Wandertag [Liam, Cody (SL)]

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Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]

Beitrag von Liam Carpenter »

„Okay.“
Liam löste die Kette um seinen Hals und nahm sie in die Hand. Das geschnitzte Holz fühlte sich mittlerweile sehr vertraut an. Strahlte eine ganz eigene Art von Zuversicht aus.
Er nahm sich einen Moment Zeit um sich zu sammeln. Magik zu wirken fühlte sich noch immer an wie in zu großen Schuhen zu laufen. Wie etwas in das man reinwachsen konnte, aber das zumindest im Moment noch nicht richtig passte.

„ʔəskiis ti yəl̕yəlabčəɬ ʔal ti qadbidčəɬ, qʷibyitubuɬ ʔə kʷi šəgʷɬ. Sɬukʷalb, gʷəkʷaxʷac.", sprach er die Worte mit denen er seine Vorfahren und den Geist des Mondes um Führung bat. Immerhin das ging ihm schon flüssiger von der Zunge. Fühlte sich nicht mehr so… unverdient an. Nicht mehr wie etwas das er sich aneignete ohne dass es ihm zustand. Sie hatten ihn mehr als einmal erhört auch wenn er kein Schamane war. Hatten ihm Einsicht zugestanden. Etwas das ihm viel bedeutete.

Während er sprach schloss er für einen Moment die Augen. So fiel es ihm leichter sich zu konzentrieren. Als er sie wieder öffnete konnte er einen weißen Schimmer wahrnehmen, der ihn wie eine diffuse Aura umgab. Wobei umgab nicht das richtige Wort war. Viel mehr schien er wie von innen heraus zu leuchten. Staunend und fasziniert betrachtete er seine eigenen Hände einen Moment. Das Licht schluckte Farbe und Details, ließ ihn jedoch noch klare Konturen erkennen.
Cody unterdessen war neben ihm vollkommen in Leuchten aufgegangen. Überstrahlte ihn an Helligkeit sehr deutlich. Er konnte gerade noch erahnen, dass seine Gestalt menschliche Umrisse besaß.
„Das ist wirklich wunderschön. Du leuchtest richtig.“
Ein Lächeln wanderte über sein Gesicht während er den Anblick in sich aufnahm. Obwohl das Licht dermaßen hell war war es nicht... beißend. Es besaß eine ganz eigene innere Wärme.


Pool 2 | Diff 4
Dice
9, 2
Result
Rolled: 1 Sux

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Mystiker
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]

Beitrag von Mystiker »

Auf Codys Gesicht breitete sich ein Lächeln aus, auch wenn Liam das nicht sehen konnte, da das Leuchten die Konturen verwischte. "Jetzt wo du die Quintessenz sehen kannst, beginne sie zu fühlen und den Strom in deine Finger zu lenken. Also sie dort zu konzentrieren....und dann berührst du den Geist und lenkst sie dort hinein."

Der riesige Bärenmagus hob seine linke Hand und Liam konnte sehen, wie sich über seiner Hand ein Ball an weißleuchtender Energie bildete. "So ungefähr."

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Liam Carpenter
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]

Beitrag von Liam Carpenter »

Es dauerte eine ganze Weile bis sich ein heller Lichtpunkt über Liams Handfläche bildete. Anfangs hatte er Mühe den Fluss bewusst wahrzunehmen. Aber je mehr er seine Umwelt ausblendete und seine Aufmerksamkeit nach innen richtete umso deutlicher konnte er die Energie spüren. Umso greifbarer… lenkbarer wurde sie.
Sekundenlang flackerte die kleine Kugel, wurde unscharf und instabil. Dann stabilisierte sie sich zu einem konstanten Leuchten.
Liam nahm sich Zeit bevor er sich dem Geist zuwand. Bemühte sich den Quintessensstrom erst sicher und kontrolliert beeinflussen zu können, bevor er ihn zurück in seine Fingerspitzen lenkte um ihn dort zu konzentrieren um dann den Kontakt herzustellen.
Der ganze Prozess war anstrengend und erforderte ungemein viel Konzentration. Aber er war auch auf eine schwer zu beschreibende Art und Weise faszinierend. Der Austausch an Energie fühlte sich beinahe intim an. Viel intensiver als er erwartet hatte.

Pool 2 | Diff 5 | WP
Dice
8, 7
Result
Rolled: 3 Sux
Success

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Mystiker
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Re: Wandertag [Liam, Cody (SL)]

Beitrag von Mystiker »

Liam spürte wie die Energie durch seine Fingerspitzen in die Struktur des Geistes überging. Das Leuchten übertrug sich kurz auf die Äste und Blätter und floss dann weiter, wie das Wasser, welches der Geist scheinbar nicht zu brauchen schien, zog es durch die unsichtbaren Adern des Geistes in das Innere. "Ahhh...." ertönte es in Liams Kopf. Dann kam Bewegung in die Wand aus Blättern und Ästen und das Rascheln wurde kurz lauter, während sich eine Art Korridor in dem Dickicht bildete der Liam genug Platz aufrecht hindurchzugehen. Für Cody aber sicher zwei Köpfe zu klein war.

Dieser schmunzelte trotzdem und nickte zufrieden. "Sehr gut. Es ist wichtig zu verstehen das im Umbra alles mit Geistern zu tun hat und so gut wie jede Manipulation einfacher ist, wenn man den entsprechenden Geist darum bittet, statt ihn zu zwingen." Er machte eine Handbewegung, dass Liam vorgehen sollte. "Natürlich ist es auch möglich Geistern zu befehlen, aber ich persönlich bin eher ein Freund davon sie zu bitten und mit ihnen eine Verständigung aufzubauen." Als Liam schließlich auf der anderen Seite des Tunnels heraus kam stand er immer noch mehr oder weniger in der Wildnis. Einer recht dichten musste man dazu sagen, denn sie waren schließlich nicht in der Stadt, sondern außerhalb. Immerhin existiert der Pfad und der Parkplatz, wenn hier auch keinerlei Autos standen., sondern schlicht einfach Leere herrschte.

"Der Vorteil am Umbra ist, dass hier Entfernungen anders funktionieren, wie im Tellurischen. Du kannst also deutlich schneller an andere Orte gelangen." erklärte Cody und hob dabei eine Hand in die Luft. Ein scharfer Pfiff ertönte und es dauerte nur kurz, bis ein schwarzer Schatten auf der Hand landete, welcher sich beim genauen Hinsehen als ein Rabe herausstellte, der aber deutlich größer erschien, als sein natürliches Gegenstück. Er hatte sicher die Ausmaße eine Habichts oder Falken. Das Gefieder glänzte schwarz bläulich und der gelbe Schnabel sah gefährlich scharf aus, während die schwarzen Knopfaugen Liam musterten. Dann wandte der Kopf sich ruckartig Cody zu. "Wen hast du da mitgebracht?" krächzte der Rabengeist. "Das ist Liam. Mein angehender Schüler." stellte Cody den jungen Duwamisch vor. "Liam. Das ist Abraxas. Ein Freund."

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