wyrm wiederum ist der Zerstörer. Seine Aufgabe ist es eigentlich die Werke der Weberin zu zerstören und wieder zu Wyld zu machen, damit neues entstehen kann." Kele trank erneut. "Laut unseren Legenden aber, hat die Weberin dies irgendwann nicht mehr akzeptiert und den Wyrm in ihrem Netz gefangen, wodurch er wahnsinnig wurde und nun verdirbt, statt zu zerstören. Die Verderbnis einzudämmen und zu vernichten wo wir sie finden ist unsere Aufgabe, als Garou."
Sie trank erneut einen Schluck Tee. "Der Wyrm ist Teil der Triade. Als Gaia die Welt erschaffen hate, hat sie drei Konzepte geschaffen. Das Wyld, ist ungeformte Macht, Energie und Möglichkeiten. Die Weberin ist diejenige, die dem Wyld Form und Struktur verleiht. Alles was erschaffen wird, ist ein Ausdruck der Weberin. Sei es diese Tasse, der Tee darin, oder dein Sofa." sie hielt kurz inne. "Der Wyrm wiederum ist der Zerstörer. Seine Aufgabe ist es eigentlich die Werke der Weberin zu zerstören und wieder zu Wyld zu machen, damit neues entstehen kann." Kele trank erneut. "Laut unseren Legenden aber, hat die Weberin dies irgendwann nicht mehr akzeptiert und den Wyrm in ihrem Netz gefangen, wodurch er wahnsinnig wurde und nun verdirbt, statt zu zerstören. Die Verderbnis einzudämmen und zu vernichten wo wir sie finden ist unsere Aufgabe, als Garou."
- Liam Carpenter
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Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
Ein Lächeln wanderte über Liams Gesicht.
„Das wird dann der Moment sein indem du mir sagen kannst, dass du es mir ja gleich gesagt hast.“, antwortete er.
Es brauchte mehr als Keles Unverständnis um seine Überzeugungen zu unterminieren. Und auch mehr als ein oder zwei: Ich habs dir ja gleich gesagt – Momente, von denen es in der Vergangenheit durchaus schon reichlich gegeben hatte.
Was sie schilderte war eine Interpretation des Kreislaufs von Werden und Vergehen die er so noch nie gehört hatte, die sich aber letztendlich nicht grundlegend von seiner eigenen Vorstellung Unterschied. Auch wenn die Entitäten die darin eine Rolle spielten einen anderen Namen besaßen. Existenz in ihrer physischen Form war immer endlich. Und alles was wurde verging, wenn seine Zeit gekommen war um in den Kreislauf zurückzukehren.
Ihre Erzählung über die Weberin erinnerte ihn sofort an die Netze die er im Umbra gesehen hatte. Nicht einfach nur weil sie Netze waren, sondern weil sie so sehr den Silhouetten und Strukturen der Umgebung angehaftet hatten. Ganz so als würden sie ihnen ihre Form verleihen oder sie irgendwie stabilisieren.
Er nickte langsam.
„Und die Weberin? Wie steht ihr zur Weberin?“
Wenn das Ziel der Weberin war den Kreislauf zu unterbrechen indem sie denjenigen band der ihre Werke zerstörte, hatte sie dann nicht auch ihre Rolle verloren und arbeitete genauso gegen den Kreislauf…
„Das wird dann der Moment sein indem du mir sagen kannst, dass du es mir ja gleich gesagt hast.“, antwortete er.
Es brauchte mehr als Keles Unverständnis um seine Überzeugungen zu unterminieren. Und auch mehr als ein oder zwei: Ich habs dir ja gleich gesagt – Momente, von denen es in der Vergangenheit durchaus schon reichlich gegeben hatte.
Was sie schilderte war eine Interpretation des Kreislaufs von Werden und Vergehen die er so noch nie gehört hatte, die sich aber letztendlich nicht grundlegend von seiner eigenen Vorstellung Unterschied. Auch wenn die Entitäten die darin eine Rolle spielten einen anderen Namen besaßen. Existenz in ihrer physischen Form war immer endlich. Und alles was wurde verging, wenn seine Zeit gekommen war um in den Kreislauf zurückzukehren.
Ihre Erzählung über die Weberin erinnerte ihn sofort an die Netze die er im Umbra gesehen hatte. Nicht einfach nur weil sie Netze waren, sondern weil sie so sehr den Silhouetten und Strukturen der Umgebung angehaftet hatten. Ganz so als würden sie ihnen ihre Form verleihen oder sie irgendwie stabilisieren.
Er nickte langsam.
„Und die Weberin? Wie steht ihr zur Weberin?“
Wenn das Ziel der Weberin war den Kreislauf zu unterbrechen indem sie denjenigen band der ihre Werke zerstörte, hatte sie dann nicht auch ihre Rolle verloren und arbeitete genauso gegen den Kreislauf…
Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
Auf Keles Gesicht breitete sich ein diabolisches Grinsen aus, welches Liam klar machte, dass sie ihm das sowas von auf die Nase binden würde. Schadenfreude schien etwas zu sein, zu dem Kele eine besondere Beziehung in Bezug auf Liam hatte.
"Die Weberin verdirbt aber nicht ihre eigene Kreation. Die Verderbnis ist es welche die Schöpfung Gaias in die Dunkelheit treibt. Es gibt verderbte Geister, verderbte Menschen, verderbte Firmen." sie schüttelte den Kopf. Es ist viel unserer Geschichte und eben unsere Aufgabe den Wyrm zu bekämpfen. Das ist unsere heilige Pflicht und genauso wie das festgeschrieben ist, ist es festgeschrieben, dass wir an Ende in der letzten großen Schlacht fallen werden." sie zuckte mit den Schultern, als würde sie sich über diese große Schlacht keine Gedanken machen. Vielleicht tat sie das auch tatsächlich nicht. Immerhin waren es ja auch nur Legenden. Legenden und Geschichten beschrieben gerne sehr viel und schmückten Dinge eben aus.
"Die Weberin verdirbt aber nicht ihre eigene Kreation. Die Verderbnis ist es welche die Schöpfung Gaias in die Dunkelheit treibt. Es gibt verderbte Geister, verderbte Menschen, verderbte Firmen." sie schüttelte den Kopf. Es ist viel unserer Geschichte und eben unsere Aufgabe den Wyrm zu bekämpfen. Das ist unsere heilige Pflicht und genauso wie das festgeschrieben ist, ist es festgeschrieben, dass wir an Ende in der letzten großen Schlacht fallen werden." sie zuckte mit den Schultern, als würde sie sich über diese große Schlacht keine Gedanken machen. Vielleicht tat sie das auch tatsächlich nicht. Immerhin waren es ja auch nur Legenden. Legenden und Geschichten beschrieben gerne sehr viel und schmückten Dinge eben aus.
- Liam Carpenter
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Re: Wilder Beginn des neuen Jahres [Liam, Kele (SL)]
Keles Grinsen verhieß nichts Gutes und machte sehr deutlich, dass sie die Gelegenheit ihm das unter die Nase zu reiben ganz sicher weder vergessen noch verstreichen lassen würde. Er nahm es ihr nicht übel. In dieser Art von Umgang schwang eine Art von Vertrautheit mit. Wie zwischen Freunden oder Geschwistern. Es brachte sie einander näher.
Es fiel Liam nicht schwer die Existenz von Verderbnis als gegeben anzunehmen. Das Wort rührte an zahlreichen Erinnerungen. Ein Echo das auf ganz mundane Art und Weise als Konsequenz verderbter Taten sichtbar wurde. Etwas das keine Magie benötigte um sich zu manifestieren oder wahrgenommen zu werden, auch wenn er ihm nicht denselben Namen gegeben hatte. Die präsenteste davon war jener Abend im Casino. Wenn er jemals etwas gesehen hatte dem er den Namen Verderbnis hätte geben müssen, dann waren es diese paar Herzschläge in denen sich ein junger Mensch in etwas grauenhaftes verwandelt hatte. Etwas das nichts menschliches mehr an sich hatte. Nicht zerstört, sondern zur Unkenntlichkeit verzerrt.
Ein Schauer aus Angst, Abscheu und Ekel kroch über seinen Rücken und er musste sich sehr darum bemühen die Bilder zurückzudrängen. Um sich davon nicht allzu sehr einnehmen zu lassen wechselte er zumindest für den Moment ganz bewusst das Thema.
Die Schlacht von der sie erzählte ordnete er für sich ganz ähnlich sein. Selbst wenn man die Legenden der Garou außer Acht ließ waren die Geschichten ihres Stammes voller Bilder und ausschweifender Erzählungen.
„Mikasi hat mir bei unserem ersten Treffen vom Umbra erzählt… also eigentlich hat er es eher erwähnt. Ich bin dort gewesen. Die Netze die man dort sehen kann… sind das…“
Er suchte nach einer passenden Umschreibung.
„… ist das ein Ausdruck der Weberin?“
Es fiel Liam nicht schwer die Existenz von Verderbnis als gegeben anzunehmen. Das Wort rührte an zahlreichen Erinnerungen. Ein Echo das auf ganz mundane Art und Weise als Konsequenz verderbter Taten sichtbar wurde. Etwas das keine Magie benötigte um sich zu manifestieren oder wahrgenommen zu werden, auch wenn er ihm nicht denselben Namen gegeben hatte. Die präsenteste davon war jener Abend im Casino. Wenn er jemals etwas gesehen hatte dem er den Namen Verderbnis hätte geben müssen, dann waren es diese paar Herzschläge in denen sich ein junger Mensch in etwas grauenhaftes verwandelt hatte. Etwas das nichts menschliches mehr an sich hatte. Nicht zerstört, sondern zur Unkenntlichkeit verzerrt.
Ein Schauer aus Angst, Abscheu und Ekel kroch über seinen Rücken und er musste sich sehr darum bemühen die Bilder zurückzudrängen. Um sich davon nicht allzu sehr einnehmen zu lassen wechselte er zumindest für den Moment ganz bewusst das Thema.
Die Schlacht von der sie erzählte ordnete er für sich ganz ähnlich sein. Selbst wenn man die Legenden der Garou außer Acht ließ waren die Geschichten ihres Stammes voller Bilder und ausschweifender Erzählungen.
„Mikasi hat mir bei unserem ersten Treffen vom Umbra erzählt… also eigentlich hat er es eher erwähnt. Ich bin dort gewesen. Die Netze die man dort sehen kann… sind das…“
Er suchte nach einer passenden Umschreibung.
„… ist das ein Ausdruck der Weberin?“